Die Vertreibung.

13. August 2016

Diese blöden Spatzen fressen den Hühnern im Stall das halbe Futter weg, und uns damit die Haare vom Kopfe. Es bleibt unklar, was der liebe Gott sich gedacht hat, als er diese komplett überflüssigen Mistviecher erfunden hat. Er hatte da wohl seinen gehässigen Tag. Naja, seis drum, wir gehen nun endlich zum Gegenangriff über, wir können uns das nicht bieten lassen, und haben nun heute eine dekorative Spatzenabwehr gebastelt. Es treten an: gepresste Schuberts, Schumanns, Schönbergs, außerdem ein kulturphilosophischer Essay über Jonanthan Meese, den Hitlergruß und die Kunst, sowie ein vertonter Aufsatz über Nietzsches Spätwerk.

Wenn das nichts hilft, dann weiß ich auch nicht mehr.

sdr

 

 

 

  • 19 Kommentare
  • Waltraud 13. August 2016
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    grins…mein Nachbar stellte in den Hühnerauslauf: erst Windrädchen, hat nix gebracht, dann n Stock mit einem gelben Regenmantel, hat nix gebracht. Jetzt kam er auf ne bessere Idee, doch die Spatzen lachen sich krank: er hat an die kleinen Türen blaue Streifen angebracht. Am Anfang schauten sich die Vogel das nur an, jetz warten sie, bis ein Huhn reinschlüpft und schon fliegen sie hinterher :-) Hilft alles nix, einfach mehr Futter streuen…

    Liebe Grüße und n schönes Wochenende aus Laudeberch

  • Annette 13. August 2016
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    Wenn das nicht hilft… solltet Ihr es mit Helene Fischer versuchen :-)

    • LandLebenBlog 15. August 2016
      Antworten

      Sollten wir. Nicht mal Jonathan Meese zeigt nachhaltig Wirkung.

  • waswegmuss 13. August 2016
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    Ich glaube, die Spatzen streamen neuerdings.

  • Schwarzes_Einhorn 13. August 2016
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    Die Spatzen sind inzwischen so selten, daß ich froh bin, wenn ich mal welche zu Gesicht bekomme. Kommt tatsächlich selten vor, daß ich mal einen sehe.

    • LandLebenBlog 15. August 2016
      Antworten

      Hier: Horden.

  • Provinzei 15. August 2016
    Antworten

    Sperlinge sind tatsächlich, wie alle Vögel, selten geworden.
    Bei mir in den Hecken lebt eine stattliche Anzahl.
    Ich füttere die Typen auch im Sommer,

    • LandLebenBlog 15. August 2016
      Antworten

      Ich habe ernsthaft das Gefühl, es sind so viele wie seit Jahrzehnten nicht. Ehrlich. Auch andere wundern sich.

  • Herr Ackerbau 15. August 2016
    Antworten

    Die Spatzen rupfen auch bei uns alles kaputt. Aber ich kann ihnen nicht böse sein…

  • Provinzei 15. August 2016
    Antworten

    Wie ? Was rupfen die kaputt ?
    Bei mir rupft keiner irgendwas.
    Alles eine Frage der Erziehung.
    Es ist wie bei Hunden, Kindern, Vorgesetzten:
    Grenzen setzten, klare Vorgaben, Einhaltung im Gespräch überprüfen…..
    Der ganze Scheiß eben……………….
    Neee,… Quuatsch…..reicht schon wenn man sich mit diesem abstrusen, durchsichtigen Zeug
    ( Ziele setzen, in Absprache mit dem Vorgesetzten, Alter, was ist das denn für eine Scheiße ??? Und das wird dann auch noch für teures Geld in irgendwelchen Schulungen an die Leute gebracht. Wie blöde muss man sein ? ).
    während der Arbeitszeit auseinander setzen muss.
    Nee, mit dem Spatzenkönig reden, bißchen /( bißchen mit 2 s ? Ich weigere mich ) Füttern, und gut.
    Dann wird nix „zerrupft“.

    • Herr Ackerbau 15. August 2016
      Antworten

      Tja, Provinzei, nicht jeder kann der Spatzenflüsterer sein. Und deswegen machen meine Spatzen, genauso wie meine Familie und meine Mitarbeiter einfach was sie wollen…

      • LandLebenBlog 15. August 2016
        Antworten

        Bei mir leider: dito.

  • Roswitha 16. August 2016
    Antworten

    Was frisst schon ein Spätzchen? Die Hühner sollen eben, wenns was gibt, sich ranhalten! Und außerdem ist nun der Auslauf dekoriert wie die Straßenränder macherorts, ob es nutzt?
    Herrlich, diese Sorgen – so ist es. Die Hühner geben Eier, die Spatzen Unterhaltung fürs Essen.

    • LandLebenBlog 16. August 2016
      Antworten

      EIN Spätzchen frißt nicht viel. Eintausendzweihundertfünfunddreißig Spatzen fressen uns die verbliebenen Haare vom Kopf.

  • Provinzei 16. August 2016
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    Seid froh über das bißchen ( herrlich ! ) ungezügelte Natur.
    Iss schon schlimm genug !

  • e-gon 18. August 2016
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    Eintausendzweihundertfünfunddreißig Spatzen

    Meld‘ Dich beim Nabu. Die helfen Dir vielleicht.
    Vielleicht aber ist das auch ein Zeichen. Ein Zeichen, daß Du Deine Hühner falsch fütterst.

    • LandLebenBlog 18. August 2016
      Antworten

      Hmm, was könnte man da falsch machen? Ich füttere Getreide, Körnerfutter, geraspeltes Gemüse.

  • Muri 23. August 2016
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    Wenn Du Deine Hühner mit einem Futterautomat ( Huhn stellt sich auf Platte …Futterklappe geht auf….Huhn geht weg…Futter zu) fütterst schauen die Spatzen blöd aus der Wäsche.
    Ich freue mich aber auch über jeden Spatz den ich sehe, unterm Dach wohnen die Hausspatzen und in den Nistkästen die Faldspatzen.

    • LandLebenBlog 24. August 2016
      Antworten

      Oha. Ich werde das mal recherchieren. Danke für den Tipp. Noch leisten die CDs aber gute Abhilfe.

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