Umzug.

Es ist ein bißchen still hier. Ich hatte ja auch alle Hände voll zu tun, Landleben, naja, Sie wissen schon. Ich musste zwei Junghähne unters Volk bringen, um sie vor dem Kochtopf zu retten. Alte deutsche Rasse, vom Aussterben bedroht und so. Was man halt so macht, in seiner Freizeit, tief in der Provinz. Social media, facebook, twitter, instagram, Hühner-Foren, Massen-Mailings, newsletter, parship, wir haben nichts unversucht gelassen in Sachen Junghähnevermittlung.

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Und, was soll ich sagen: wir waren erfolgreich. Natürlich mal wieder auf ganz konventionellem Wege, nix da social media-network, das alte Telefon und ein Gespräch am Straßenrand – und schwupp, waren die zwei Hähne vergeben. Der eine wohnt seit gestern in einer alten verwunschenen Mühle, der andere zieht Freitag in ein Altersheim, trotz seiner jungen Jahre, ja, so geht das manchmal.

mde

Falls Sie die beiden also treffen sollten: Herzliche Grüße. War schön. Und anständig Krähen werden sie auch noch lernen.

 

 

 

 

4 Kommentare

  1. Oh ich freue mich mal wieder was in der Rubrik 1.FC Huhn zu lesen 🙂
    Die sind aber auch gewachsen, wie geht es dem Rest der Kinderschar?
    Und und und…ach ja Bilder der hübschen Nachzucht würde ich mir auch noch wünschen.

    • Die Nachzucht ist fast gar nicht mehr als solche zu erkennen, die sehen schon sehr erwachsen aus, vielleicht bekomme ich den Hahn morgen noch fotografiert, bevor er ins Altersheim zieht. 🙂

  2. Wie schön, dass die Hähnchen eine neue Heimat gefunden haben. Toll, dass einer ins Altenheim darf. Die Bewohner freuen sich bestimmt ganz besonders drüber!
    Und danke für diesen wunderschönen Blog, den ich grad erst entdeckt habe. Ist schon meine tägliche Lektüre.

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