17. Juni.

17. Juni 2016

Ich habe dieser Tage eine kleine Gedenktafel entdeckt, die ich offenbar seit nunmehr 15 Jahren übersehen habe. Quasi mitten in Mosbach, diesem kleinen Kreisstädtchen im hohen Norden Baden-Württembergs, tief in der vermeintlichen Provinz. Keine Ahnung, wer sie einstmals aufgestellt hat, um damit an die Opfer des 17. Juni zu erinnern. Irgendwie hat mich der Anblick ein bisschen gerührt und bewegt, diese Tafel mit der Aufschrift, irgendwo in einer kleinen Ecke am Rande der Altstadt.

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Und ich habe mich natürlich, ganz arrogante Berlinerin, gefragt, ob und wer hierzulande überhaupt noch was mit dem Datum anfangen kann, und mit der Geschichte. Die Jugendlichen, die hier manchmal sitzen und ihren Döner essen oder auf dem smartphone spielen? Die Leute, die hier vorbeikommen, auf dem Weg von der Fußgängerzone Richtung Parkplatz? Aber ich selber habe die Tafel ja 15 Jahre lang übersehen bei meinen Gängen durch die Stadt. Jetzt verhelfe ich ihr aber vielleicht doch zu ein bisschen mehr Bekanntheit.

 

 

 

 

  • 5 Kommentare
  • Herr Ackerbau 17. Juni 2016
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    Ich habe auch heute früh an den früheren Feiertag gedacht und mich sehr alt gefühlt.

  • Matthias Eberling 17. Juni 2016
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    Ja, da hatten wir schulfrei. Jetzt haben wir den doofen 3. Oktober im Herbst.

    Aber mal was anderes: Was macht der Hühnernachwuchs? Könntest du bitte nochmal Bilder einstellen?

    • LandLebenBlog 17. Juni 2016
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      Wächst und gedeiht – die, die übrig sind. Ich warte auf Sonne zum Fotografieren, weil die rostroten Flügelspitzen dann sicher wunderbar leuchten. Es kann sich so gesehen nur noch um ein paar Wochen handeln.

    • Waswegmuss 17. Juni 2016
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      Was heißt hier „doofen“? Das ist der Todestag von Franz-Josef Strauss. Kohls Lieblingsfeind.

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