Kleine Wunder.

Es ist wieder Haar-Eis-Zeit im Odenwald. Die Zeit der kleinen gefrorenen Wunder. Und ich habe mal wieder die Kamera im Auto liegenlassen, is ja klar. Deswegen zeige ich Ihnen die kleine slide-Show, die bei der letzten Haar-Eis-Zeit entstanden ist, im Februar war das, und schon da hatte ich für einen Moment das Gefühl, die Welt wäre ein wunderbar-verzauberter und friedlicher Ort.

Vor ein paar Jahren habe ich diese Gebilde noch für eine Art hochgiftigen Industrieschnee gehalten, sowas in der Art kannte ich aus Ludwigshafen, oder für böse kristallisierte Chemtrails oder so, naja, typisch Großstädter halt. Inzwischen weiß ich es besser, siehe Link unten. Und die slide-show mit Musike möge für eine winzige Entspannung in diesen aufgeregten Zeiten sorgen.

Hier ein sehr spannender Link zur Erklärung vons Janze. Mit Zeitrafferfilmchen. Jeden Tag den Horizont erweitern.

Und das sagt wikidingsbums zum Haareis. 

 

 

Seitensprünge.

Früher oder später passiert das ja in jeder Ehe mal. Angeblich. Aber nun bin eben ich dran. Ich habe mich verliebt. In unseren neuen Nachbarn. Ist ja aber auch ein Prachtkerl. Und wird sicher mal so ein richtig cooler Typ, lässig und gechillt. Glänzende dunkle Haare, voll die fetten Muskeln, Knackarsch, toller Body, naja, Sie wissen schon.

Seitensprünge übt der auch schon, rechtsrum, linksrum, obwohl er ja noch minderjährig ist. Aber da verheddern sich dann mitunter die lange Beine, und batsch! segelt er hin. Das müssen wir wohl noch üben. Und außerdem macht er das leider immer nur, – das mit den verhedderten Beinen, so kamasutramäßig -, wenn ich grade keine Kamera zur Hand habe. Naja, ich bleibe dran.

Unterwegs.

Sobald das Wetter irgendwie nicht so ist, wie sie sich das wünscht, redet die rheinländisch- cornwallerische Schwägerin vom beast of the east. Ich glaube, das ist vermutlich politically etwas incorrrect, aber doch ganz hübsch. Beast of the east heute also auch hier, grauweiß, windig und schweineglatt.

Und als wäre das Wetter nicht schon deprimierend genug, kommt nun auch noch die Meldung, dass es einen weltweiten Engpass an der Gummibärenfront gibt, weil ein hiesiger Softwareentwickler irgendwas falsch programmiert hat. Oder so. Ich frage mich in solchen Fällen und als bekennender Gummibärenjunkie ja schon zum wiederholten Male, wo die besorgten Wut- und Hut-Bürger bleiben, wenn man sie nun wirklich einmal braucht.

Aber bitte. Dafür hing gestern abend plötzlich ein adventlich geschmücktes Paket an der Haustür, ein Gruß von der Weihnachtsfrau, die früher im Nachbardorf wohnte. Darinnen ein kleines Beutelchen eigenhändig kandierter Mandeln und sechs eingeschweißte rohe grobe Bratwürste. Landleben halt, ich sachs ja. So kommt man wenigstens halbwegs über den weltweiten Gummibärenengpass hinweg.

 

 

 

 

Unterwegs.

Ich habe heute zur mittäglichen Hunderunde im Wald zwischen Waldhausen und Bödigheim endlich mal wieder diese blödsinnig schweren zwei Drecksspiegelreflexkameras einen vernünftigen Fotoapparat mitgenommen. Buchen- und Mischwald im Goldenen Herbst,  es gibt wenig Schöneres, wenn Sie mich fragen. Aber mich fragt ja wieder keiner.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs.

Ich denke ja immer mal wieder darüber nach, nur noch in Schwarzweiß zu fotografieren. Dass es hier im Odenwald schön ist, müsste ja inzwischen selbst dem Letzten aufgegangen sein. Aber in Schwarzweiß hat eine Landschaft nochmal einen ganz eigenen Reiz, finde ich. Also übe ich zwischendurch. Bitte sehr.

 

 

 

 

Begegnung.

Wie ich heute früh eigentlich so gar keinen Bock auf diesen Tag hatte. Bis ich IHN traf.

Bei Wagenschwend. Wo sonst, so früh am Tag?

Er war natürlich nicht alleine.

Und später lief mir noch eine alleinerziehende Mutter mit Zwillingen über den Weg davon.

 

Und so wurde der Tag dann doch noch ganz passabel.

 

 

 

Unterwegs.

Falls Sie es heute wieder nicht geschafft haben, mal den schönen Odenwald zu erkunden – obwohl Sie das selbstverständlich schon ganz ganz lange vorhaben -, dann habe ich ersatzweise ein paar Bilder für Sie geknipst. Ich für meinen Teil habe nämlich die Nachbarschaft erkundet, obwohl ich die ja eigentlich schon ziemlich gut kenne. Gibt aber immer wieder Neues, Schönes zu entdecken. Naja, Sie werden das auch noch merken.

(Unter uns gesagt, war ich natürlich nur unterwegs, um gefährliche Gewitterwolkentürme und aufziehende Tornados zu fotografieren, die bisher aber leider ausgeblieben sind. Oder gottlob. Was weiß denn ich. Ein bisschen Wasser vom Himmel könnten wir aber schon gut gebrauchen, müsste ja nicht gleich das grauenhafte Modell Wuppertal sein.)

Regen. Wir hätten bitte gerne Regen. So ein ganz bisschen nur.

Bei Mudau-Reisenbach.

Balsbacher Wald.

Richtung Scheidental/Reisenbach, Sie wissen schon.