Am Gotthard.

26. September 2015

Wenn Sie noch hadern, was Sie mit dem Wochenende anfangen sollen, dann hätten wir mal wieder einen Ausflugstipp für Sie. Gotthardsruine bei Amorbach, Romanik undsoweiter. Bewegte Geschichte, das können Sie hier nachlesen, wenn Sie das genauer wissen wollen. Ich könnte das nicht besser nacherzählen. Die Ruine hoch oben auf dem Berg kennen die meisten nur vom Vorbeifahren, ging mir gar nicht anders.

Die kleine Wanderung dahin kann ich Ihnen aber sehr warm empfehlen, vielleicht sollten Sie aber weniger trostloses Wetter bestellen, dann sieht die Welt schon bunter aus. Starten können Sie in Reuenthal bei Weilbach, schon dieser winzigkleine Ort ist sehenswert, und dann geht es hinauf durch Wiesen und Wälder, alles wirklich hübsch. Und bayrisch, by the way. Und länger als zwei Stunden sind Sie auch nicht unterwegs. Und vom Turm hat man den schönsten RundumRundblick im ganzen großen Odenwald, behaupten die. Ich habe das geprüft, trotz Höhenangst, es könnte sogar stimmen. Den ganzen Weg habe ich hier mal grob für Sie zusammengefasst, wenn Sie bitte folgen möchten:

 

 

Und a propos Wochenendplanung: wenn Sie generell gerne wandern, im Odenwald oder in Taununs, Rheingau, Spessart, Rhön oder am Mittelrhein, dann haben wir hier den ultimativen Link für Sie: eine ebenso unschöne unscheinbare wie geniale Internetseite, mit der sie die tollsten Touren planen können: www.regioausflug.deNur mal so als weiterer Tipp, falls Sie das noch nicht kannten.

 

  • 14 Kommentare
  • Amélie 26. September 2015
    Antworten

    Armorbach? Da kommt doch Vince Ebert her, oder?

    • LandLebenBlog 26. September 2015
      Antworten

      Der kommt aus dem benachbarten Miltenberg, aus berliner Sicht ist das aber quasi gehuppt wie gesprungen.

      • LandLebenBlog 26. September 2015
        Antworten

        Im Übrigen: Amor.So wie der Typ mit Pfeil und Bogen.

  • Astridka 26. September 2015
    Antworten

    Du treibst mir Tränen in die Augen: Seit nunmehr 28 Jahren fahre ich mehrmals jährlich an der Ruine vorbei, habe viele, viele Bilder zu jeder Wetterlage/Jahreszeit in meinem Hirn gespeichert und den Wunsch, endlich mal dort „rauf“ zu kommen. Es ist so eine romantische Geschichte für mich wie das Kloster Heisterbach hier in der Nähe.
    Leider ist ja mein Plan, im Juli Urlaub im Odenwald zu machen, den Familiensorgen zum Opfer gefallen.

    Übrigens mag ich deine Musikauswahl zu deinen Videos sehr.
    Bon week-end!
    Astrid

    • LandLebenBlog 26. September 2015
      Antworten

      Das Teil steht ja seit dem 10.Jahrhundert da oben und wird auch noch ein Weilchen stehen, eilt also nicht.

      • Astridka 26. September 2015
        Antworten

        Aber ich habe meine besten Jahre schon hinter mir und wer weiß, wie viel noch bleibt.
        ;-)

        • LandLebenBlog 27. September 2015
          Antworten

          Na, na, na!

  • Caroline 26. September 2015
    Antworten

    Es gibt da noch eine Alternativroute, von der Straße zwischen Weilbach und Amorbach (Weilbacherstraße und nicht die B469) geht ein Waldweg hoch, etwas steiler wie von Reuental aber gleich links geht dann ein Waldlehrpfad los und wenn Sie Glück haben, sind noch Flyer zum Waldlehrpfad da.
    Diese Route liebte mein Sohn als er kleiner war, da es den Weg abwechlungsreicher machte. Beim Suchen der Tiere des Waldes (auch wenn es nur angemalte Holzschablonen waren) und Tierstimmen erkennen, da gab es nie Gejammer, wann das Ziel endlich erreicht sei….
    Und die Aussicht gehört für mich wirklich zu den Schönsten, bei allen Jahreszeiten.

    • LandLebenBlog 26. September 2015
      Antworten

      Oha, danke für den Hinweis, so gehe ich das nächste mal!

  • tikerscherk 27. September 2015
    Antworten

    Bei Amorbach darf Adorno nicht unerwähnt bleiben, der dort seine Kindheit verbrachte, dem Ort ein schönes Buch widmete und auch als Erwachsener immer wieder gerne dort hin reiste. Sehr schön ist es da. War gerade im Sommer erst wieder dort.

    • LandLebenBlog 28. September 2015
      Antworten

      Richtig!! Das Buch wollte ich doch immer mal lesen… Allerdings dümpelt Amorbach ja ziemlich vor sich hin, und ich habe noch nicht herausgefunden, woran es eigentlich liegt. Und beim nächsten Besuch bitte gerne mal melden, dann Kaffee.

  • Kai 28. September 2015
    Antworten

    Pfff, bayrischer Odenwald. :-P

    • LandLebenBlog 28. September 2015
      Antworten

      Naja… Kann der Odenwald ja nix dafür….

  • Antworten

Vorheriger Artikel Schweinerei.
Nächster Artikel Zeichen der Zeit.