Seitensprünge.

Früher oder später passiert das ja in jeder Ehe mal. Angeblich. Aber nun bin eben ich dran. Ich habe mich verliebt. In unseren neuen Nachbarn. Ist ja aber auch ein Prachtkerl. Und wird sicher mal so ein richtig cooler Typ, lässig und gechillt. Glänzende dunkle Haare, voll die fetten Muskeln, Knackarsch, toller Body, naja, Sie wissen schon.

Seitensprünge übt der auch schon, rechtsrum, linksrum, obwohl er ja noch minderjährig ist. Aber da verheddern sich dann mitunter die lange Beine, und batsch! segelt er hin. Das müssen wir wohl noch üben. Und außerdem macht er das leider immer nur, – das mit den verhedderten Beinen, so kamasutramäßig -, wenn ich grade keine Kamera zur Hand habe. Naja, ich bleibe dran.

Unterwegs.

Sobald das Wetter irgendwie nicht so ist, wie sie sich das wünscht, redet die rheinländisch- cornwallerische Schwägerin vom beast of the east. Ich glaube, das ist vermutlich politically etwas incorrrect, aber doch ganz hübsch. Beast of the east heute also auch hier, grauweiß, windig und schweineglatt.

Und als wäre das Wetter nicht schon deprimierend genug, kommt nun auch noch die Meldung, dass es einen weltweiten Engpass an der Gummibärenfront gibt, weil ein hiesiger Softwareentwickler irgendwas falsch programmiert hat. Oder so. Ich frage mich in solchen Fällen und als bekennender Gummibärenjunkie ja schon zum wiederholten Male, wo die besorgten Wut- und Hut-Bürger bleiben, wenn man sie nun wirklich einmal braucht.

Aber bitte. Dafür hing gestern abend plötzlich ein adventlich geschmücktes Paket an der Haustür, ein Gruß von der Weihnachtsfrau, die früher im Nachbardorf wohnte. Darinnen ein kleines Beutelchen eigenhändig kandierter Mandeln und sechs eingeschweißte rohe grobe Bratwürste. Landleben halt, ich sachs ja. So kommt man wenigstens halbwegs über den weltweiten Gummibärenengpass hinweg.

 

 

 

 

Unterwegs.

Ich habe heute zur mittäglichen Hunderunde im Wald zwischen Waldhausen und Bödigheim endlich mal wieder diese blödsinnig schweren zwei Drecksspiegelreflexkameras einen vernünftigen Fotoapparat mitgenommen. Buchen- und Mischwald im Goldenen Herbst,  es gibt wenig Schöneres, wenn Sie mich fragen. Aber mich fragt ja wieder keiner.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs.

Ich denke ja immer mal wieder darüber nach, nur noch in Schwarzweiß zu fotografieren. Dass es hier im Odenwald schön ist, müsste ja inzwischen selbst dem Letzten aufgegangen sein. Aber in Schwarzweiß hat eine Landschaft nochmal einen ganz eigenen Reiz, finde ich. Also übe ich zwischendurch. Bitte sehr.

 

 

 

 

Begegnung.

Wie ich heute früh eigentlich so gar keinen Bock auf diesen Tag hatte. Bis ich IHN traf.

Bei Wagenschwend. Wo sonst, so früh am Tag?

Er war natürlich nicht alleine.

Und später lief mir noch eine alleinerziehende Mutter mit Zwillingen über den Weg davon.

 

Und so wurde der Tag dann doch noch ganz passabel.

 

 

 

Unterwegs.

Falls Sie es heute wieder nicht geschafft haben, mal den schönen Odenwald zu erkunden – obwohl Sie das selbstverständlich schon ganz ganz lange vorhaben -, dann habe ich ersatzweise ein paar Bilder für Sie geknipst. Ich für meinen Teil habe nämlich die Nachbarschaft erkundet, obwohl ich die ja eigentlich schon ziemlich gut kenne. Gibt aber immer wieder Neues, Schönes zu entdecken. Naja, Sie werden das auch noch merken.

(Unter uns gesagt, war ich natürlich nur unterwegs, um gefährliche Gewitterwolkentürme und aufziehende Tornados zu fotografieren, die bisher aber leider ausgeblieben sind. Oder gottlob. Was weiß denn ich. Ein bisschen Wasser vom Himmel könnten wir aber schon gut gebrauchen, müsste ja nicht gleich das grauenhafte Modell Wuppertal sein.)

Regen. Wir hätten bitte gerne Regen. So ein ganz bisschen nur.

Bei Mudau-Reisenbach.

Balsbacher Wald.

Richtung Scheidental/Reisenbach, Sie wissen schon.

 

 

 

 

 

 

Auf dem kleinen Dienstweg.

Ich hatte heute Abend mal wieder einen dienstlichen Termin ziemlich am Ende des Landkreises, oder am Anfang, wie man will. Auf dem Heimweg begleitete mich ein veritables Gewitterchen, mal war ich schneller, mal das Wetter. Hübsch anzusehen war es definitiv, aber zwischendurch wurde es dann doch empfindlich nass und laut. Aber was tut man nicht alles für ein paar nette Fotos.

 

Sieht ja noch harmlos aus, da bei Bödigheim.

 

Zwischen Bödigheim und Waldhausen.

 

Richtung Waldhausen.

 

Und dann immer rein ins Vergnügen.