Heiliges Blut.

30. Juni 2014

 

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Alle Jahre wieder: Wallfahrt in Walldürn. Eine der zehn größten in Europa. In den vier Wochen der Hauptwallfahrtszeit kommen um die 100.000 Menschen in die kleine Stadt im Odenwald, um einen Blick auf den Heilig-Blut-Schrein zu werfen. Die meisten kommen zu Fuß, viele über hunderte von Kilometern. Die Geschichte dazu kann man hier nochmal nachlesen. Ich muß ja nicht alles doppelt sagen. 

 

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Foto: Wallfahrtsleitung Walldürn. Danke, Achim!

 

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Foto: Wallfahrtsleitung Walldürn.

 

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Foto: Wallfahrtsleitung Walldürn

 

 

So oder so eine Veranstaltung, die mich mit einer Mischung aus faszinierter Bewunderung, Neid und Ratlosigkeit erfüllt.

 

 

 

 

 

 

  • 4 Kommentare
  • Astridka 30. Juni 2014
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    Letztere Aussage kann ich voll unterschreiben. Das ging mir schon als Kind damals so.
    LG
    Astrid

  • Dr Möller von Himmelberg 30. Juni 2014
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    ich glaube die Wallfahrt kann man nur verstehen, wenn man sie mitgelaufen ist. Sie hat mit dem Blutwunder nur bedingt etwas zu tun,wenn ich das von außen richtig sehe. Die Wallfahrer kommen jedenfalls ausgeglichen, fröhlich und erfüllt zurück, eine Mischung aus Singen, Beten, Meditation, und Gemeinschaft

  • Manuela 30. Juni 2014
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    Ja, die letzten drei Zeilen sind auch meine.
    Und ich denke auch, man muss es mal mitgemacht haben, um es zu verstehen.
    HIer gibt es sowas fast nicht.
    Aber rundherum sind wir halt viel evangelisch.

  • Astridka 30. Juni 2014
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    Hier bin ich noch einmal zum Thema: Gerade hier in meiner neuen Heimat bzw. im Stadtteil Porz gibt es ja eine sehr aktive Bruderschaft, die alljährlich die Wallfahrt in meine alte Heimat organisiert, was mich schon schwer beeindruckt, denn mir sind oft die drei Stunden Autofahrt dorthin mehr als lästig. Und das Ganze dann zu Fuß… Die naive Frömmigkeit hat mich als kleines Mädchen sehr angezogen, abgestoßen hat mich aber auch die tägliche Erfahrung, dass die 10. Gebote nicht für die Erwachsenen gelten, die mir damit permanent ein schlechtes Gewissen gemacht haben. Letztendlich ist mir in dieser gläubigen Gegend der Glaube schon in ganz jungen Jahren ausgetrieben worden. Die Schulnonnen hier im Rheinland haben ihm dann in den Folgejahren den Rest gegeben…
    Trotzdem würde ich gerne in Gemeinschaft singend durch die schöne frühsommerliche Natur ziehen….Irgendwie wird da etwas im tiefsten Innern angesprochen.
    LG
    Astrid

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