Unterwegs.

9. Juni 2018

Wenn Sie an einer Phobie leiden, oder an irgendeiner Art Spinnenunverträglichkeit, dann sollten Sie jetzt besser diese Website verlassen, zumindest nicht die folgenden Bilder betrachten. Ich sag’s ja nur, vorsichtshalber, zumal Unverträglichkeiten ja generell schwer im Kommen sind.

Spinnen und ich, das ist jetzt auch keine love-Story, und je dicker und fetter die Spinne, umso lauter kreische ich nach meinem Geo. In geschlossenen Räumen. Draussen geht’s eigentlich.

Jedenfalls habe ich gestern gleich ein ganzes Heer von dicken fetten Spinnen getroffen, sie hingen im Getreidefeld, ihre Netze schwebten rund wie Teller auf den Halmen. Oder wie gelandete federleichte Ufos, sicher ein Dutzend, verteilt im ganzen Feld.

Mir ist ohnehin relativ unklar, wie man sich selber ein Spinnennetz bauen kann,  – wie man sich aber ein horizontales Spinnennetz bastelt, ohne dabei in die Tiefe zu stürzen, das läßt mich nun komplett ratlos zurück. Falls also Spinnenexperten anwesend sind: bitte sehr, her mit den Informationen, getreu dem Motto: Kein Tag ohne Horizonterweiterung.

 

 

  • 5 Kommentare
  • gedankenbunt 9. Juni 2018
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    Was für wunderschöne, geheimnisvolle Bilder. Wer würde da noch an eine Phobie denken ;-)
    Liebe Grüße, Christine

  • Britta Noack 9. Juni 2018
    Antworten

    Ob vertikal oder horizontal, stelle ich mir gleich schwierig vor, aber warum kleben Spinnen nicht an ihren Netzen fest? Ich habe mal gelesen , dass sie zwei verschiedene Fäden produzieren : Klebrige für die Opfer und unklebrige, die dazwischen gewebt werden und auf denen die Spinne herumläuft.
    Aber man merkt sich einfach zu wenig – Zeit, mal wieder den guten alten Horst Stern mit seinen Bemerkungen über die Spinne zu sehen…

  • Franziska 9. Juni 2018
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    Guten Abend,
    hier macht das Schmökern richtig Spaß!
    Zu den Spinnen, und das kommt von einer bekennenden Arachnophobikerin: In einem Feld – ob Blumen oder Getreide – ist immer auch ein wenig Zirkulation. Die Spinne muß an ihrem Ausgangspunkt eigentlich nur warten, bis ein kleiner Lufthauch ihr eine andere Ähre/ Blume näher bringt. Springen können die Biester auch ganz gut. Manche eher ungerne, andere (wie Jagdspinnen) sind da echte Teufelskerle. Wie mein Vorkommentator schon richtig sagte, gibt es zwei Sorten Spinnfäden, weshalb so ein Sprung auch nicht gleich für ein Desaster sorgt, wenn der Faden an Granne, Hüllblatt oder wasauchimmer hängen bleibt. Die Klebefäden kommen später. Hat sich die Spinne vertan, wird der Faden eliminiert und ein neuer gesponnen.
    Ich wünsche einen angenehmen unwetterfreien Samstagabend!
    Franziska

  • Juliane 10. Juni 2018
    Antworten

    Wespenspinnen sind wirklich schöne Tiere und Deine Fotos sind toll. Besonders das letzte!
    Einen schönen Sonntag,
    Juliane

  • Preißndirndl 10. Juni 2018
    Antworten

    Wie Christine oben schon sagt: Du öffnest mit deinen Fotos den Blick in eine geheimnisvolle Welt — da bleibt nur Staunen! Aber ich fürchte mich eh nicht mehr vor Spinnen, bin von ihrer Webkunst fasziniert!
    Herzliche Grüße Petra

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