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Am Zwölften eines Monats zwölf Bilder zeigen, die den Tag beschreiben, das wünscht sich in schöner Regelmäßigkeit die Bloggerin mit den Kännchen, und ich bin gerne dabei. Auch, wenn Sie auf Bilder von heute ganz früh verzichten müssen, ich werde mir doch Ihretwegen nicht die Finger abfrieren lassen, also, ehrlich, soweit geht die Liebe nicht. Das Wetter ist also gräßlich, so gräßlich, dass ich es auf der morgendlichen Hunderunde über die Felder nicht mal mehr fotografieren wollte. Dafür aber das Folgende:

Der Bürohund soll auch mal was tun. Hier: Frühstück aus dem Postkorb fischen. Fragen Sie nicht, wie das Büro hinterher aussieht.

 

Schaffe, schaffe, Beitrag baue‘. Über ein geplantes Literaturmuseum zu Augusta Bender. Von der berichte ich ein andermal. Oder Sie gucken bei wikidinsgsbums.

 

Ordnung ist das halbe Leben. Oder so.

 

Mittagspause an der rauschenden Morre.

 

Und in den Buchener Gassen. Der Bürohund muss üben, hysteriefrei durch die Stadt zu gehen.

 

Zur Belohnung wartet ein süffiges Tröpfchen.

 

Weiterschaffen.

 

Recherchieren. Ja, noch ganz altmodisch, per Telefon.

 

Runterfahren.

 

Durch den Wald zum Jäger meines Vertrauens. Weihnachtsbraten usw, naja, Sie wissen schon.

 

Oh, ein Päckchen. Nein, zwei. Ich fürchte aber, nix Weihnachtliches.

 

Noch weiter runterfahren. Feierabend vorm Kamin.

 

 

 

 

Sonntag.

Schneetreiben und strammer Wind im Hohen Odenwald. Eben sah ich Richtung Katzenbuckel einen Mann auf Skiern, der ließ sich von einem riesigen Drachen über die weißen Wiesen ziehen, in einem Affenzahn.

Deutlich langsamer sind die Autofahrer mit einem oder zwei Buchstaben auf dem Kennzeichen, sie schleichen hier mit durchgetretenem Gaspedal und kreischenden 8000 Umdrehungen den kleinen Buckel am Haus hinauf, nur zentimeterweise kommen sie voran.

Die Fahrer und Fahrerinnen wirken leicht angespannt und in Schweiß gebadet, als würden sie das Auto eigenhändig hinaufschieben, und ich stehe am Fenster und bin ein bißchen gehässig und warte darauf, dass die Räder jetzt endlich mal greifen, bei durchgetretenem Gaspedal und 8000 Umdrehungen, hei, das wird ein Spaß.

Müssig zu erwähnen, dass die Autos mit den drei Buchstaben hurtig vorbeisausen, heissa, was kostet die Welt, Autofahren können sie halt, die Odenwälder.

Ansonsten: ein Tag zum Zuhausebleiben.

 

 

 

 

Wild thing.

Also, früher war das ja so, als ich noch in Berlin gelebt habe. Gelebt und gearbeitet, ja, ich habe da tatsächlich auch gearbeitet. Beim Sender Freies Berlin, die Radio-Veteranen unter Ihnen werden sich erinnern.

Früher war das also so: Wir saßen da morgens in der Redaktion herum, der legendäre Redaktionschef Peter Kohagen verteilte die Termine des Tages, und dann stolperten wir Reporter los, hinein ins pralle Großstadtleben, zu der Adresse, die auf dem Terminzettel stand. Zu irgendeiner Einweihung, einer Pressekonferenz, einem Empfang, zu einer Schiffstaufe oder zu Oma Erna, die glücklich ihren 50. Urenkel im Arm hielt. Das Magazin zur besten Sendezeit hieß nicht nur Rund um die Berolina, es war auch so.

Die Feineren unter uns fuhren zu ihren wichtigen Terminen im Ü-Wagen, zwar ist ein Menschenohr recht klein/doch passt ein ganzes Funkhaus rein, Ü-Eins im Ohr!, die anderen mit dem eigenen Auto oder mit den Öffentlichen. Berlin hat rund 10.000 Straßen, das ist durchaus eine stattliche Zahl im Gegensatz zu hiesigen Mittelzentren, aber der Großteil der Adressen sagte mir schon irgendwas, den Bezirk, die grobe Richtung. Das Streckennetz von U- und S-Bahn kannte ich ohnehin auswendig.

In Zweifelsfällen half der Stadtplan, den ich immer und überall bei mir führte, ja, wir erinnern uns, Muttern erzählt von früher, es gab ja weder Apps noch Smartphones, der Stadtplan war 376mal verkehrt gefaltet und doppelt so oft begrabbelt und mit Kaffee bekleckert worden, er war dauerfeucht und speckig, man hätte eine nahrhafte Suppe daraus kochen können, aber im Großstadtdschungel war er häufig Gold wert. Man fummelte sich halt so durch. Und fühlte sich fürderhin gestählt für den Rest des Reporterlebens, egal in welchem Winkel dieser großen weiten Welt. Komme, was da wolle.

Nun, die Zeiten ändern sich, Muttern seufzt ein bisschen wehmütig. Jetzt bin ich also Landreporterin, und seitdem sehen die Presseeinladungs-Anhänge und die Terminzettelchen mitunter so aus:

Tjahahaa, da helfen weder Smartphone noch der Stadtplan wirklich weiter, zumal es hier einen Stadtplan in diesem Sinne gar nicht gibt. Allenfalls eine Gemarkungskarte oder ein Messtischblatt, falls Sie verstehen, was ich meine. Ich trage inzwischen immer eine Wanderkarte bei mir, so richtig analog und aus Papier, auch mehr shabby als schick, weil häufig im Gebrauch.

Ich darf aber nicht ganz ohne Stolz an dieser Stelle anmerken, dass ich bei dem oben abgebildeten Hinweis natürlich ziemlich sofort wusste, wo der Termin tatsächlich stattfindet, ja, da staunen Sie. Man lebt, man lernt, und im hiesigen Odenwald mit seinen 1200 Quadratkilometern Fläche ist regionale Kompetenz gleich doppelt wichtig.

Eine gewisse Herausforderung sind auch die Termine mit dem Hinweis Fahren Sie den oberen Feldweg entlang, an allen Absperrungen vorbei, bis es nicht mehr weitergeht. (Kunstpause.) Sie haben doch Allrad? (Nein, habe ich nicht.) Wahlweise Wir treffen uns am 5. Hochsitz, Sie sehen mich dann schon. Oder Kennen Sie den alten Bildstock da am Maisacker? Da müssen Sie hin. Schon manchmal bin ich vor offiziellen Terminen telefonisch gefragt worden: Besitzen Sie Gummistiefel?

Aber selbstverständlich besitze ich Gummistiefel, ich gehe zu keinem Diensttermin mehr ohne, man weiß ja nie. Ich stiefele dienstlich durch Wälder und Felder, durch Matsch und Jauche, ich robbe bäuchlings durch Höhlen, stakse durch Ställe, krieche durchs Unterholz, ich lasse mir das Gesicht verschrammelieren wie so ein dämlicher Verbindungsstudent aus Heidelberg, die Knie aufscheuern, mache mir den Hosenboden und die Hände dreckig, wie früher, als Kind am Brixplatz in Neu-Westend. Ich interviewe Kühe und Wildsauen, lasse mich von Kälbchen abschlotzen und von Lamas bespucken.

Die anderen Termine hier in der vermeintlichen Provinz, die mit den Bürgermeistern und den Landräten, den Ministern und den Staatssekretären, mit den Geschäftsführern und den Hochschulprofessoren mache ich da nachgeradezu mit Links. Zur Not und in der branchenüblichen Eile auch mal mit der Matschklamotte, den verdreckten Gummistiefeln oder den welken Blättern und Zweigen in der zerrupften Frisur, den stummen Zeugen des vorangegangenen Termins. Was solls, ich bin da inzwischen gänzlich uneitel. Und habe ja noch dazu eine Ausrede.

It’s a wild thing, das Journalistenleben auf dem Lande.

 

 

Und hier noch die passende Musik dazu.

 

 

 

WMDEDGT.

Es ist zum Auswachsen, man kommt zu nix, und wenn es nicht ab und zu diese regelmäßigen Wünsche zu erfüllen gäbe, stünde hier derzeit gar nix auf dem Blog, jaja, das ruhige Landleben, haha, selten so gelacht.  Heute ist also mal wieder der Fünfte eines Monats, und da will die freundliche brüllende Nachbarbloggerin wissen, was wir den ganzen Tag so machen, kurz WMDEDGT. Wenn sie fragen würde, was ich den ganzen Tag derzeit so nicht mache, weil ich vor lauter lauter gar nicht dazu komme, da könnte ich viel erzählen.

So bekommen Sie heute nur einen kleinen Eindruck in das Leben einer Provinzreporterin im Winter. Das sieht im Sommer nicht unbedingt anders aus, aber im Odenwälder Winter kommen Frontscheibeneiskratzgeräusche, trötende Rotznasenfanfaren und trockener Bell-Husten dazu, naja, Sie wissen schon. Also stellen Sie sich den heutigen Tag einfach vor dieser Geräuschkulisse vor, dann passt das schon.

Gegen einen Teil der Geräusche sorge ich heute früh schon vor, rein in die scheinbar überfüllte Gemeinschaftspraxis, drei Minuten warten, freundliche Behandlung bei Frau Doktor, raus aus dem Laden, rein in die Apotheke, überhaupt alles geht so ratzfatz wie es besser nicht gehen könnte, ich bin glücklich und zufrieden. Und nicht mal Privatpatient.

Dann also ab ins Büro, auf dem Themenplan stehen heute so erotische Dinge wie Planfeststellungsverfahren, Steuerhinterziehung, Straßenbau und öffentlicher Personenschienennahverkehr. Verwenden Sie mal das Wort Öffentlicher Personenschienennahverkehr in einem Kurzbericht für die RadioNachrichten, da sind schon die ersten zehn von erlaubten 30 Sekunden rum. Das sind so die Herausforderungen, denen unsereiner sich nun täglich stellen muß.

Zwischendurch ein Kaffee in einer Bäckerei mit einer Freundin, zumindest in dieser Mittagspause habe ich soziale Kontakte, es gibt Tage im Büro, da spreche ich mit niemandem privat, außer mit den Hunden und mir selber. Wer da nicht wunderlich wird, ist selber schuld.

Dann noch ein bißchen recherchiert und ins Telefon gehustet und einen frühen Feierabend geplant, der Tag gestern war ausgesprochen lang, da könnte ich doch heute wenigstens… stattdessen habe ich einen kurzen Blick in die Mediathek werfen wollen und blieb dann hängen, ganz gebannt. Kohl und Bimbes undsoweiter. Falls Sie das nachsehen wollen, bitte hier entlang: Klick, ich kann das sehr empfehlen, auch wenn es nicht zur Steigerung der guten Laune beiträgt.

Irgendwann fahre ich dann aber eben doch heim, es ist schon wieder dunkel draußen, überhaupt sieht der normale Arbeitnehmer sein Haus in diesen Tagen ja nur bei elektrisch Licht, es ist zum Weinen. Andererseits sieht man da den Dreck daheim nicht, insofern hat es auch sein Gutes.

Jetzt sitze ich schon wieder herum und warte. Auf das Essen, das der Gatte zaubert. Hähnchenragout mit selbstgesammelten Steinpilzen, dazu ein von mir erfundenes Risibisi, oder wie das heißt. Und nun entschuldigen Sie mich bitte, ich werde zu Tisch gerufen.

 

 

Da isser.

Da isser, der Winter. Wir wollen nicht jammern, wir hatten hier im Odenwald schon Winter, die Mitte Oktober angefangen haben und Mitte März noch nicht vorbei waren. Also, bitte. Schon mal mindestens sechs Wochen Schneeschaufelballett und singende Bandscheiben weniger.

Heute früh bei Wagenschwend.

Experimentelle Schneefotografie, naja, Sie wissen schon.

 

 

 

Singstund‘.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich in einem Chor singe? Genauer gesagt in einem katholischen Kirchenchor. Ich gehe also einmal in der Woche brav in die Singstund‘, so heißt das hier, und so macht man das, wenn man auf dem Lande lebt. Wir üben und üben, und manchmal singen wir anderen was vor. In Gottesdiensten und bei Kirchenkonzerten, naja, Sie wissen schon. 

Jahaha, und da denken Sie jetzt vielleicht an so eine etwas schummerig beleuchtete und ausgekühlte Kirche, wo ein paar ältliche Damen und sehr viel weniger Herren singen, was die wimmernden Stimmbänder grade noch so hergeben. Provinz und so, Kulturwüste undsoweiter. Jahahahahaaa, weit gefehlt.

Wir haben zum Beispiel gestern was vorgesungen. 200 Mitwirkende und eine rappelvolle Kirche. Anspruchsvolles geistliches Chorwerk, ich stehe ja auf sowas, wenngleich ich an mehreren Stellen leider passen musste. Merkt ja aber keiner, immer schön ein nettes Gesicht machen, an den richtigen Stellen das Maul tonlos aufreißen, so kommt man auch als Chorsängerin ganz gut durchs Leben.

Zumal, wenn die Instrumentalisten drumherum so richtig Bäämmm!! machen. Und wenn die anderen Sänger und Sängerinnen es drauf haben. Haben sie. Angefeuert von einem katholischen Diplom-Kirchenmusiker und Organisten, der in seinem zweiten Leben Fußballtrainer ist, na, ich kann Ihnen sagen. 

Am Ende gab es jedenfalls standing ovations, dass die Zuhörer nicht gleich auf die Kirchenbänke gesprungen sind und dort herumgetrampelt haben, war gerade alles.

Und das allerbeste – von wegen Kulturwüste und so -: an anderen Stellen finden ähnlich großartige Konzerte statt, dauernd, überall im Odenwald. Man kann sich kaum entscheiden. Sinfonien hier, Chorwerke da, Kinderkonzerte, Schulaufführungen, mal mehr, mal weniger professionell, aber immer mit jeder Menge Herzblut und Engagement und monatelanger Arbeit verbunden. Mit ehrenamtlicher Arbeit zumeist, ja, auf das Wort hatten Sie gewartet, ist schon klar, das gibt es hier auf dem Blog vom Lande ja ziemlich häufig, dieses Wort.

Zugegeben, Deutsche Oper in Charlottenburg und Philharmonie und Karajan und so (ja, der Herbert von, die Älteren unter Ihnen werden sich erinnern), das war schon klasse, irgendwie. Und selbstverständlich, irgendwie. Aber das hier imponiert mir manchmal noch viel mehr. Irgendwie. Und das Wort von der Kulturwüste habe ich aus meinem Wortschatz längst gestrichen.

 

Und falls Sie jetzt noch wissen wollen, womit wir uns da gestern offenbar erfolgreich herumgeschlagen haben, bitte sehr:

 

 

Und falls Sie dienstagabends noch nichts vorhaben, und irgendwo in der Nähe von Buchen wohnen – uns täten noch ein paar Bässe und Tenöre gut. Gucken Sie mal da: Klick! Oder Sie gehen in irgendeinen anderen Chor. Oder Sie lassen es bleiben. Aber jammern über die Kulturwüste is nich, gell.

 

 

Tabledance im Odenwald.

Der Freundin aus der kleinen Stadt fuhr der Schreck in die Glieder, gleichzeitig heiß und kalt wurde es ihr. So umschreibt man das ja immer, und ich stelle mir das bildhaft vor, wie ihr der kalte Schweiß ausbricht und sie ganz blass wird, außerdem steigert das an dieser Stelle hier die Spannung. Also bitte.

So. Wo war ich stehengeblieben: Ach so, also, sie zitterte wie Espenlaub, da am Küchentisch. Nie hatte ihr Mann sich irgendwas zu Schulden kommen lassen, niemals war er auch nur in den Verdacht oder gar in Versuchung geraten. Und jetzt war da diese Überweisung auf dem Kontoauszug, die Schlimmes ahnen ließ.

Zweiundsiebzig Euro achtunddreißig, überwiesen an eine Frau mit äußerst dubiosem Namen. Vermutlich ein schlechtes Pseudonym, ein zweideutiger gewollt-erotischer Künstlername, falls man da von Kunstwerk überhaupt sprechen will.

Hatte er sich heimlich mit einer aufgedonnerten Wasserstoffblonden getroffen, gegen Geld? War er gar beim Tabledance gewesen, in irgendso einer schummrigen Spelunke, wo klebrig-süßer Schaumwein als Champagner zu völlig überteuerten Preisen angeboten wird?

Aber wo in der Region gab es sowas überhaupt? Wir sind ja hier alle so gesehen äußerst anständig, was Tabledance ist, wissen eigentlich nur die versauten Städter. Und der Odenwald ist so klein, da ist Prostitution gar nicht erlaubt, ja, da staunen Sie. Das baden-württembergische Kommunalrecht ist da wirklich prüde.

Jedenfalls nahm die Freundin nach mehreren durchwachten Grübelnächten irgendwann die Kontoauszüge in die Hand und allen Mut zusammen. Hielt dem Gatten die Auszüge unter die Nase und fragte ganz scheinheilig Wer ist denn diese Penny Winterhauch? Der hast Du da ja ganz nett was bezahlt. 

 

Ja, sowas kann passieren. Am Ende haben alle herzlich gelacht, und die Freundin weiß nun auch endlich, wer oder was der Winterhauch ist: Die Gegend hier oben, rund um den Katzenbuckel, den höchsten Berg des Odenwaldes. Tabledance könnten Sie hier allenfalls am Steinernen Tisch zwischen Mülben und der Max-Wilhelms-Höhe machen, mitten im Wald, auf eiskalten, unebenen Steinblöcken und unter freiem Himmel, da erkälten sich aber alle Beteiligten, und außerdem ist das jetzt wieder eine andere Geschichte.

Ende gut, alles gut. Vermutlich hatte der Mann seiner Frau sogar Treuepunkte mit nach Hause gebracht. Wer zu Penny Winterhauch geht, kommt am Schluss eigentlich immer mit Treuepunkten wieder nach Hause zu Frau und Kindern, treu und brav.

 

 

Unbequem.

Ich beklage mich ja zwischendurch immer mal gerne über die Widrigkeiten, mit denen eine rasende Reporterin in der vermeintlichen Provinz konfrontiert ist. Die rast ja nicht nur dauernd herum, sondern sitzt auch manchmal herum, in einem ihrer badisch-sibirischen Büros, die ihrem Namen in dieser Jahreszeit mal wieder alle Ehre machen. Anstatt die Welt zu verbessern, friert sich die Reporterin den Allerwertesten ab und schreibt mit klammen Fingern an die jeweilige Hausverwaltung, ob sie nicht vielleicht die Heizung… ein paar Grad höher….also, nur so als Idee?

Außerdem zieht es manchmal wie Hechtsuppe, oder es ist zu heiß im Sommer, oder der Stuhl ist furchtbar unbequem; Sie sehen, es ist wirklich nicht so leicht hier draußen und zum Meckern findet man immer irgendwas.

Ich habe allerdings heute mittag in der Mittagspause, mit Blick ins weite Land und vorallem nach hoch oben,  beschlossen, nie wieder über die klitzekleinen Unannehmlichkeiten am Arbeitsplatz zu maulen. Ich bescheide mich und danke allen Beteiligten und dem lieben Herrn im Himmel für mein nettes kleines Büro.

Oberhalb Hettingen.

 

 

 

Im Vorbeifahren.

Sie kennen das. Auf dem Weg irgendwo hin, mit dem Auto, ja logo, wie denn sonst hier draussen?, also jedenfalls: während der Fahrt mehr oder weniger wahl- und willenlos aus dem Fenster knipsen. Das war heute zwischendurch sogar von einer gewissen Ästhetik geprägt, da draussen, aber bitte, sehen Sie selbst: