Wir sind raus.

Dass nun ausgerechnet eine Pressemitteilung des Ministeriums für den Ländlichen Raum unter Herrn Minister (und Odenwälder Nachbar) Peter Hauk dafür gesorgt hat, dass der Gatte und ich mal wieder gemeinsam durchs Wohnzimmer schwoften und Hurra!, Hurra! riefen, uns dabei abwechselnd gegenseitig auf die Schultern schlugen und die Becker-Faust machten – nun, das hätten wir vor ein paar Jahren wohl auch noch nicht gedacht. Ja, so sind sie, die bekloppten Städter auf dem Land. Und die bekloppten Hühnerhalter.

Wir sind raus. Vorerst.

Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ich muss Zäune einreißen und zusammengebrochene Partyzelte zusammenklauben und Schnee schippen im Auslauf. Damit die lieben Kleinen endlich wieder draußen rumtoben können.

Und wehe, sie gehen nicht sofort voller Freude in den Schneematsch. Dann setzt’s was, das kann ich Ihnen aber flüstern. Kochtopf, Hühnersuppe, undsoweiter, naja, Sie wissen schon. 

 

7 Kommentare

  1. Ich wollte schon jubeln! Endlich!! Aber… nein, nein, NEIN!!! Ein Streifen von 500 m zum Neckar ist ausgenommen. Und da liegen wir knapp aber nichtsdestotrotz drin. Ach verdammt!
    Ich werde heute Abend mal einen Vordruck für eine Ausnahmegenehmigung suchen – sollte hoffentlich online zu finden sein. Das bin ich meinen vier Damen schuldig!

    Euren Schönen jedenfalls ein herzliches Willkommen in der Freiheit! Ich freue mich für alle Hühner und Puten und was auch immer, die jetzt wieder herumlaufen und -scharren dürfen 🙂

    Liebe Grüße,
    Sabine

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