Menschen.

 

 

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

Heute: Amelie Pfeiffer.

 

 

 

 

Ursprünglich ….

stamme ich aus Niedersachsen von der Elbe , seit meinem 6. Lebensjahr habe ich dann in Schleswig-Holstein gelebt, am Wasser, um dann in Stuttgart-Hohenheim zu studieren.

 

 

 

In den Odenwald gezogen

bin ich zusammen mit meinem Mann, der von hier stammt. Nach Studium und beruflicher Tätigkeit in Afrika und in Stuttgart, mit mittlerweile 2 Kindern haben wir uns 1996 entschieden, den elterlichen Bauernhof meines Mannes zu übernehmen und aufs Land zu ziehen.…

 

 

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Meinen Lebensunterhalt

verdiene ich zusammen mit meinem Mann auf unserem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb. Wir erzeugen Eier, die Hühner werden mit unserem selbst produzierten Futter gefüttert, dazu bekommen sie gentechnik frei erzeugtes Soja. Seit 1997 führe ich eine Ponyreitschule in der ca. 45 Kinder pro Woche das Reiten lernen, ebenso wie die Feriengäste, die wir seit 1999 in drei gemütlichen Ferienblockhäusern aufnehmen.

 

 

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Mir gefällt hier

die wunderschöne abwechslungsreiche Landschaft, jetzt im Frühjahr das grüne Paradies! Außerdem ist das Wetter insgesamt ein bisschen wärmer als im hohen Norden, die Vegetation immer etwas weiter vorangeschritten!.

 

 

 

An einem sonnigen Tag im Sommer

habe ich auf meinem Ferienhof alle Hände voll zu tun, sehe aber glückliche Gäste, die ihre Zeit mit Reiten, Chillen auf der Liegewiese und Baden im Badeteich verbringen!…

 

 

 

An einem verschneiten Wintertag

müssen wir erst mal Schneeräumen! Dann dürfen die Ponys raus und tollen im Schnee!…

 

 

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Gut essen

geniessen wir sehr und es gibt tolle Angebote hier bei uns.

 

 

 

Theater, Konzerte und Museen

zu besuchen kommt etwas zu kurz!…Für ein schönes Jazzkonzert fahren wir aber auch nach Stuttgart, Mannheim oder Aschaffenburg.

 

 

 

 

 

Darüber nachgedacht, wieder in die Stadt zu gehen

haben wir nie.
Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte,

würde ich gerne die Einheimischen von der Schönheit ihrer Landschaft überzeugen und dass sie alles dafür tun sollten, dieses Erbe zu erhalten!…

 

 

 

 

Meine Freunde in der Stadt meinen…

dass wir es wirklich gut haben hier auf dem Land!

 

 

 

Die Landmenschen…

sind bodenständig und sollten gerne auch mal über den Tellerrand hinausschauen.

 

 

 

Wenn ich alt werde…

werde ich hier auf meinem Hof sein und hoffentlich mir Zeit nehmen im Garten zu sitzen und den Blick rundherum zu geniessen. Auch wenn dann eine kleine Stadtwohnung, von der aus man zu Fuß Einkaufsmöglichkeiten und kulturelle Angebote erreichen kann idealer wäre.

 

 

 

 

 

 

Menschen.

 

 

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

Heute: Helmuth Immerz.

 

 

 

 

Geboren
bin ich als Zwillingskind im alten Kreiskrankenhaus in Buchen, da, wo jetzt das Seniorenheim Sonnengarten ist. Vlt. komme ich da auch mal irgendwann wieder hin. Hoffe doch nicht.

 

Jetzt
wohne ich in Rinschheim, obwohl es mir hier nicht so besonders gefällt, aber wo halt die Liebe hinfällt…

 

 

Meinen Lebensunterhalt
bestreite ich mit nichtselbsständiger Arbeit.

 

 

Warum ausgerechnet hier, in der vermeintlichen Provinz?
Weil ich hier geboren bin und ich doch sehr verwurzelt bin. Es ist keine Provinz. Auch hier gibt es sehr sehr viele hübsche Fleckchen Erde, die ich der Anonymität in der Stadt vorziehe. Da ich auf dem Hofgut Kudach aufgewachsen bin ist doch schon Buchen riesig für mich. Kennst du Kudach??

 

 

Logo, Kudach kennt doch jeder. Oder?

Logo, Kudach kennt doch jeder. Oder?

 

 

Kudach. Nochmal.

Kudach. Nochmal.

 

 

 

Darüber nachgedacht, in eine Großstadt zu ziehen…..
Nein, darüber habe ich schon lange nicht mehr nachgedacht. Als ich jung war, bestand schon der Wunsch, aber dann lernte ich meine Frau kennen.

 

 

An einem sonnigen Sommertag
verbringe ich gerne meine Freizeit in meinem Garten mit meiner Famile oder setze mich auf mein Motorrad, Fahrrad oder Quickly, um die Gegend zu erkunden, um liebgewonnene Plätze und Orte aufzusuchen. Zu Fuss auf Schusters Sohlen erkunde ich gerne Wälder und heimelige Orte in der näheren Umgebung.

 

 

Wohlfühloase Garten.

Wohlfühloase Garten.

 

 

 

An einem verschneiten Wintertag
sitze ich allzu gerne in meiner Wohnung ob der gemütlichen Wärme, die mein Kachelofen ausstrahlt. Wintersportler bin ich ja eh nicht.

 

 

Gut essen
kann man selten und wenn, kostet es oft ein kleines Vermögen. Da ich das Kochen einmal erlernt habe, fällt es mir nicht schwer, mein leckeres Essen selber zu kochen und es zusammen mit Freunden und meiner Famile zu genießen.

 

 

Theater, Konzerte, Museen
– da sage ich nicht nein – besonders Museen liegen mir am Herzen, aber auch bei Konzerten und Theaterstücken bin ich gerne dabei.

 

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte
– ich vermisse eigentlich nichts. Einzig der Nahverkehr wäre für mich verbesserungswürdig. Einkaufen tue ich in der näheren Umgebung. Was ich hier nicht bekomme, besorge ich mir meist im Internet. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Und das macht mich auch ein Stück glücklich.

 

 

Zugereiste Stadtmenschen
heiße ich hier gerne willkommen. Freue mich über jeden, welcher der Alltagshektik der Großstadt entflieht und hier sein Heil, sein Glück, die Ruhe und seine Zufriedenheit sucht. Ich freue mich mit jedem Städter, dem es hier gefällt. Das ist auch eine Bestätigung für mich, hier zu bleiben.

 

 

Wenn ich alt werde
wünsche ich mir einen Lebensabend in meinen eigenen 4 Wänden oder mit Freunden in einer Alters WG. Es ist doch so schön, wenn man Freunde schon über Jahrzehnte hat, und diese Freundschaften sollten auch im Alter auch nicht aufhören. Aber ich werde auf jeden Fall hier bleiben. Was ich mir noch evtl. vorstellen könnte, wäre in die Heimat meines Herzens, meiner Ahnen zurückzukehren. In das wunderschöne Allgäu. Ich versteh heute noch meine Eltern nicht, dass sie dieses kleine Paradies verlassen haben. Aber das ist und bleibt nur eine zweite Option.

 

 

 

 

 

Menschen.

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

 

Heute: Karla Hilger. 

 

 

 

Ursprünglich aus….

Bödigheim, also hier geboren. Den grössten Teil meines Lebens habe ich aber weiter südlich und weiter nördlich verbracht. Durch eine Ferienwohnung blieb der Kontakt zu Land und Leuten lebendig.

Nachdem wir beide, mein Mann und ich , nicht mehr arbeiteten, zogen wir ganz hierher.

 

 

 

Mir gefällt hier….,

daß wir den Wechsel der Jahreszeiten intensiv erleben können und nicht mehr nach Ferienende abreisen müssen.

Die Weite der Landschaft und die Stille um uns herum empfinden wir als Luxus.

 

Klein' Gärtchen.

Klein‘ Gärtchen.

 

 

An einem sonnigen Tag im Sommer …

ist es im Garten unter den Obstbäumen traumhaft schön- lesen, werkeln, träumen- ein perfekter Tag!

 

 

An einem verschneiten Wintertag …

bleibt hier der Schnee weiss und manchmal auch liegen, und beim Spaziergang durch den Wald hört man die Kristalle knistern.

 

 

 

Gut essen…

kann man sowohl zuhause, weil es einfach ist, frisch und regional einzukaufen, aber es gibt auch gute Restaurants , wenige zwar, aber ganz unterschiedlich in Angebot und Preis;

Kiefer, Heidersbacher Mühle werden mit Recht immer wieder genannt.

Die einfachen Landgasthöfe, wie der Balsbacher Engel, werden leider immer weniger.

 

 

 

Theater , Konzerte und Museen….

sind rundherum innerhalb einer Stunde per Auto erreichbar.Dass man hier im Odenwald motorisiert sein sollte, ist auch für andere Lebensbereiche wichtig. Die S-Bahn kann teilweise eine Alternative sein.

 

 

 

Darüber nachgedacht, wieder in die Stadt zu gehen…

haben wir in den 8 Jahren noch nie.

Das haben wir lange genug gehabt.

 

 

 

Wenn ich hier etwas ändern könnte….,

dann würde ich das Sterben der Landgasthöfe und die Verödung der Innenstädte aufhalten- aber wie? Auch vielen Dörfern mangelt es an einem lebendigen Zentrum. Was kann man da tun?

 

 

Meine Freunde in der Stadt meinen…

im Sommer: dass wir im Paradies gelandet sind und besuchen uns gerne.

Im Winter bedauern sie uns und fragen, wie wir es denn hier aushalten?

Stimmt, der Winter ist lang!

 

 

 

Die Landmenschen …

sind zurückhaltend und wollen mit Geduld und Respekt erobert werden.

Günstig ist, wenn man sich gerne in Vereinen tummelt. Tun wir aber nicht.

 

 

 

Wenn ich alt werde…

hoffe ich auf gegenseitige Nachbarschaftshilfe . Dass Pflege zuhause zu organisieren ist, habe ich schon im Umfeld Familie erlebt.

Es ist schön zu erleben, wie alles um uns herum allmählich richtig vertraut wird – Heimat eben.

 

 

 

 

Menschen.

 

 

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

 

Heute: Michael Wolf.

 

 

Ursprünglich aus….

dem Ruhrgebiet. Dem nördlichen Ruhrgebiet, da, wo die letzten Bergwerke vor wenigen Jahren noch abgetäuft wurden. Oder dem südlichen Münsterland, weil sich das für die aufstrebende Industriestadt Marl weniger schmutzig anhörte.

 

 

In den Odenwald gezogen…..

weil ich in Heidelberg studieren wollte;

weil Kiel nicht schnell genug den Studienplatz zusagte;

weil die Tante mir in Hirschhorn ein Zimmer besorgte;

weil hier berühmte JournalistInnen studierten, es sehr weit weg war von Zuhause und hier niemand sonst aus meiner Schule hin wollte.

 

 

Herr Wolf bei der Winterpause. Die macht sein Mittelalterpark Adventon auch. Ist aber jetzt schon wieder offen für Besucher.

Herr Wolf bei der Winterpause. Die macht sein Mittelalterpark Adventon auch. Ist aber jetzt schon wieder offen für Besucher.

 

 

Meinen Lebensunterhalt….

Weiss ich gar nicht, wie ich den verdiene. Das macht die Steuerberaterin. Alle paar Jahre ein Buch, besserwissendes Geschreibsel in einer Zeitschrift, die ich als Herausgeber betreuen darf, und dies und das. Das Gute an allem ist ja das Schlechte. Ich darf Alles ausprobieren. Ich baue Pflanzen an und halte Tiere, experimentiere mit mittelalterlichem Bauen, veranstalte Firmenfeste oder Hochzeiten oder schreibe auch schon mal für ander Leuts Meriten.

 

 

Kann man beim Herrn Wolf bestellen, so ein Mittelalterfestmahl.

Kann man beim Herrn Wolf bestellen, so ein Mittelalterfestmahl.

 

Mir gefällt hier,

dass ich weit weg bin von Lehrern und Erziehern und all denen, die das Leben eines jungen Menschen bestimmen wollten, und dass die Gegend so unattraktiv ist, dass von denen auch niemand hier her kommt. Es ist bei weitem nicht der Traum, nicht Freiburg und nicht München. Aber die strahlend klaren Nächte in der Vielzahl, wie ich sie auf der Marienhöhe erleben darf, sind Hammer.

 

 

 

An einem sonnigen Tag im Sommer….

kann es sein, dass ich einfach in einem Feld liege und schlafe. Wenn ich dann aufwache, stehen um mich herum die Rehe und wundern sich, wie ich mich wohl habe anschleichen können. Aber sonnige Sommertage in badisch Sibirien sind so häufig auch nicht. Sonnige Sommertage sind hier eher im Winter!

 

 

An einem verschneiten Wintertag….

laufe ich mit Frau und Tochter durch nahezu meterhohen Schnee. Wir trinken Tee an einer alten Jagdhütte, und auf dem Rückweg ins Dorf fange ich das Rennen an. Weil arschkalt eben besser zu ertragen ist, wenn die Lungen brennen.

 

 

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Gut essen….

ist jetzt nicht so ganz leicht, wenn man nicht so weit fahren will – außer man macht es selbst. Also sammeln wir das ganze Jahr Kräuter, luchsen dem Nachbarn seine Quitten im Tausch gegen Kirschmarmelade ab, kochen Holunder, schlachten die Sau und schießen das Reh und nicken den Hasen. Und weil die Jugend und das Weib Ausnahmen vom Vegetarismus nur machen, wenn man der Nahrung das Tier nicht mehr ansieht, bleibt es meist bei Kräutern. Aber seit Jahren wird es mehr und mehr vom Selbstgemachten und wieder mehr hin zu Lebensmitteln und weg von so genannten Nahrungsmitteln.

 

 

Abendessen wächst im Garten, nicht im Supermarkt.

Abendessen wächst im Garten, nicht im Supermarkt.

 

 

Theater, Konzerte und Museen…..

Einmal im Jahr in die Kulturkommode und einmal im Jahr in die Musicalmetropolen. Mehr gibt der eigene Kalender eines Kulturschaffenden nicht her. Klar gehe ich noch immer in die Museen und rege mich regelmäßig über den Scheiss auf, den sich Museumsmacher, Didakten und Kuratoren da zusammenschustern in Mannheim. Nur ein Bruchteil der Kohle… denke ich regelmäßig … Nur die Hälfte dieses Personalschlüssels, den die notleidenden Einrichtungen öffentlicher Hände noch immer ver… ja was eigentlich? Sagen wir: verausgaben dürfen… Und den Rest des Satzes, die Folgen, schafft man dann nicht einmal zu denken.

 

 

 

Darüber nachgedacht, wieder in die Stadt zu gehen…..,

Habe ich immer wieder mal. Man kann ja nur überzeugt von etwas sein, wenn man den Sündenfall, den Antitopos, das Grauen immer wieder mal probiert oder erwägt. Aber wann immer ich zu einem Opernbesuch nach Stuttgart, zu einer Aufzeichnung nach Baden Baden oder einem Symposium nach Berlin reise und mit dem Gedanken spiele: nie wieder wohnen in der Stadt.

 

 

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte…..,

Wo soll ich da anfangen? ÖPNV ernst nehmen, Schulen endlich nach den Erkenntnissen ausstatten, die selbst die Macht habenden sehen, und dem Schwachsinn des Un-Lernens ein Ende bereiten. Alles andere verbietet sich leider, weil ich nicht Bestimmer sondern Demokrat sein will; Ich erkenne die Probleme, aber Lösungen habe ich ohne Radikalität auch nicht: Es fehlt an Lehrern und Ärzten und Lehrern, die Ärzten zeigen, wie man Praxen organisiert. Es fehlt an Lehrern für Glück, weil auch das Landleben nicht allein glückselig macht; Es fehlt an Aufklärung zu Geschichte, Natur, Beziehung; Zusammenhänge müssten besser vermittelt werden… Wo fange ich da an? Das ist heikel. Lass uns lieber wieder die anderen Fragen besprechen.

 

 

 

Meine Freunde in der Stadt meinen…,

das Landleben ist unaufgeräumt, anstrengend, so weit weg von allem, aber so wahnsinnig idyllisch. Sie zählen gerne auf, was hier alles fehlt, um ohne Punkt und Komma dann darauf zu bestehen, wie gut wir es doch hätten, auf dem Land.

 

 

 

Die Landmenschen…

Sind so schwierig, dass ich sie mir am liebsten im Blog von Frau Kroitzsch schönreden lasse.

Und dabei meine ich gar nicht, dass sie lügt oder beschönigt. Es stimmt ja, was sie schreibt. Aber mein Auge ist wohl noch nicht ganz so nostalgisch, noch nicht ganz so , Verzeihung, altersmilde?, darf ich das sagen?

 

 

 

Wenn ich alt werde…..,

Oh Gott, ich fühle mich ja jetzt schon manchmal alt. Ich würde gerne noch einmal für ein paar Jahre unterwegs sein. Die Apalachen, die Mongolei, so was halt. Und dann des Lebens satt wiederkommen und noch ein paar Jahre einen Acker bestellen und Viehzucht betreiben.

 

Oder doch wieder in die Stadt zieh’n? In ein schickes Appartementhaus mit dem Fahrstuhl bis ins Wohnzimmer, Kino und Theater um die Ecke? Was weiss denn ich. Da kann ich mir doch in 20 Jahren den Kopf noch zerbrechen. Ich bin erst 47, erst 30’Jahre im Odenwald und bis zur Rente ist keiner alt!

 

 

 

 

Menschen.

 

 

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

 

Heute:   Gabi Nießen

 

 

 

 

Ursprünglich aus …

Karlsruhe, aufgewachsen in einer Kleinstadt im Erzgebirge. 1982 bin ich nach Mosbach gekommen, danach diverse Umzüge ins Schwäbische, ins Saarland,  und immer wieder nach Mosbach. In den Odenwald, nach Robern, zog es unsere Familie im Jahr 2005.

 

 

 

Meinen Lebensunterhalt …

verdiene ich mit Natur- und Kräuterführungen/-kochworkshops, mit Vorträgen, als Ernährungsberaterin und BeKi-Fachfrau.

 

 

Kräuterschnecken. Selbstgesammelt, selbstgemacht, logo.

Kräuterschnecken. Selbstgesammelt, selbstgemacht, logo.

 

 

Mir gefällt hier…

der Sonnenaufgang; der klare Sternenhimmel in der Nacht; die Regenbogen; das besondere Licht an einem Regentag, wenn die Sonne doch noch kommt;

der weite Blick über das Land, wenn ich auf einer Anhöhe stehe; der Wald mit all seinen interessanten Facetten; die Wiesen und Bäche; die überraschenden Begegnungen mit Tieren; mein großer wilder Garten; das ursprüngliche und naturnahe Leben;

… aber auch …

die Begegnungen mit lieben Menschen; mit Gleichgesinnten; „mein“ Dorf; die Wurzeln, die ich endlich spüre – und die wachsen dürfen;

dass die Kinder die Natur erleben und erforschen können;

… nicht zu vergessen …

die herzliche Aufnahme in die Dorfgemeinschaft, die gegenseitige Hilfsbereitschaft und Unterstützung; das rege Dorfleben – aber auch die Rückzugsmöglichkeiten.

 

 

 

An einem sonnigen Tag im Sommer….

– liebe ich es, geschäftig in meinen Garten zu gehen (mit lauter guten Vorsätzen), um dann staunend den Schmetterlingen und Blumen zuzusehen, alles um mich herum vergessend – ins Haus laufen, Bücher holen, um nachzuschlagen, welche Schmetterlinge um mich herumflattern. Irgendwann holt mich die Wirklichkeit wieder ein, für die ganze Arbeit ist es dann zu spät (die unbearbeiteten Gartenecken bleiben weiterhin wild), aber – die glücklichen Momente bereichern mein Herz.

– liege ich mit einem guten Buch unter meinem Kirschbaum in der Hängematte.

– gehe ich mit meinen Söhnen in die Kunstbackstube in Mosbach, um zu töpfern, zu malen und zu klönen.

 

 

 

An einem verschneiten Wintertag….

– stapfe ich mit Kindern und Hunden durch die verzauberte Landschaft und erfreue mich an dem putzigen Gehopse der Tiere (und der Kinder), die ihren Spaß im Schnee haben;

– gibt es spontane Schneeballschlachten mit meinen Söhnen;

– sitze ich mit einer dampfenden Tasse Tee vor dem Feuer.

 

 

Foto: Hilger.

Foto: Hilger.

 

 

Gut essen….

Wir alle kochen und backen am liebsten selbst mit den frischen Zutaten aus dem Garten und von der Wiese.

Selten gehen wir „auswärts“ Essen, z.B.: ins „Little Africa“ nach Diedesheim, in den „Ochsen“ nach Nüstenbach, ins „Gleis1“ nach Amorbach oder ins „Gargano“ nach Herbolzheim. Kaffee und Kuchen gibt es üppig und herrlich altmodisch in Mülben im „Kaffee Weiß“.

 

 

 

Theater, Konzerte und Museen…..

 

lieben wir. Es gibt tolle kulturelle Angebote in Mosbach, Buchen und in der Umgebung. Klein aber fein sind die Veranstaltungen der Kulturkommode Osterburken mit seinem engagierten Team (an dieser Stelle ein großes Kompliment!).

Gerne besuchen wir das Offene Atelier von Georg Barber im Nachbarort.

 

Ab uns zu zieht es uns hinaus nach Heidelberg, Mannheim und Frankfurt oder ins Landesmuseum nach Speyer.

 

 

 

Darüber nachgedacht, wieder in die Stadt zu gehen…..

 

Nein! Ein Besuch ist o.k. und reicht für eine ganze Weile. Neulich in Hamburg beim Einkaufsbummel: ich hielt für eine Weile inne und habe dieses Treiben auf mich wirken lassen. Es summte von all den Menschen und Geräuschen, wie in einem großen Bienenschwarm, nichts stand still – weder die geschäftig eilenden Menschen, noch der Verkehr.

 

 

Die Entdeckung der Langsamkeit.

Die Entdeckung der Langsamkeit im Nießen-Garten.

 

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte…..

 

– würde ich mir wünschen, dass wir uns unserer Gemeinschaft noch bewusster werden, das Regionale schätzen und vor Ort einkaufen (d.h. nicht die Supermärkte und den Internet-Einkauf bevorzugen).

– würde ich mir eine bessere Anbindung durch den Regionalverkehr wünschen, gerade abends und nachts, damit besonders die Jugendlichen mobiler sein können.

– würde ich den geplanten Windpark in Waldbrunn einstampfen, zugunsten der herrlichen Natur, die uns umgibt.

– würde ich den Tourismus fördern und unseren herrlichen Odenwald ins „rechte Licht“ rücken.

– Gerne möchte ich mit Gleichgesinnten eine Kreativwerkstatt aufbauen, anstatt immer nur alleine zu „wursteln“.

 

 

 

Meine Freunde in der Stadt meinen…

ich bin ein Land-Ei.

 

 

 

Die Landmenschen…

wie überall, gibt es Unterschiede. Die einen, die das Land schätzen; wenige andere, die jammern.

Letztendlich kommt es auch darauf an, wie man als „Zugereister“ auf seine Mitmenschen zu geht und sich in das Dorfleben einbringt.

 

 

 

Wenn ich alt werde…

 

möchte ich hier immer noch meine Wurzeln haben, dann vielleicht in einer alternativen Wohngemeinschaft des gegenseitigen Miteinanders.

Ich werde auch noch „im Alter“ über all das staunen, was mich umgibt und dann darf die Gartenarbeit ruhig liegen bleiben und ich kann den Schmetterlingen beim Flattern zusehen ;-).

 

 

Frau Nießens Untermieter.

Frau Nießens Untermieter.

 

 

 

 

 

 

Gabi Nießen kennen einige der regelmäßigen Leser vielleicht schon von hier.

Und die gesammelten Menschen kann man hier nachlesen.

 

 

 

 

 

 

 

Menschen.

 

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

 

Heute: Klaus Keil.

 

 

 

Ursprünglich aus….

Kassel, beim Welterbepark-Wilhelmshöhe und umgeben vom herrlichen hessischen Mittel-Gebirge!

 

 

In den Odenwald gezogen…

weil ich hier einen tollen Job in schwieriger Zeit ergattern konnte, um unseren Lebensunterhalt bezahlen zu können.

 

 

Mir gefällt hier…

dass nicht jeder jeden kennt, aber viele viel kennen.

 

 

An einem sonnigen Tag im Sommer…

sitze ich gern beim späten Frühstück und freue mich über die Haus-Amsel, die sich ihre Rosinen vom Tisch holt, um die zweite Brut im Efeu zu füttern.

 

 

An einen verschneiten Wintertag…

kann ich mich kaum noch erinnern.

 

 

Ochsentour mit Ul und Gerd zum 70

 

Gut essen…

kann man am Fuße der Waldstadt im Nüstenbacher „Ochsen„. Das hat den Vorteil, weil, wenn man wieder in die Waldstadt hinaufgelaufen ist, man wieder nüchtern, hungrig und durstig ist.

 

Theater, Konzerte, Museen….

Es gibt interessantes Theater, gute Konzerte sowie Museen und auch Kino mit Sonderprogramm vor Ort und in ausreichend bequemer Nähe.

 

 

Darüber nachgedacht, wieder in die Stadt zu gehen…

hab ich selten. Hier ist nicht zu viel Stadt und genug Land für uns und unseren Hund.

 

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste, könnte, wollte…

könnte ich das in hundert Jahren nicht, also lass ich das meine Frau versuchen.

 

 

Meine Freunde in der Groß-Stadt meinen…

wir hätten es hier doch ganz schön getroffen.

 

 

Die Landmenschen…

die unbekannten Wesen…

 

 

Wenn ich alt werde…

verdanke ich das u.a. dem Mosbacher Kreiskrankenhaus, in dem Kreisläufe prima wieder eingestellt und überwacht (!) werden, was aber leider bei den Finanzläufen nicht in gleichem Maße gilt!

 

 

 

 

 

Menschen.

 

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

Heute: Wolfgang Parson.

 

 

Geboren…

in Neckarbischofsheim, war jedoch wenige Wochen später schon in Mosbach-Lohrbach.

 

Jetzt…

lebe ich immer noch dort, weil meine Frau – aus Frankfurt hierher gezogen -nicht weg will.

 

Meinen Lebensunterhalt…

verdiene ich in einem Internationalen Konzern.

 

 

 

Warum ausgerechnet hier, in der vermeintlichen Provinz?

Meiner Frau und mir geht es gut hier. Wir beide hatten immer Arbeit in der Nähe. Vielleicht gibt es nicht so viel Arbeitsplätze, aber es gibt auch weniger Menschen. Mit zu vielen Menschen fühle ich mich nicht wohl. Ich mag Platz um mich, nicht die Enge einer Wohnung mit Balkon oder Reihenhausgarten.

 

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In eine Großstadt ziehen…

würde ich niemals.

 

An einem sonnigen Sommertag…

liebe ich die Michelherd mit Fahrrad oder zu Fuß. Wasser, hohe Bäume und Kühle oder genieße den Garten. Unterm Wahlnussbaum mit Freunden, abends Kino, im Freien Boule spielen…

 

 

 

An einem verschneiten Wintertag…

bleibe ich zu hause. Ich mag das Kalte nicht, da würde ich am liebsten weg gehen, aber nicht in die Stadt. Weiter weg, ins Warme.

 

 

 

Gut essen…

bedeutet gut kochen mit Dingen aus Odenwald oder Hohenlohe, wo die Direktvermarktung viel weiter ist als bei uns im Odenwald – leider.

 

 

 

Theater, Konzerte, Museen…

Kein Problem, Mosbach ist vor der Haustür. Heidelberg und Mannheim nicht weit.

 

 

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte…

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Zugereiste Stadtmenschen…

kenne ich viele, fast alle wollen hier bleiben. Richtige Nordlichter, die ich kenne, tun sich schwer. Zu viel Berge und zu warm.

 

 

 

Wenn ich alt werde…

gehe ich mit Freunden nach Mosbach. Wir arbeiten dran.

 

 

 

 

Menschen.

 

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

 

 

Heute: Frank Nuscheler.

 

 

 

Ursprünglich aus…

München.

 

In den Odenwald gezogen…

1995.

 

Meinen Lebensunterhalt

verdiene ich als Bio-Caterer, mehr zum Spaß habe ich unseren denkmalgeschützten Landgasthof 2 mal die Woche auf ….

 

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Mir gefällt hier…

die wunderschöne Natur, die unverbauten Flächen , die Bescheidenheit der Menschen, das Leben wie vor 40 Jahren, das immerwährend zu sehende Potenzial …

von diesem Teil Baden-Württembergs.

 

An einem sonnigen Tag im Sommer…

setze ich mich an die Kirchenmauer unserer benachbarten Kirche aus dem 14.Jahrhundert, genieße das Vogelgezwitscher der Vögel auf dem Kirchendach oder in unserem Biergarten und verstehe, warum ich in diese kulturelle Diaspora gezogen bin….

 

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An einem verschneiten Wintertag…

fahre ich zum Katzenbuckel und schnalle meine Langlaufskier an oder wärme mich an dem Holzofen in unserem Wohnzimmer, nehme ein Buch zur Hand….

 

Gut essen…

ist ein großes Problem….

 

Theater, Konzerte und Museen…

erreiche ich mit der S-Bahn unkompliziert und die letzten Jahre sogar bis nach Mitternacht viel leichter als viele annehmen …..

 

Darüber nachgedacht, wieder in die Stadt zu gehen…

habe ich nicht, wohl aber in eine ländliche Gegend, wo die Menschen gastfreundlich , offen und kommunikativ sind …..

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte…

würde ich mir wünschen, dass die Menschen hier mehr kommunizieren, dass die „Zugereisten „ mehr Chancen auf Integration bekommen und das das Thema „Natur“ als enormes Zukunftspotential in den Köpfen und Bäuchen (Emotionen) der Menschen eine wichtigere Rolle spielt…..

 

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Meine Freunde in der Stadt meinen,….

daß Waldbrunn, d.h. der Katzenbuckel ja so weit von Heidelberg entfernt ist – meinen sie, stimmt aber nur in der gefühlten Wahrnehmung.

Unsere Gemeinden haben es versäumt (und versäumen es immer noch, unsere wunderschöne Gegend per Events, Aktionen (z.B. Freiluftfestspiele im Schloß Zwingenberg)

in den Städten bekannt zu machen und daher wahrnehmungsmäßig uns näher zu fühlen…

 

Die Landmenschen hier…

sind sehr verschlossen, sehr obrigkeitslieb, grundehrlich, nicht gierig und könnten manchmal ein Pfund Rückgrat mehr vertragen…

 

Wenn ich alt werde….

suche ich mir ein Plätzchen, wo man sich freut, dass jemand „weg vom mainstream“ – mit großer Nähe zur Natur und internationaler Kultur – unter ihnen wohnt…..

obwohl ich sehe, dass meine Gegend hier soviele tolle Möglichkeiten hätte, für alte Menschen kreative Heimstatt zu bieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Menschen.

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

 

Heute: Matthias Grimm.

(Odenwald-Blogger aus der Nachbarschaft)

 

 

 

Geboren…

im Kreiskrankenhaus in Buchen

 

 

 

Jetzt…

immer noch in Buchen – allerdings nicht mehr im Krankenhaus…

 

 

 

Meinen Lebensunterhalt…

verdiene ich in (m)einer kleinen Werbeagentur in Buchen mit dem Design von Drucksachen und Internetseiten – hauptsächlich für Firmen und andere Organisationen im Neckar-Odenwald-Kreis, aber auch im Main-Tauber-Kreis, im Rhein-Neckar-Kreis und im Landkreis Heilbronn.

 

 

 

 

Warum ausgerechnet hier, in der vermeintlichen Provinz?

Auch wenn es schwierig ist, geeignetes Personal zu finden bzw. Personal auf’s „flache Land“ zu ziehen, birgt unsere Region ein unglaubliches Kundenpotential. Und die Lebenshaltungs- und Lohnkosten sind einfach geringer als im Umfeld der großen Städte.

 

 

 

Darüber nachgedacht, in eine Großstadt zu ziehen…

habe ich auch mal als es um die Entscheidung ging, Studium ja oder nein? Zum Glück ist es beim Nachdenken geblieben.

 

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An einem sonnigen Sommertag…

möchte ich in Ruhe lesend auf der Terrasse sitzen und/oder im Garten grillen.

 

 

 

An einem verschneiten Wintertag…

bleibe ich am liebsten zuhause. Der warme Winter 2013/2014 gefällt mir bis jetzt ganz gut. Schnee muss beim besten Willen nicht sein.

 

Foto: Klaus Hilger

Foto: Klaus Hilger

 

Gut essen…

kann man hier vielerorts. Wenn auch selten, aber zwei, drei oder auch vier mal im Jahr schaffen wir es immerhin zu meinem Patenonkel nach Gerolzahn in die Linde. Und an unseren beiden Hochzeitstagen genehmigen wir uns auch mal was (preislich) Gehobeneres – geschmacklich ist es auch nicht immer besser…

 

 

 

Theater, Konzerte, Museen…

haben für uns nicht unbedingt erste Priorität. So lange unsere Kinder noch mit uns am Wochenende irgendwo hin gehen, sind im Moment Tierparks (z.B. in Bad Mergentheim) und Kino (o.a.) die bessere Wahl.

 

 

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte…

Hier fällt mir eine Aussage schwer. Weltfrieden bezieht sich nicht auf „hier“. Und „hier“ sind es zwar viele aber dennoch nur Kleinigkeiten, die zu verbessern wären. Was Großes fällt mir „hier“ nicht ein. Außer vielleicht… nee, Weltfrieden hatten wir ja schon.

 

 

 

Zugereiste Stadtmenschen…

müssen auch irgendwo leben 😉 Einige davon bringen neuen Schwung und Ideen mit, andere müssen sich gar nicht groß anpassen, sondern können auch im Odenwald alt werden – wenn sie’s nicht schon sind…

 

 

 

Wenn ich alt werde…

werde ich meine Frau davon überzeugen, dass Fliegen nicht so schlimm ist und endlich was von der Welt sehen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menschen.

 

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

 

Heute: Bob Piotrowski

 

 

 

Ursprünglich…

aus Buffalo, New York, Nabel des Universums.

 

 

 

In den Odenwald gezogen…

weil ich eine intelligente und hübsche Frau, die in Buchen lebte, geheiratet habe.

 

 

 

Meinen Lebensunterhalt….

Ich bin Architekt, Hobby-Wissenschaftler und Expert-Schlachter der deutsche Grammatik.

 

Which one is Bob?

Multikultiarchitekturbüro im Odenwald.
Which one is Bob?

 

 

Mir gefallen hier…

die Fülle der Pilze in Spätsommer, der unglaubliche Reichtum der lokalen Dialekte, und der unverkennbar Geruch von Gülle in der Früh.

 

 

 

 

An einem sonnigen Tag im Sommer…

finden Sie mich an einem rauchigen Weber Grill von Palatine, Illinois. Getränkte Hickory-Holz-Chips verwandeln eine gut geschnittene deutsche Schweineschulter in eine Delikatesse aus einer anderen Welt.

 

 

 

 

An einem verschneiten Wintertag…

benutze ich die selben Zutaten, die ein bürgerliche Sauerbraten benötigt, um die besten Qualitäten eines Freiland-Truthahn für ein Weihnachts-oder Silvesteressen am Tisch zu bringen.

 

 

 

Gut essen…

kann man hier überall – aber feines Essen erfordert entweder Insider- oder Outsider Informationen. In Buchen wissen wir, dass die Höhepunkte der kulinarischen Szene gehören Restaurant Kiefer in Heescht, und Der Prinz Carl, und für Salate der Brunnegugger. Die griechische Küche von der Taverna Mythos in Mosbach ist ausgezeichnet, vor allem wenn man die Empfehlung des Chefs Christos für das ‚besondere des Tages‘ folgt. Sie werden nie enttäuscht werden!

 

ecker Taverna Mythos in Mosbach klein

 

 

Aber für eine erste Klasse ‚North Carolina Pulled Pork-Grill with Spicy Red Vinegar and Cole Slaw‘ oder authentische ‚Eastern Seaboard Fish Cakes with Guacamole‘, sind wir die einzige Quelle in der Region.

 

 

 

Theater, Konzerte und Museen…

wären schön.

Eine neue Stadthalle in Buchen war notwendig, um ausgezeichnete Kabarett, Theater und Musik in die Provinzen zu bringen, und die Resonanz zeigt, dass man noch ein Publikum in dem Badischen Sibirien finden kann. Excelsior!

 

 

 

Darüber nachgedacht, wieder in die Stadt zu gehen…

Natürlich!

In meinen Denken ‚zurück in die Stadt‘, bin ich glücklich, zu wissen, dass ich dort nicht überall fahren muss.

 

Ich bin ein Stadtmensch aus Überzeugung. Ich bin im Vorort einer ehemals wichtigen amerikanischen Metropole aufgewachsen. Und obwohl ich genieße die technischen Fähigkeiten der deutschen Automobilindustrie, muss ich gestehen, dass ich nie mehr Auto gefahren bin als ich hier gefahren habe. Das mag ich nicht. Als Stadtliebhaber ich vermisse die gut geölte Maschinerie der Straßenbahn, U-Bahn und der Deutschen Bahn.

 

Ja! Die Deutsche Bahn! Seckach – Paris in nur 5 Stunden, oder so. Wetterabhängig, natürlich, usw.

 

Für alle, die stöhnen und klagen darüber, wie schrecklich Bahnreisen ist, habe ich eine einfache Empfehlung für Sie: Zuerst nehmen Sie den Zug durch die Schweiz. Die Lok verlässt den Bahnsteig auf die Sekunde genau. Genuss pur. In Deutschland ist das viel schlechter!

 

Dabei ist zu berücksichtigen, dass Deutschland hat 10-mal die Bevölkerung und 24-mal die Fläche der Schweiz.

 

Versuchen Sie als nächstes, den Zug von New York nach Chicago zu nehmen. Nach den 72. Stunden und der Inkompetenz und langsamen Folter werden Sie sicherlich verstehen, wie gut wir es hier in Deutschland haben.

 

ecker Die Bahn

 

 

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte…

würde ich eine Generalverbot auf die Verwendung von Aluminiumfolie in Verbindung mit allem, was mit „Grillen“ zu tun hat entwickeln. Aber das hat weniger mit Landleben als mit der allgemeine deutsche Idee von dem Barbecue zu tun.

 

 

 

Meine Freunde in der Stadt meinen…

daß ich habe nicht alle meine Tassen im Schrank, und sie haben Recht:

Mindestens eineinhalb Stunde von jeder „Stadt“, habe ich einen Platz zum Leben, das ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt habe, gefunden:

 

Ein Ort, wo man in einer modernen Art und Weise bauen kann. (so oder so oder so zum Beispiel)

Eine Ecke, wo die Menschen wirklich sind, anstatt sich aufspielen und wichtig zu machen. Eine Stelle der sprachlichen Erfindung, die nur vergleichbar von William Shakespeare in meiner Muttersprache ist. Eine Umgebung, in der technische Fortschritt und die Liebe zur Natur sind nicht Todfeinde. Ein Region, jeder Amerikaner wäre stolz Heimat zu nennen – wenn nur die Odenwälder lernen, keine Aluminiumfolie auf eine Grill zu verwenden.

 

 

 

Die Landmenschen…

sind authentisch und ehrlich und direkt. Diese Eigenschaften sollten nicht unterschätzt werden. Sie sind die Schätze einer nicht identifizierbaren oder vorsehbaren Zukunft.