131103 Prinz Pi2(1)

 

 

 

„Wir haben jetzt auch gekauft.“

 

„Man muss doch jetzt kaufen.“

 

„Die Zinsen. Bei den Zinsen.“

 

„Wer jetzt nicht kauft ist blöd.“

 

Sie haben meinen Bezirk aufgekauft. Fast ganz. Ein paar Ecken noch, ein paar Zwerge sind noch da, ein paar letzte Verwegene harren noch aus, haben eine Initiative gegründet, jene aus den letzten unsanierten Plattenbauten, die noch nicht aussehen wie Disneyland, wie sonst überall, schicke Glaskästen, gleichförmige Townhäuser oder diese traurigen gequälten Altbauten, Jugendstil, neuer Kitsch, neuer Biedermeier, türkis, rosa, pastell, befriedende Farben schaffen befriedete Bewohner, wehr dich nicht, sei still, leide still, geh still wenn du nicht mehr kannst, nach Hohenschönhausen, nach Hellersdorf, Springpfuhl, Friedrichsfelde. In die Plattenbauten, die wir so lustig angemalt haben und aus denen sich trotzdem jede Woche einer aus dem Fenster wirft.

 

 

Man filmt sie noch. Man interviewt sie noch. Die Letzten. Wildwest im Thälmannpark. Ihre Häuser sind das Letzte, das mich hier in der Gegend noch an eine Zeit erinnert, in der Berlin noch nicht an die Oberschicht verscheuert wurde wie eine Hafennutte an durchfahrende Seeleute. Jeder Spaziergang am alten Thälmannpark vorbei fühlt sich an wie ein vorweg genommener Abschied.

 

Nebenan bauen sie jetzt Luxusquartiere, ein paar hundert Meter weiter östlich am S-Bahnhof Storkower Straße steht jetzt schon die grässliche Townhousewüste, sie gebären sie jetzt überall in die letzten Brachen, diese Apokalypse der Eintönigkeit, eines wie das andere, parzelliert, der Garten 17,56 qm, jedem das Seine, jedem sein Vorgarten, sein Kleinwagen, 350.000 €, hey, das lässt sich doch locker finanzieren. Haben Sie denn Eigenkapital?

 

 

Die wackere Initiative der letzten Geringverdiener des Bezirks wird keine Chance haben, es ist das letzte Gefecht derer, die sie bald abgestoßen haben werden wie einen Fremdkörper, weil sie nicht mehr in die Zeit passen, nicht mehr hierher gehören. Sie werden sie kleinmachen, spalten, kaufen, marginalisieren. Und dann betten sie die ollen Platten in ihr neues Hochpreisquartier ein. Thälmannhöfe. Thälmanngärten. So werden sie es nennen. Genießen Sie luxuriöse Ruhe in zentrumsnaher Lage. Lebensqualität. Investieren Sie in Ihre Zukunft. Wenn Sie es nicht tun, tut es ein anderer.

 

 

Meine Stadt ist es nicht mehr. Der letzte Nachbar, mit dem ich gerne geredet habe, ein alter Mann, den sie systematisch kleingemacht haben, hat vor vier Jahren seine Koffer gepackt, humpelnd ist er die Treppe runtergeschlichen, gebeugt, kein Vergleich zu vor 20 Jahren, als ich ihn kennengelernt habe und wir ekelhaften Metaxa aus seinem Wandschrank zusammen gesoffen und über die ersten Schnösel gelästert haben, die die ersten Einheiten im Objekt zusammengekauft haben. Er hat mir am Schluss Tschüss gesagt ohne mir in die Augen zu schauen. Sie haben ihn aus seinem Mietvertrag herausgelöst, abgefunden, sie hätten ihn sonst abfindungslos raussaniert, den Frührentner, den Nichtleister. Er hat einen Namen. Er heißt Herr Bernd. Und Herr Bernd wohnt jetzt woanders.

 

 

Über mir leben jetzt blutjunge SUV-Fahrer, mit Klischee-Bugaboo, und zwei verhaltensgestörten Bratzen, die Sonntags früh um sieben das Treppenhaus abreißen, weil sich keiner findet, der ihnen sagt, dass sie das nicht tun sollen. Dafür fragen sie mich, ob es sein muss, dass auf meinem Balkon geraucht wird. Es sind Bioladenkäufer, die mit ihren Naturfliesen aus Peru angeben, die sie in ihrer Küche verbaut haben, Bio-Parkett, handgeölte Balkongarnitur, Fietsfabrik-Fahrrad, um die Bratzen auf der vorne montierten Kiste durch den Bezirk zu fahren, damit sie nicht laufen müssen. Manufactum-Katalog auf der Anrichte. Das alles erzählen sie sehr freimütig, in ihren braun-grünen Klamotten, indische Mode von Chapati, Sri Chinmoy, Chisibubikaio, was weiß ich denn, sieht aus wie Filz, Jägermode, Survival, Into the Wilderness. Oder Moppelkotze. So ein Rock mit Oberteil kostet locker 300 Ocken in der verschnöselten Boutique um die Ecke, 300 Flocken, scheiße wofür, es ist die schlammfarbene Mode der Gewinner, hier wohnen nur noch Gewinner, Gewinner können das alles bezahlen, Dachgeschoss, Jack Wolfskin, Bugaboo, Infiniti-Vans, die teuren Boutiquen vom Kollwitzplatz, Privatkinderärzte, Privatorthopäden, Privat-Hals, Nasen, Ohren, Urologe. Sie sind privat? Sehr schön, Sie können gleich heute abend kommen wenn Sie mögen. Passt Ihnen 18:30?

 

 

Die neue Oberschicht segregiert sich. Manifestiert sich. Zeigt sich. Gated. Gerne mit Concierge. Der aus dem prekären Märkischen Viertel angereist kommt, um den neuen Reichen zu dienen. Hier kommt sonst keiner mehr her, der nicht mehr als sieben Euro für sein Mittagessen bezahlen kann. Naturgesichter. Naturschaf. Naturwolle. Naturbernstein, aus denen dürre bärtige Designer Knöpfe für die Jacken formen. Und immer diese selbstgezogene Kresse auf der 20qm-Dachterrasse, zu der sie mit dem Fahrstuhl fahren, den außer ihnen keiner benutzen kann, weil sie in die anderen Etagen, in denen noch die Reste des Pöbels wohnen, erst keinen Zugang gebaut haben. Hofpfisterei. LPG. Handgeschöpfte Kosmetika. Das gute Gewissen wird heute mit Geld aufgewogen. Wer zieht die beste Kresse? Die wilden Tomaten sind aber auch gut dieses Jahr. Ja, die Sonne, die Sonne, ich habe einen Sonnenbalkon, natürlich, Sie nicht? Nein? Oh. Das ist aber schade. Bitte, sagen Sie: Haben Sie auch Sojamilch? Sagen Sie: Der Dinkelkeks ist doch glutenfrei, nicht? Und gibt es den Ingwertee auch mit Rohrzucker? Ich spreche ihre Sprache nicht mehr. Habe nicht ihre Probleme. Esse nicht ihr Essen. Sitze nicht in ihren Cafés. Kaufe nicht ihre Möbel. Ich verstehe die Dinge nicht mehr. Da steht ein Dinosaurier im Bezirk herum.

 

 

Ich mag es wenn es hier kalt wird. Dann kotzt mir kein Tourist mehr in den Hauseingang und die Türe stinkt nicht mehr nach Urin, die gelangweilten Mütter können ihren verdammten handgemörserten Kaffee nicht draußen trinken und kein Fahrradnazi rodet mich auf dem Bürgersteig. Früher habe ich den Winter gehasst und den Sommer gefeiert, mit billigem Bier auf der Stargarder Straße, ich habe Till Lindemann kennengelernt als noch keiner wusste wer bitteschön Till Lindemann ist, ich habe vor der Kommandantur gesungen, gelacht, geknutscht, jeden Tag neue Brüder und Schwestern kennengelernt, wir haben die ganze Welt umarmt und die Welt hat bei mir auf dem Sofa übernachtet, Litauer, Polen, Kroaten, Spanier, Kurden, irgendwelche Idioten aus irgendeinem idiotischen Provinznest, die hier das Abenteuer ihres Lebens gefunden haben, wir waren jung, wir waren wild, wir waren junge Wilde in einer unendlich wilden Stadt. Niemand von uns hätte gedacht, dass es einmal enden wird. Die Jugend denkt nie, dass die Dinge irgendwann enden. Doch sie tun es.

Die Dinge.

Enden.

 

 

Kinder. Karottenkuchen. Boutique. Bioladen. Holzspielzeug. Holzklettergerüst. Das ist der Kosmos der Bewohner der Stargarder Straße heute. Ich. Ich. Mein. Mein. Von denen, die früher die Kommandantur ausgemacht haben, sind einige tot. Und der Rest weggezogen. Weitergezogen. Untergegangen. Ich sah kürzlich einen von ihnen in seiner eigenen Kotze liegen. Lichtenberg. Weitlingstraße. Auch ein Kiez, der im Kommen ist, auch ein Kiez, in dem es bald so aussehen wird wie überall. Alnatura. Veganz. Trockenobst. Chapati. Sexymama. Oil & Vinegar. Albrechts Patisserie. Und die ganzen Gurus. Yoga. Meditation. Lebenshilfe. Heilsteine. Klangschalen. Weil sie sich selbst nicht mehr genügen. Lichtenberg. Weitlingstraße. Da lag er rum, bei den anderen letzten Pennern der Gegend, gegen die sich sicher bald auch eine Bürgerinitiative der Etablierten bilden wird wie am Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg, die Kinder, die Kinder, denkt denn keiner an die Kinder, die Penner müssen weg hier, wir brauchen Vorbilder, schafft ein, zwei, viele Oil & Vinegars. Die selbstoptimierte so kerngesunde wie stinklangweilige Jugend, die nachwächst, entsorgt die, die nicht mehr passen.

 

Eigentlich wäre es längst Zeit zu gehen. Irgendwoanders hin. Warschau. Bratislava. Ljubljana mit großer Freude. Gdansk ist wunderschön. Oder Athen, wenn sie Athen nicht kaputt gemacht hätten. Istanbul, wenn Istanbul noch so entspannt wäre wie vor zehn Jahren noch. Vilnius. Riga. Barcelona wegen mir. Zu gerne Lissabon. Das goldene Krakau ist auch schon ausgelutscht, die Künstler dort haben dafür gesorgt, dass die Immobilienpreise durch die Decke geschossen sind so wie die Künstler überall dafür sorgen, dass sich mittelfristig jeder Wohnraum drei- bis vierfach vergolden lässt. London scheidet aus. Paris auch. München sowieso. Schon aus Preisgründen. Und für die Provinz werde ich wohl nie gelassen genug werden, um dort neugierige Nachbarn länger als eine Woche ertragen zu können ohne ihnen den Hals umzudrehen. Anonymität. Der Ort, an dem ich lebe, muss mir Anonymität gewähren und Prenzlauer Berg tut das immer weniger je mehr Kontrolleure, Pedanten und Missionsbeseelte die Dachgeschosse aufkaufen und die Aura des Ortes kontaminieren, den ich einmal sehr geliebt habe.

 

 

Nein, eigentlich wäre es längst Zeit zu gehen, es ist überfällig, aber ich kann nicht gehen, ich habe nichts gespart, ich habe nie etwas gespart, eigentlich war der Plan, spätestens mit Mitte 30 an der eigenen Kotze im Alkoholrausch zu ersticken oder im Speedwahn den Wagen gegen die nächstbeste Wand zu donnern. Das hat alles nicht geklappt, die Verantwortung kam dazwischen. Und jemand, der es gut mit mir meint. Ich bin jetzt so wie ihr alle. Karottenkuchen. Flatscreen. Maultaschen-Manufaktur. Ich habe VDSL zuhause. Und LTE für unterwegs. Ein pervers geiles Tablet. Auf die 128 GB-Speicherkarte passt meine ganze Musiksammlung. Slime. Fliehende Stürme. Type O Negative. Nick Cave. New Model Army. Fields of the Nephilim wenn es mir mal nicht so gut geht. Oder gleich den großen Veljanov für die Depression Deluxe. Diese ganze Musik, die das Gegenteil von dem symbolisiert, was ich nun bin. Überstunden. Urlaubssperre. Weihnachtsfeier. Kita. Kuchen kaufen. Ein paar Freunde. Ein guter Anzug für gute Gelegenheiten. Geputzte Schuhe fürs Meeting. Ich bin gefangen in dieser Stadt, die ich eigentlich gar nicht mehr mag, mit ihren affigen Touristen, mit ihren Neureichen, den Schnöseln, den Fanmeilenwichsern, den Biospießern, den Fahrradsalafisten, den neuen Glaskästen, der ganzen abgrundtief hässlichen Investorenarchitektur, die sie in jede Baulücke koten und den verdammten Bundespolitikern und ihrem fürchterlichen Karnevalsumzug, den sie importiert haben.

 

 

Dass ich gehe steht fest. Ich brauche noch Zeit. Ich brauche noch Mittel. Ich muss noch Verantwortung tragen. Ich brauche noch eine Idee. Eine Inspiration. Ein Konzept. Eine Weile. Doch dass ich gehe, steht fest.

 

 

 

 

Gastbeitrag vom Kiezneurotiker. Ich hatte von ihm und anderen Berliner Bloggern wissen wollen, ob und was ihn in Berlin hält. Ob nicht manchmal die Provinz lockt. Ob sie es nicht machen wollen wie ich: abhauen, aufs Land gehen. Auslöser war dieser Beitrag über das, was mal meine Heimat war: Ach, Berlin.

 

 

 

 

 

21 Kommentare zu “Dass ich gehe, steht fest.”

  1. Ein phantastischer Text! Komm nach Schweppenhausen, Alter. Die Menschen hier kennen Begriffe wie Laktoseintoleranz oder Glutenfreiheit gar nicht. In der “Bierpumpe” kostet der Jacky-Cola zwei Euro und bei Fußballübertragungen fragt dich der Bürgermeister nach jeder Torchance “Haste das gesehen?” Und der Wohnraum ist bezahlbar, letzten Monat ist hier ein Sechs-Familien-Haus mit Garagen und 1200 qm Grundstück für schlappe 100.000 € über den Tisch des Hauses gegangen!

    1. Nix da. Er soll in den Odenwald und den mal ein bisschen aufmischen. In einer Nachbargemeinde kostet der Quadratmeter Bauland aktuell 17 Euro (siebzehn.), und in der nähe gab’s einen Bahnhof für nicht mal 50.000 Euro zu kaufen. Da sieht man über manch anderes hinweg.

  2. …eigentlich war der Plan.. …Das hat alles nicht geklappt, die Verantwortung kam dazwischen…

    Ja, das Leben hat uns gefickt…
    Genialer Text, Danke !

  3. cool, warum bring ich mein Empfinden nicht genau so auf den Punkt?
    Manchmal frage ich mich, ob ich mich oder mein Umfeld sich verändert hat und irgendwann kommt die Antwort: Beides!!

  4. Aber in Schweppenhausen haben wir einen Kindergarten und eine Grundschule. Außerdem gibt es hier Mike, den Waldläufer (in Berlin würde man ihn Hartz IV-Empfänger nennen), der mit den Tieren spricht und dem die Rehe aus der Hand fressen! Das Kind vom Kiezneurotiker würde hier aufwachsen wie im Paradies. Niemand hat hier eine Allergie und in der Dorfkneipe darf/muss geraucht werden (wer nicht raucht oder ein alkoholfreies Bier bestellt, gilt schnell als homosexuell). Wir stellen den Alkohol selbst her, rundherum nur Weinberge. Komm hierher, Kiezneurotiker! Und dann besuchen wir mal zusammen die nette Dame im Odenwald …

  5. Ein grandioses Stück von Selbstverherrlichung. Endlose Spiegelung in der Bewunderung des Autors für sich selbst, wohlklingende Anbetung der eigenen Schönheit. 
    Immer in die passende Gesinnung gekleidet, flaniert der innere Emigrant durch das Elend der Bewusstlosigkeit aller anderen. Zwischen der Skylla des gesellschaftlichen Scheiterns, ihrem Finale in der eigenen Kotze und der Charybdis des blasierten Krisengewinnlers schreitet der neue, der letzte Mensch daher. Angemessen angepasst an die Mechanismen des heutigen Überlebenskampfes und angemessen selbstironisch diese verachtend. Outlaw und Mitläufer gleichzeitig, somit niemals zu fassen. Die konsequente Lehre eines Opportunismus der äußeren Konformität, der die innere Verweigerung noch stärker betont: Ein Dissenter der sriktesten (Selbst-)Observanz. Mal jugendlich großspurig, mal kapitalismuskritisch, mal zerknirscht ob der eigenen Banalität, entzieht sich dieser Charakter jeder Kritik. “Ich weiß doch alles selbst am besten”, ruft er uns zu, “ich bin erfolgreich und trotzdem sympathisch, ich bin so klug wie edel”. Sogar die Entschluss- und Ratlosigkeit, diese geschmeidige Formlosigkeit wird zum Signum stilisiert und umhüllt die Existenz wie eine sokratische Toga. 
    Die Kotze, in der offenbar alle und nur die anderen enden – metaphorisch oder buchstäblich -, diese Kotze kommt mir hoch bei der Lektüre.

    1. Den Text vom Kiezneurotiker kann man mögen, muss man aber nicht.
      Diesen Kommentar von Piet hingegen finde ich göttlich. Wordgewannt entlarvt er den Kiezneurotiker, der sich leider immer mehr in seiner Selbstherrlichkeit sonnt.
      Sag mal Piet, kann man irgnedwo mehr von Dir lesen?

    2. Ach Piet, stehst du vor dem Spiegel?
      Such dir doch lieber eine andere, passendere Projektionsfläche, oder besser: Müll dich mit deinem pseudointellektuellen Germanistengeschwurbel selbst zu wenn du schon vor dem Spiegel stehst.

    3. Piet, Sie haben den pathologischen Narzissmus, den ich beim Überlesen des Textes nur witterte, mit einem Dutzend Treffern ins Schwärzteste versenkt. Bravo!

  6. Selber im Borgwürfel arbeiten und der alles andere als guten alten Zeit hinterherzutrauern. Ist das nicht Selbstbetrug?

    Oder ein Grund den eigenen Alkoholkonsum zu rechtfertigen? Damals wie heute?

    Berlin ist ein ödes Provinznest geworden. Das war doch absehbar nach dem Mauerfall, Bis dahin hatte dieser Flecken Sonderstatus. Danach wurde er zur “typical german city in a typical germany, and who wants to live in germany, except the germans? Ich kenne niemanden mehr der dort noch lebt. Der letzte ist allerdings 1995 weg gezogen.

    Die Verspiesserung ist nicht zu beeinflussen, live with it. Oder gibt es wirklich eine Priorität das man wg. Ökomuttis die Stadt wechselt? Oder wg der Weigerung die örtliche Camouflage zu (er)tragen? Wenn ja, was ist damit gewonnen.

    Den Tenor buche ich unter Winterdepression. Der Blog zur Hell/Dunkel Ratio. Wird auch wieder heller.

    Alles hat ein Ende, um neu zu beginnen.

  7. Tja Neurotiker, dann kannst Du Dir vorstellen, wie es Ur-Prenzlbergern geht, welche die küstlerisch-intellektuell-alternative Konzentration im Bezirk vor der Spaßgesellschaft erlebt haben.

  8. Bin wieder mal froh den Wedding verlassen zu haben bevor auch dieser endgültig zum Bionadeparadies geworden ist. Provinzleben hat auch seine Macken, aber…

    Genialer Text wie immer – und innerlich zerrissen, vielleicht inkonsequent – wer kennt das nicht? Von daher…

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