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Heute ist schon wieder der Zwölfte des Monats, und das heißt, dass ein Jeglicher zwölf Bilder präsentieren möge, die den Tag dokumentieren. Ein jeglicher auf seinem Blog, Lukas-Evangelium 2.0, naja, Sie wissen schon, Weihnachten naht undsoweiter. So jedenfalls will es die freundliche Nachbarbloggerin.

Mein  Arbeitstag hat heute schon sehr früh und sehr romantisch begonnen, mit einem 7-Uhr-Termin auf einer Mülldeponie in einem Entsorgungszentrum. Wichtiges Thema, logo. Stockfinster war es da am Anfang noch, und die rasende Reporterin ist ohnehin seit Tagen eher eine  maximal übermüdete Reporterin. Aber, wie das im Odenwald so üblich ist, Pressevertreter werden nett behandelt und mit starkem Kaffee und Brezeln versorgt. Der eigens angereiste Großstadtkollege hat das mit begeistertem Staunen zur Kenntnis genommen. Kennt er so nicht. Ein Hoch auf das ländliche Journalistenleben! Meine Rede schon seit Jahren, aber auf mich hört ja in diesem Laden keiner.

Romantischer Presstermin.

Ah, die netten Kollegen aus Monnem sind auch da.

Odenwälder Landschaft mal anders.

Sollte auch für Landjournaille Pflicht werden: Gummistiefel.

Schaffe, schaffe, Beitrag baue‘.

Bloß nicht den Überblick verlieren.

Pause im KultKlub. Verdient. Aber sowas von.

Weiterschaffen.

Früher Feierabend. Aber sowas von.

Kaffeegeplauder mit dem Gatten.

Sein Tagwerk bewundern.

Und über Handwerkszeug diskutieren.

Und jetzt: Schön essen gehen. Bei Freunden. Den Abend genießen. Und dann ein paar freie Tage lang nix hören und nix reden wollen. Und die bleierne Müdigkeit wegschlafen.

 

 

 

 

 

Hauen und Stechen.

Ich werde ja immer mal wieder von Leuten gefragt, wie ich es auch beruflich so am vermeintlichen Ende der Welt aushalte. Besonders gerne fragen das coole Großstadt-Journalistenkollegen, die sich rund um die Uhr am Puls der Zeit und im Zentrum des Weltgeschehens wähnen. Sie fragen das mit einem milden Lächeln, das mir vermutlich vermitteln soll, dass ich so ganz richtig im Kopf ja nicht sein kann als Landreporterin.

Ich muss an dieser Stelle nicht schon wieder all jene Vorzüge des Landlebens aufzählen, die mir auch den Job zur reinen Wonne machen, ich will mich ja nicht wiederholen. Aber gestern nun kam tatsächlich ein weiterer, neuer Aspekt hinzu, der mich darin bestärkt, journalistisch lieber in der vermeintlichen Provinz zu arbeiten als im sogenannten Zentrum des Weltgeschehens. Meine körperliche Unversehrtheit. 

Ja, die Dame und die Odenwälder Herren auf dem Foto sehen alle durchaus friedlich aus, und sie waren es auch, ich kann da gar nichts anderes berichten. Aber sie befanden sich gestern eben im besagten Zentrum des Weltgeschehens, naja, zumindest so ein bisschen, und ich also mittendrin. Gemeinsam mit zwei anderen, ausgesprochen friedfertigen Odenwälder Zeitungskollegen und gefühlt 50 wichtigen und zu allem entschlossenen Großstadtjournalisten, die teilweise mit schwerem Gerät angerückt waren, um mal im Bundeswehrjargon zu bleiben.

Wir alle wollten live dabei sein, wie die abgebildete freundliche Dame auf einem niedersächsischen Truppenübungsplatz verkündet, dass a) zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung das Heer der Bundeswehr deutlich aufgestockt wird, und dass das b) nun ausgerechnet (und ausschließlich) im schönen Odenwald passiert, mit der Stationierung von mehr als 500 Dienstposten im kleinen Hardheim.

Dazu kann man nun inhaltlich stehen, wie man will, Bundeswehr hin oder her, Pazifismus, Feindesliebe, naja, Sie wissen schon. Fest steht aber, dass sowas für eine kleine Kommune im Odenwald ein ziemlicher Kracher ist. Infrastruktur, Konjunkturbelebung, Wirtschaftskraft, Einwohnerzahlen undsoweiter. Langer Rede kurzer Sinn: Das war nicht nur für uns Odenwälder Pomeranzenreporter äußerst berichtenswert, sondern auch für allerlei andere Journalisten. (Ob die nun überhaupt einen Schimmer haben, wo der schöne Odenwald liegt, darüber denken wir ein andermal nach.)

Als es im Eifer des Pressetermin-Gefechts und im äußerst straffen Zeitplan der Ministerin um Interviews, Fotos oder Videoaufnahmen ging, da rannte und drängelte plötzlich die wogende Journalistenmeute und vergaß jegliche Kinderstube. Es tauchten aus allen erdenklichen Richtungen nicht nur sperrige Filmkameras und Fotoapparate auf, sondern auch jede Menge Ellenbogen, die mich mal in den rechten, mal in den linken Rippenbogen trafen. Zweimal bedrängte mich rücklings ein anonymer Donnerbusen, einmal drückte ein journalistischer Bierbauch von hinten.

Mehrfach machte ich wider Willen die körperliche Bekanntschaft mit einer strammen Hüfte, die zu einem unrasierten Zwei-Meter-Kamera-Hünen gehörte, der mich mit kurzem professionellem Hüft-Schwung vom Platz schubste, den ich mir im Reportergewimmel doch eben erst mühsam ergattert hatte. Zunächst meinerseits ohne Einsatz körperlicher Kampfmittel, um das hier mal gleich klarzustellen, Pazifismus, Feindesliebe undsoweiter, ich bin ja ein Christenmensch. Also, ich war es zumindest, bis zu diesem Pressetermin.

Als ich mir dann wiederum den Weg zurück in die erste Reihe erkämpft hatte, vorbei an wogenden Leibern mit Kameras und gigantischen Puschel-Mikrofonen am Stiel, nun schon etwas weniger rücksichtsvoll, etwas weniger freundlich, um die beste Video- und Foto-Sicht auf die Odenwälder und andere Protagonisten zu haben, packte mich die kräftige Hand eines Ton-Manns an der Schulter und wollte mich zurück ins zweite Glied zerren. Nun habe ich nichts dagegen, wenn man mich mal kräftig anpackt, aber doch bitte nicht auf einem verregneten, modderigen Truppenübungsplatz unter freiem und bitterkalten Himmel und vor den Augen einer Bundesministerin. Und dann auch noch in Niedersachsen, also, ich bitte Sie.

Et reicht jetze, schnauzte ich den Kameramann an, ick bleibe hier jetz stehn, vastandn? Manchmal ist meine Berliner Herkunft mit dem dazugehörigen Dialekt ja doch von Vorteil, jedenfalls hielt mich der Kollege offenbar für eine Berliner Großstadtjournalistin mit entsprechendem Schandmaul und entfernte seine haarige Pranke unverrichteter Dinge von meiner Schulter. Ein gelungener Trick, den ich mir also für Fälle dieser Art merken werde.

Die Position erwies sich, nebenbei gesagt, als die schlechtestmögliche zum Filmen, die Frau Ministerin klemmte im entscheidenden Moment am rechten Bildrand und schaute nicht mal ansatzweise Richtung meiner (klick!) Kamera, aber bitte. Eher hätte ich mir den kameraführenden Arm abgehackt, als nochmal nach einem besseren Platz in der Meute zu suchen.

Sie ahnen, es war ein kräftezehrender Tag. In einem wilden Haufen wildgewordener Reporter eingekesselt zu sein, dabei nicht komplett die Beherrschung zu verlieren und hinterher die blauen Flecken im Rippenbereich als eine Art Trophäe zu bewundern, ich bin das schlichtweg nicht gewöhnt. Nicht mehr, gottlob. Ich bin hier im Wald gut erzogene, freundliche, solidarische und kooperative Kollegen gewöhnt. Ja, da staunen Sie.

So sei es, und so bleibe es, bis in Ewigkeit, Amen.

 

 

 

Ich habe übrigens aufgrund des kleinen Dienstausflugs gestern vergessen, die Hühner zu füttern. Als ich dann heute früh etwas gerädert ins Gehege kam, ging ein Geschrei und Gezeter los, man macht sich keine Vorstellung. Es spielen sich dann dramatische Szenen ab, und noch die friedlichste Henne wird plötzlich zur Hyäne. Da wird gehackt und getreten, und wenn Hühner Zähne hätten, würden sie sich mit deren Hilfe auch noch beißen. Oder kreischend an den Haaren ziehen, ach, was weiß denn ich. Hauptsache, als erstes am Futter. Nicht zu glauben. Keine Ahnung, wie ich da jetzt drauf komme, aber das wollte ich Ihnen doch auch noch berichtet haben. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Hirte.

Es gibt sie auch nach all den Jahren immernoch und immer wieder, diese Situationen, in denen ich schaue und staune und mich an der ländlichen Idylle freuen kann. In der Regel ist die Idylle ja gar nicht immer so idyllisch, aber auf den ersten Blick sieht es zumindest sehr idyllisch aus, und alles Weitere, un-Idyllische, erfahre ich dann häufig beim zweiten Hingucken oder im Gespräch. Manchmal aber will ich es gar nicht erfahren, ich will einfach für einen Moment schauen. Staunend und stumm.

Schafe, Hunde und den Hirten sehe ich schon von Weitem, neulich, als ich mit dem Auto von hier nach dort unterwegs bin. Auf einer riesigen Wiese grasen die Tiere, rennen hechelnd drei Hunde, steht mit wiegendem Oberkörper der Hirte. Kommen Sie näher! ruft er mir zu, als ich langsam in Richtung der Schafe gehe, kommen Sie näher, ich freue mich immer über Besuch. Auf zwei Krücken steht er gestützt, orthopädische Gehhilfen, deutlich weniger idyllisch als der erwartete Hirtenstab.

Kinderlähmung, sagte er und hebt wie zum Beweis die eine Krücke in die Höhe, schon immer. Ich kenne es nicht anders. Hinderlich war mir das nie. Nur herausfordernd.

Schon als Kind habe er einen Hund gewollt, und als der dann endlich eines Tages einzog, wollte er ihn ausbilden, an der Herde. So kam er zu den Schafen. Ein paar Jahre lang hatte er eine eigene Herde, aber das ist lange her. Jetzt ist er als Hirte unterwegs, hütet die Herde seines Auftraggebers, zieht mit den Tieren vom hohen Odenwald runter in den angrenzenden Landkreis, tagelang. Immer über Wiesen. 

Nachts zäunt er die Schafe ein und fährt nach Hause, mit den Hunden. Ein warmes weiches Bett, das muss schon sein, sagt er lachend, die Zeiten im Schäferwagen sind vorbei. 71 Jahre ist er alt, seine wachen Augen kontrollieren ununterbrochen die Herde, die Hunde; und wenn er unvermittelt brüllt – weil Hirten oft vermeintlich unvermittelt brüllen – ist seine kräftige Stimme die eines jungen Kerls.

Wir plaudern ein bisschen, die Schafe rupfen das Gras, die Hunde hecheln und rennen, wir schauen und schweigen gemeinsam.  Viel zu selten, denke ich, dass man mit wildfremden Menschen so schauen und einfach schweigen kann. Gemeinsam schweigen, das kann ich sonst nur mit wenigen sehr guten Freunden.

Ich mache noch ein paar Bilder, dann verabschiede ich mich. Im Auto fällt mir ein, was ich noch alles hätte fragen wollen, was ich noch gerne erfahren hätte. Nicht mal nach seinem Namen habe ich gefragt. Aber das gemeinsame Schweigen war auch gut. Vielleicht sogar noch besser.

 

 

 

 

Falls Sie Hirtengeschichten mögen: da habe ich schon mal eine geschrieben. Ich bin nämlich ein bisschen verliebt in Hirten und Schäfer. 

 

 

 

 

Sonntag.

Wenn am evangelischen Totensonntag schon morgens die Felder da draußen erfüllt sind von akustischem Kettensägenmassaker, dann wissen Sie: Sie leben entweder in einer sturzkatholischen Gegend, und das Kettensägenmassaker ist eine Art kirchenpolitisches Statement,  – oder Sie haben es mit Menschen mit tiefschwarzem Humor zu tun. Oder es ist schlicht demnächst Weihnachten, und die Ernte der gefühlt 1,2 Trilliarden Odenwälder Christbäume ist in vollem Gange.

Oder alles zusammen, ach, was weiß denn ich.

 

 

 

Dürre.

Heute oder morgen soll es angeblich regnen, es wäre nicht das Schlechteste, Matschwetter hin oder her. Wir sind auch hier oben arg von der Dürre der vergangenen Monate betroffen. So manch ein Landwirt weiß nicht mehr so recht, womit er sein Vieh füttern soll, manch einer fährt in seiner Not Tiere zum Schlachter, die Milchleistung der Kühe ist gedrosselt, weil wenig Futter, das macht die Milchprodukte dann wieder teurer, und alle jammern in den Supermärkten.

Meinen Lieblings-Agrar-Zeitschriften entnehme ich, dass die Tonne Stroh derzeit mit bis zu 180 Euro gehandelt wird, im November 2017 waren das maximal 100 Euro. Bei gutem Heu sieht es noch viel schlimmer aus: vergangenes Jahr kostete Heu im Rundballen 140 Euro pro Tonne, aktuell sind wir bei bis zu 220.

Wo hier im Hohen Odenwald einst fröhlich die Bächlein plätscherten, ist Totenstille, und wo Seen waren, eine Mondlandschaft. So, wie hier bei uns umme Ecke, ich habe da mal mit der Videofunktion des Händis herumgespielt und bin einmal quer durch den großen See gelaufen, bitte sehr.

 

 

 

Milchmädchen.

 

Sehr geehrte Frau Karliczek,

Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich konnte zunächst in den Nachrichten nicht so wirklich viel mit Ihrem Namen anfangen, das lag nun wohl  – wie ich in manch einer Reaktion vernehme – daran, dass Sie so oft gar nicht in den Nachrichten vorkommen, obwohl Sie offenbar Bundesministerin sind. Aber die arbeiten ja mitunter auch konzentriert und fleißig im Stillen, ohne den ganzen Nachrichten-Hype, und das ist ja nicht immer das Schlechteste.

Nun sind Sie Bundesministerin für Bildung und Forschung. Und ich habe mit Bildung und Forschung thematisch nicht allzu viel zu tun, daran liegt es wohl auch. Da, wo ich lebe, im tiefen Odenwald, – das ist im nördlichsten Norden Baden-Württembergs – da, wo ich also lebe, ist das mit Bildung und Forschung ja auch so eine Sache. Naja, Sie wissen schon, Provinz, und so. Unter uns gesagt: Wir sind hier noch ein bisschen im Mittelalter, die meisten Eingeborenen leben von Ackerbau und Viehzucht, und von der Milchwirtschaft natürlich.

Foto: Gila-Hanssen_pixelio.de_.jpg

Sie haben da ein Interview gegeben zum Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes, das ist irgendsowas irre modernes, die entsprechenden Frequenzen werden demnächst versteigert, ich blicke da nicht wirklich durch, jedenfalls braucht die High-Tech-Industrie das durchaus. Und insgesamt wird es für den Fortschritt in Deutschland unerlässlich, irgendwann. Superschnelle, lückenlose Kommunikation, autonomes Fahren, undsoweiter, die Chinesen und die Amis sind da lang schon dran. Die Letten und die Esten bestimmt auch, und die Finnen sowieso. Nehme ich jetzt mal so an.

Wir haben hier mitunter nicht mal ein 3G-Mobilfunknetz, aber die meisten Menschen hier nutzen ja eh noch analoges Telefon. Wenn sie nicht gerade mit der Kuh das Feld bestellen und das arme Tier danach noch melken, per Hand im funzlig beleuchteten Stall. Aber insgesamt sind die Odenwälder ja ohnehin eher wortkarg. Was soll da der ganze Kommunikationsquatsch.

Aber so bald wird der irre moderne 5G-Ausbau nun also auch nicht kommen, zumindest nicht bei uns, denn Sie haben ja dankenswerterweise in dem besagten Interview klargestellt, das wir nicht an jeder Milchkanne 5G brauchen. 

Foto: Thommy-Weiss_pixelio.de_.jpg

Es mag nun sein, dass ich ein bisschen dünnhäutig geworden bin, oder auch die Flöhe auf unseren paar Mobilfunkmasten husten höre – aber ich gehe doch recht in der Annahme, dass mit dem Bild der Milchkanne Regionen wie unsere gemeint waren? Also im Prinzip die eher ländlichen Regionen in Deutschland? Ich habe neulich übrigens von einer Soziologie-Professorin gelernt, dass nach den Maßstäben des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (Bundes(!)forschungsinstitut für
Ländliche Räume, Wald und Fischerei), dass also nach den Maßstäben der Wissenschaftler dort 55 (fünfundfünzig) Prozent aller Deutschen in sogenannten ländlichen Räumen leben, die mal dichter, mal weniger dicht besiedelt sind. (Keine Ahnung, warum mir das ausgerechnet jetzt einfällt.)

Natürlich hätten Sie mit Blick auf diese 55 Prozent auch formulieren können, dass nicht alle Regionen in Deutschland gleichermaßen und gleichschnell mit dem neuesten Mobilfunkstandard ausgebaut werden können, wir müssen da Prioritäten setzen undsoweiter undsoweiter, diese Sprüche kennt man ja, es liefe vermutlich auch auf dasselbe hinaus, klänge aber auf den ersten Blick zumindest etwas weniger überheblich.

Ich für meinen Teil brauche tatsächlich momentan vermutlich gar kein 5G-Netz, aber ich müsste in der Tat mal die vielen Odenwälder Landwirtschafts- oder Industriebetriebe befragen, ob die sowas brauchen, und die Weltmarktführer aus dem high-tech-Bereich, die hier im Wald in aller Ruhe erfolgreich arbeiten und zusammen ein paar tausend Menschen mit Lohn und Brot versorgen. Aber die wissen ja wahrscheinlich nicht mal, was das ist. Wozu auch?

Egal, wie. Sie hätten das also auch anders sagen können, aber mit der Milchkanne wird es natürlich plakativer, da hat Ihr schlauer Marketing-Mensch im Hintergrund schon recht. Hier die glitzernden Metropolen, die schöne neue Technikwelt mit selbstfahrenden Autos und Lufttaxis oder wie die Dinger heißen, und da liebliche weite Wiesen, über die junge dralle Bäuerinnen hüpfend die überschwappenden Milchkannen zum Hof zurücktragen, während die geflochtenen Zöpfe lustig um das pausbäckige, aber etwas einfältige Gesicht tanzen. Dann: Totale auf die Viehweide, Schwenk über die Berge, ein Bussard im Gegenlicht, orangefarbener Sonnenuntergang, bääääämmm, Abspann. 

Foto: Petra Dirscherl_pixelio.de

Liebe, sehr geehrte Frau Karliczek: Sie entschuldigen die Deutlichkeit. 5G hin oder her, das mit der Milchkanne, das ist nicht nur saublöd und klingt in meinen inzwischen ländlichen Ohren hochgradig zum Kotzen  arrogant, sondern es ist zudem noch ein Plagiat. Sie erinnern sich, Deutsche Bahn, mit Hochgeschwindigkeiten von mehr als, wow! 150 Stundenkilometern!, die kann dann aber nicht an jeder Milchkanne halten. Der freundliche Herr Mehdorn hat das seinerzeit gesagt, das fanden die betroffenen vermeintlichen Milchkannen auch nicht so wahnsinnig witzig.

Und Sie wissen ja, was aus dem Mehdorn geworden ist.

Na, also.

Mit hochachtungsvollen Grüßen aus dem Odenwald,

Ihre

Odenwälderin

– nach Diktat mit der Milchkanne in den Stall verschwunden – 

 

 

Unterwegs.

Die uralte Tante schaut staunend in die muntere Runde. Die hippe Bar ist proppenvoll und laut, alles schwätzt, lacht, trinkt, isst. Janz schön wat los hier!, sagt sie im Vorbeigehen zu dem ebenso hippen jungen Kellner. Der verdreht nur die Augen. Is ma wieda typisch, jezz brummts, aber den janzen Nachmittach war sooo tote Hose, ick hab hier nur rumjestanden und mir die Eia jekrault. Die 85jährige Tante stutzt nur kurz, dann lacht sie und lotst mich zu einem der letzten freien Plätze.

Ja, Sie ahnen es, wir sind nicht im Odenwald. Wir sind in Berlin. War mal wieder Zeit, das Tantchen zu besuchen. In meiner Heimatstadt, quasi. Ich habe das im Übrigen gleich verbunden mit einem akustischen Auftritt im Radio, ich habe ja da so eine Mission, und es gab da so eine Sendung beim DeutschlandRadio.

Da verbrachte ich also einen Vormittag, im Gespräch mit der Moderatorin in Köln und anderen Teilnehmern der Sendung, quer durch die halbe Republik, aber eben mutterseelenallein in einem Berliner Hörfunk-Studio. Wunder der Technik. So gesehen bin ich das ja gewöhnt. Wenn Sie mal reinhören wollen, bitte sehr, der Klick aufs Bild führt Sie direkt zur Sendung:

Klick aufs Bild, husch, zur Sendung.

So gehe ich also schon am frühen Morgen durch Wilmersdorf und Schöneberg, zu Fuß, der Morgen ist kalt und herrlich klar, es ist nicht viel Verkehr, es riecht, wie es immer riecht in Berlin, und aus einigen Hauseingängen kommen alte Männer und Frauen mit ihren Dackeln und Pinschern und schlurfen lustlos Richtung Grünfläche. So, wie es alte Männer und Frauen seit Jahrhunderten in Berlin getan haben und noch Jahrhunderte tun werden.

Berlin und ich, wir haben uns ja seinerzeit im Streit getrennt. Zumindest war ich froh, dass ich endlich wegkam. 25 Jahre Berlin, eine Kindheit, eine Jugend, und ein bisschen Erwachsensein dazu, und alles im ungerechten Rückblick schrumpelig und trist, um es mal vorsichtig zu formulieren. Ich nahm also meinen Rucksack, den tatsächlichen und den übertragenen, und ging. Und kehrte nie wieder an jene Ort in dieser riesigen Stadt zurück, die das Leben so trist und schrumpelig gemacht hatten. Naja, Sie wissen schon. 

Natürlich war ich ein paar mal in Berlin in den vergangenen Jahrzehnten, das bereits erwähnte  uralte Tantchen besuchen, das ich von Herzen liebe und das gottlob in einer anderen Ecke Berlins lebt. Das Ur-West-Berliner Tantchen, das bis heute insgeheim nicht verstehen kann, wieso ich aufs Land gezogen bin, verblödet man da nicht?, fragte sie früher regelmäßig in ihrer unnachahmlich diplomatischen Art. Inzwischen hat sie resigniert. Aber ansonsten ist sie wirklich liebenswert. Ihren weltgewandten Freunden und Bekannten stellt sie mich als die Nichte aus dem Odenwald vor, und schiebt sofort ein energisches Natürlich born and bred in Berlin! hinterher, aber sowas von!

Seit knapp 30 Jahren also mache ich einen großen Bogen um die Orte meiner Kindheit, meiner Jugend. Den Rucksack habe ich zwar seinerzeit ja mitgenommen, aber ich hab noch einen Koffer in Berlin, lalaa, die Schrumpligkeiten/vergang’ner Zeiten, die hab ich alle in dem kleinen Koffer drin, naja, Sie kennen derlei Koffer vielleicht.

Genau gesagt, steht mein Koffer in Berlin Neu-Westend. Da fuhr früher die legendäre Linie 1 hin, aber inzwischen heißt sie U2 oder irgendsowas, jedenfalls fahre ich zielstrebig und mit ein bisschen flauem Gefühl im Magen Richtung Westend. Wittenbergplatz, Zoo, Ernst-Reuter-Platz, Oper, Theo, Westend, mal in der Kurzform. Mit der U-Bahn in die Kindheit, in die Jugend. Zum ersten Mal nach 30 Jahren.

Beim Aussteigen aus dem miefigen U-Bahn-Waggon habe ich kurz die Angst, Neu-Westend könnte jetzt gleich zu einem veritablen Haken ausholen, zu einer strammen Linken, und mir ordentlich eins in die Magengrube geben. Stattdessen nimmt das Viertel mich in seine Arme, die so runzlig sind wie die Damen, die immer noch im Wiener Caffeehaus sitzen, mit ein bisschen zu blonden Haaren und ein bisschen zu goldenem Schmuck, und die auch hier drinnen früher ihre Pelzhüte nicht von der frisch ondulierten Frisur nahmen.

Ich gehe die Wege, die ich 25 Jahre lang gegangen bin, ewig weit habe ich sie in Erinnerung, aber ich gehe wie mit Siebenmeilenstiefeln, die Kilometer aus der Erinnerung schnurren zu kurzen Distanzen zusammen, die Reichsstraße herunter, schon bin ich am Brixplatz.

Was in meinem Kopf riesengroß war, ist in Wirklichkeit winzigklein. Die Straße, die Häuser, der Spielplatz, der Park. Und völlig unverändert, auch nach 30 Jahren noch. An manchen Klingelschildern entdecke ich wohlvertraute Namen, auf dem Spielplatz sehe ich die Holzdächer, von denen ich mehr als einmal beim unerlaubten Klettern runtergeflogen bin, und im Park die Seen, in denen ich unfreiwillig schwimmen gelernt habe, zwischen Enten und grüner Grütze.

Komm, sagt Neu-Westend, wir gehen noch mal Deinen Schulweg, Du kennst ihn ja. Zwölf Jahre bin ich den gegangen, schlafwandlerisch. Auch hier kommt mir alles plötzlich winzig vor, winzigklein und unverändert, als sei das Viertel geschrumpft und die Zeit stehengeblieben.

 

Ick kieke, staune, wundre mir und gehe zurück, vorbei an der kleinen Kapelle der Engländer, am Kloster, über die Preußenallee also, wo immernoch zweimal die Woche Markt ist.

Wiener Caffeehaus, Cafe Kuhn und Westend-Klause, alles wohl vertraut und alles unverändert. Und alles winzigklein. In einer Mischung aus Verwunde- und Erleichterung tauche ich wieder in den gallegrünen U-Bahnhof ein. Hier!, ruft Neu-Westend mir hinterher, nimm Deinen Koffer mit, er ist ja gar nicht mehr so schwer. 

Zurück in Schöneberg muss ich der Tante natürlich berichten. Neu-Westend war ja immer furchtbar spießig!, sagt sie in ihrer bereits erwähnten diplomatischen Art. Ja, aber es wirkt auch so winzig, ist das Viertel geschrumpft oder was?, frage ich ratlos. Nee…, sagt die Tante, vielleicht bist Du aber ganz gross geworden.

Und dann gehen wir zum Essen, wieder in die hippe Bar mit dem Typen mit den jekraulten Eian. Die  85jährige Tante will es so, ick bin jespannt, wat der heute wieda so vom Stapel lässt. Dafür liebe ich Berlin. Und vielleicht kann ich mich ja jetzt auch wieder mit Neu-Westend anfreunden.

 

 

 

Keime.

Weil auch unsereine ja nie auslernt, und überhaupt das ganze Leben Lernen ist, war ich dieser Tage bei einem Dreh in Mannheim. Klingt cool, gell?, war aber in Wirklichkeit ein Workshop für Hörfunk-Dummies wie mich, die nun endlich mal das Filmchen-Machen lernen sollen, tri-medialer Journalismus ist die Zukunft, naja Sie wissen schon.

Jedenfalls mimte ich für das Übungs-Filmchen einer Kollegin eine Putzfrau, die putzt und schrubbt und wischt und feudelt und sich zwischendurch über das immer noch nicht gesetzlich verankerte Recht auf Weihnachtsgeld für Reinigungskräfte beschwert, das sollte die sozialpolitische Aussage des Filmchens werden.

Ich machte meinen Putzfrauen-Job mangels Erfahrung zwar äußerst theatralisch, aber leider hochgradig unprofessionell. Ich hatte weder Kittelschürze noch Gummi-Handschuhe und fuhrwerkte also vor laufender Kamera mit den bloßen Händen im zusehends ergrauenden Wischwasser herum, säuberte Waschbecken und Fußboden, und langte immer wieder mit den nackten Händen und den lackierten Fingernägeln in den Wischeimer zum Lappen-Auswringen.

Die nette Kollegin geriet völlig außer sich, sie rief immer wieder Oh Gott, die Keime, bitte wasch Dir die Hände, die Keime, die Keime. Sie hatte natürlich im Großen und Ganzen recht, übertrieb es aber meiner Ansicht nach erheblich mit der Keimerei. Auch meine Beschwichtigung Ich komme vom Land, ich bin ganz anderes gewöhnt! wollte sie nicht überzeugen, Oh Gott, es tut mir so leid….die Keime, die Keime, stöhnte sie in regelmäßigen Abständen, meinen drohenden Keim-Tod offenbar deutlich vor ihren großstädtischen Augen. Dass sie schlussendlich für mein jämmerliches, leidvolles Abnippeln aufgrund akuter Keimerose würde verantwortlich sein, tat ein Übriges. Sie war fix und fertig.

Ich  habe mir daraufhin mal Gedanken über Keime gemacht, ja, was soll man auch anderes tun, wenn die Tage kurz und die dunklen Nächte lang werden, hier auf dem Lande. Ich habe ehrlich gesagt noch nie über Keime nachgedacht. Vermutlich schleppe ich sie nur dauernd durchs Haus, die Keime, ohne zu ahnen, welche mörderische Gefahr ich damit in die gute Stube bringe.

Zwei Hunde, eine Katze, manchmal allesamt auf dem Sofa, in der Küche sowieso, dazu zerlutschte oder zerfledderte Mäuse, im Sommer manchmal ein abgemurkster Vogel, alles die reinsten Keimschleudern. Die toten Mäuse packe ich in der Regel, wieder ohne Handschuhe, an einem ihrer steifen Beine, um sie dann im hohen Bogen auf Nachbars Grundstück zu werfen, quasi als Keimgranate mit dramatischen Folgen für den Empfänger, das wird mir jetzt erst klar.

Wenn die Zeit drängt, gehe ich auch schon mal mit den Büroschühchen ins Gehege, um Hühner und Ziegen zu füttern, das hatte schon zur Folge, dass ich bei einem Empfang für irgendeinen Minister in irgendeinem historischen Rathaussaal feststellte, dass an meinen schönen Ministerschühchen leider noch Ziegenköttel oder Hühnerkacke kleben, man muss es in dieser Deutlichkeit sagen, um das Ausmaß zu erkennen. Das ist nicht nur etwas peinlich, sondern sorgt also wiederum dafür, dass ich die Keime in alle Welt hinaustrage. Und der Minister sie am Ende nach Stuttgart mitnimmt, in die Reihen der gesamten Landesregierung, nein, es ist nicht auszumalen.

Man sieht die Keime förmlich fliegen.

Inzwischen habe ich gelernt, wenigstens die Büroschühchen vor wichtigen Terminen nochmal intensiv zu inspizieren, auf Ziegen- oder Hühnerfäkalien. Das Problem hat mein freischaffender Künstler-Geo natürlich nicht, er macht es sich inzwischen einfach und geht mit den Hausschuhen in den Gemüsegarten, ins Gehege. Stapft dann wieder, unter kompletter Mißachtung der zahlreichen ausliegenden Schuhputzmatten, quer durchs Haus und verkündet voller Stolz Ich war die Ziegen füttern! Als ob ich das an den Keim- und sonstigen Anhäufungen in Wohnzimmer und Küche nicht auch ohne seinen Hinweis sähe.

Dass ich mit bloßen Fingern fette blutgefüllte Zecken aus Hunden und Katzen herausdrehe, dass ich unterwegs versabberte Kuh-Mäuler tätschele oder im Wald stinkende Knochen aufhebe, dass ich abends beim letzten Stallgang die Ziegen kraule und mir von ihnen manchmal in den Haaren knabbern lasse, dass ich – gottlob selten – auch mal Hundepipi oder Katzenkotze aufwischen muss, oder frischgelegte Eier händisch von allerlei Dreck befreien, das alles erwähne ich an dieser Stelle lieber nicht. Ich hätte mir das zu großstädtischen Zeiten ja auch nicht träumen lassen, zugegeben.

Zu ihrer Beruhigung: Ich wasche mir dauernd die Hände, ehrlich. Nur Putzen, das tue ich äußerst selten. Es macht keinen Sinn, man kommt ja eh nicht hinterher bei all der Keimerei. Trotzdem sei ich in dem Filmchen neulich beim Workshop als Pseudo-Putzfrau sehr authentisch aufgetreten, sagt die keim-freie Kollegin aus der großen Stadt. Gerne hätte ich sie mal auf einen Kaffee in den Odenwald eingeladen, sie ist wirklich ausgesprochen nett. Aber ich bin noch nicht sicher, ob das wirklich eine gute Idee ist.

 

 

 

 

Liebesleben.

Falls Ihnen beim Lesen hier im ansonsten ja eher harmlosen Blog Minderjähige über die Schulter schauen sollten, entfernen Sie diese jetzt lieber. Die Geschichte, die hier in aller gebotenen Kürze erzählt wird, ist nicht zu hundert Prozent jugendfrei.

Also. Was ich eigentlich sagen wollte: Da warte ich dieser Tage an der Kasse eines kleinen Supermarktes in einem der umliegenden Dörfer, ich begucke die geräucherte Wurst in meinem Einkaufswagen, die zwei Putenschenkel und das samtweiche Toilettenpapier, dreilagig, das es im Angebot gibt. Außerdem habe ich Fenchel-Kümmel-Tee erstanden, und alkoholfreies Bier. Ich stehe also da herum und warte.

Die Wartenden um mich herum plaudern und lachen, hier kennt jeder jeden, man bringt sich gegenseitig auf den neuesten Stand, kommentiert seine eigenen Einkäufe und die im Wagen des Nachbarn, die einen warten, die anderen zahlen, und dann wünscht man sich n’scheener Daach noch. Die Kassenzone ist hierzulande quasi der Dreh- und Angelpunkt der dörflichen Kommunikation und des gesellschaftlichen Austauschs.

Und wie ich so warte und warte und meine Blicke wandern lasse vom Einkaufswageninhalt quer durch die Leute und quer durch den Laden, merke ich, dass ich hier im Kassenbereich direkt neben einem Verkaufsaufsteller für Adventskalender stehe. Der zieht nun meine Aufmerksamkeit auf sich, nicht nur der Advent steht vor der Tür, sondern hier also vielleicht auch der passende Odenwälder Adventskalender.

Leider handelt es sich bei näherer Betrachtung allerdings nicht explizit um einen Odenwälder Adventskalender, sondern um das Prachtstück eines Adventskalenders eines der bundesweit führenden Hersteller von erotischem Spielzeug. Für jeden Tag ein anderes Toy, oder sowas in der Art verspricht der Kalender, ich kann ja nicht allzu genau und auffällig da hinglotzen und lesen, hier im Dorf kennt ja jeder jeden, und was sollen denn die Leute denken.

Jedenfalls lese ich dank der ratzescharfen Gleitsichtkontaktlinsen etwas von Handschellen und Augenbinden und irgendwelchen Fesselstrippen und feuchtem Gel. Allerlei Zeugs also, dass den Menschen wohl auch und besonders in Badisch-Sibirien die langen und kalten sibirischen Nächte versüßen soll. Ganz billig ist der Spaß nicht, den ich da im Vorbeigehen an der Dorf-Supermarkt-Kasse mitnehmen soll, aber bitte, man muss vielleicht einfach Prioritäten setzen.

Die plaudernde Kassenschlange rückt langsam vorwärts, ich rücke natürlich mit und denke aber so für mich über Kassenschlager und Ladenhüter nach, über Kundensegmente und Verkaufsförderung, über diskrete Produktplatzierung, Sicht- und Greifhöhe-, Reck- und Bückware und über den Point-of-sale, also den aller-aller-allerbesten Ort in einem Laden, um ein bestimmtes Produkt gezielt an den liebeshungrigen Odenwälder Mann und an die verwöhnte Odenwälderin Frau zu bringen. Die Marketingexperten unter Ihnen kennen das.

(Im Internet verspricht der Sexadventskalenderhersteller übrigens absolut diskrete Zusendung per Post, weißer Umschlag, ohne Firmennamen und das ganze PiPaPo, falls man sich da online was bestellen will. Muss ja nicht gleich der Postbote und dann das ganze Dorf wissen, undsoweiter, haha, naja, Sie verstehen schon.)

 

Und jetzt weiß ich auch nicht.

 

 

P.S. Nein, ich habe natürlich kein Foto von dem Sex-toy-Adentskalender-Warenträger gemacht. Hier kennt doch jeder jeden. Was sollen denn die Leute denken. Also, ehrlich.

 

 

 

12 von 12.

Mitte November schon fast, lieber Himmel, die Zeit verrennt und gleich ist wieder Weihnachten. Aber heute ist erstmal #12von12. Die Bloggeraktion der freundlichen Bloggerin mit den Kännchen, wir sollen 12 Bilder am 12. eines Monats einstellen, also bitte sehr.

1/12

 

2/12 Langschläferhunde, gottlob.

 

3/12 Unterwegs zur Hunderunde.

 

4/12 Und täglich grüßt das Murmeltier.

 

5/12 *weint leise*

 

6/12 Gemütliches Mittagessen. Oder so.

 

7/12 Der Redaktionsvolontär langweilt sich. Ich mich leider nicht.

 

8/12 *weint nochmal leise*

 

9/12 *weint etwas lauter*

10/12 Ich liebe 17-Uhr-Termine.

11/12

 

12/12 Feierabend.