LandLektionen.

Was ich im Odenwald schon gelernt habe.

 

Foto: S. Hoschlaeger/pixelio.de

Foto: S. Hoschlaeger/pixelio.de

 

Heute:

Daß Schnecken der größte Feind der Menschheit sind. 

 

 

 

Das muß jetzt einfach mal so stehenbleiben.

Ich kann darauf nicht näher eingehen.

Sonst muß ich wieder flennen.

 

 

 

23 Kommentare

  1. ….ich fühle mit dir….auch bei mir ist die Schneckenlage….depremierend…habe erst heute morgen um 5 Uhr 273 Schnecken eingesammelt – eigentlich ein sinnloses Unterfangen bei mehr als 2000qm Land….aber nicht Aufgeben – wenn schon nicht ausrotten dann wenigstens klein halten – in diesem Sinne noch ganz viel Freude und Spaß

    Hedwig

  2. Bitte an die Herren Grube und Kefer senden- der Fisch stinkt immer vom Kopf her!
    Hauptsache wir zahlen den Fahrpreis, auf Service, Informationen, Sitzplatz oder Sauberkeit haben wir damit keinen Anspruch erworben. Warum ist unsere Geduld so übermässig?

  3. Es gab Zeiten, da hab ich es auch gedacht….und welche, da war meine Lebensalternative ( auch nur gedacht ) Weinbergschneckenzüchterin auf meinem Acker im Kudacher Tal…
    :-D
    Astrid

  4. Jetzt mal ein ganz heißer Tipp, aber unöko:
    Wenn man im Februar/Anfang März, also dann wenn die schlimmsten Fröste vorbei sind Schneckenkorn* streut fällt ein Vermehrungszyklus der Schnecken aus und kann somit den Rest des Sommers in gefälliger Coexistenz leben.

    *Richtiges Schneckenkorn, nicht dieses Zeug von Neudorff. Der Wirkstoff ist ein Alkohol, der dafür sorgt dass die Viecher ausschleimen. Soweit ich gehört habe müsste ein Igel 10 Kilo vergifteter Schnecken essen bis ihm was zustößt.

    • Tja, im Garten zumindest mutiert mein Geo ja zum ökologisch-anthroposophischen Fundi, echtes Schneckenkorn geht da leider gar nicht. Er schwört auf den Scherenschnitt. Aber irgendwann kommste nicht mehr hinterher.

  5. Hm. ich hab nicht viele, nicht mal im Salatgarten-nee, echt jetzt , noch
    keine gesichtet.
    Ich nehme einfaches billiges Salz wenn sie an meine Blumen gehen, hab ich
    dieses Jahr aber auch erst einmal einsetzen müssen, bei einer frischgepflanzten.
    Ansonsten – nicht lachen – rette ich die Weinbergschnecken immer von der
    Straße bei uns und auch wenn sie auf dem Weg sind, DIE sind mir fürs
    Salz zu schade und ich freu mich , wenn sie dann gehen, dass sie ihr
    Haus da lassen….schön zur Deko.

  6. Irgendwo las ich mal den schönen Satz, daß „ansonsten friedfertige Gärtner bei Schnecken und Wühlmäusen Mordgelüste bekommen“, wortwörtlich war es noch bißchen eleganter formuliert.
    Mir wurde die erste Runde Pflänzchen auf den Hochbeeten abrasiert, ob Schnecke oder frecher Vogel, ist nicht geklärt.
    Als ich die Reservepflänzchen aus dem Eimer holen wollte, standen da auch nur noch einsame Stiele.
    Jetzt plane ich einen rudimentären Gemüsepflanzennachkauf und zum ersten Mal in 10 Jahren den Erwerb von Schneckenkorn.

      • Da gibt es zwei Probleme: bei mir fällt pro Tag nur ein Fingerhut voll Kaffeesatz an – und ich habe wirklich massig Weinbergschnecken, was die Nacktschnecken nicht sehr zu beeindrucken scheint.
        Die Sache mit den Gelegen kam mir unplausibel vor (dafür müßte Schnecki ja graben können?), laut Wikipedia wird meine Vermutung bestätigt: „Die Annahme, dass Weinbergschnecken die Gelege anderer Schnecken fressen würden, beruht möglicherweise auf Beobachtungen von Kannibalismus, der manchmal zwischen den Jungschnecken in der Bruthöhle auftritt. Bei erwachsenen Weinbergschnecken kommt weder Kannibalismus noch Fraß von anderen Schneckeneiern vor.“

  7. Versucht es mal mit Kaffeesatz, Koffein ist für Schnecken tödlich. Es ist nicht so ein Hammer in seiner Wirkung wie Schneckenkorn, aber ich finde es angenehmer, Kaffee ins Gemüsebeet zu tun. Seitdem haben unsere Bohnen eine Überlebungschance. Es funktioniert also.

    ich jage momentan jeden Abend Nacktschnecken und töte sie in einem Eimer mit einer Mischung aus Wasser und Meister Proper. Salzwasser finde ich zu brutal, da sterben sie nicht schnell. Mit kochendem Wasser im Eimer geht es auch schnell.

    Wenn Ihr die Schnecken zerschneidet, räumt die Leichen weg, sonst werden neue Nacktschnecken angelockt.

    Weinbergschnecken fressen übrigens Gelege von Nacktschnecken, die einzusammeln oder zu züchten ist keine schlechte Idee :-)

    Du siehst, auch mitten in Berlin kann man fast anfangen zu flennen wegen der blöden Viecher. Aber dieses Jahr habe ich beschlossen, den Monstern den Kampf anzusagen.

    • Ick fasset ja nich. Da kommt hier eine mitten aus Berlin und erzählt mir was von der Schneckenbekämpfung im Gemüsegarten. Und da sind auch noch jede Menge Tipps dabei, die ich noch gar nicht kannte. Herrlich!! Danke!

  8. Hier in Hohenlohe laufen die Nacktschnecken auch direkt über’n dick gestreuten Kaffeesatz ;-(
    Ist allerdings Fairtrade-Bio-Dings…vielleicht zuuu gesund…

    Ich sammle nur und brühe sie mit Wasserkocherwasser über. Bin jedoch offensichtlich nicht fleissig genug…

    • Stellt sich noch die Frage, ob die moderne Schnecke von heute mit Kaffee vielleicht noch flotter wird ;-) .
      Aus gegebenem Anlaß habe ich den Vormittag mit Laufentenrecherche vertrödelt, momentan sind die Kerlchen zwar noch minderjährig, aber es ist nicht ausgeschlossen, daß ich zum Herbst hin zwei neue Mitarbeiter einstelle :-) .

  9. Ich lös mein Schneckenproblem schon seit Jahren mit Kaffeesatz und Eierschalen…und es funktioniert ….es soll auch mit Teeblätter funktionieren, aber nicht mit Früchtetee, denn der zieht Schnecken an….auch Sägemehl hilft…nur wenn’s nass wird muss man nachlegen…

    • Herrlich! In jedem Fall offenbar ein abendfüllendes Thema! Ich hoffe nur, es lesen Wissenschaftler mit – da eröffnen sich ja riesige neue Forschungsgebiete!

  10. Das Schnecken zerschneiden und liegenlassen kontraproduktiv ist kann ich bestätigen. An jeder zerquetschten Schnecke auf dem Farradweg hängen 3-5 Kanibalen.
    Igel anlocken nützt auch. Im Garten den einen oder anderen Zweig/Laubhaufen etablieren. Und immer wieder neues Laub drüber. Damit der Igel es im Winter, wenn sich das Laube zersetzt, schön warm hat. Und Hunde sind dem egal. Die haben gegen einen Igel keine Chance.

  11. Liebe Friederike,

    meine Frau streut Salz auf die Schnecken. Sie ist Französin, eigentlich sollte sie die Viecher essen. Aber das Salz ist nicht zum würzen sondern zum zersetzen da.

    Apropos zu Deiner „Behauptung“, dass „Schnecken der größte Feind der Menschheit sind.“ Zurzeit ist bei uns auf’m Lande der Mensch sein eigener und größter Feind der Menschheit. In kleinen ganz kommunalen aber grundsätzlichen demokratischen Dingen: http://dasargental.wordpress.com/2014/06/25/geistige-und-korperliche-arbeit/comment-page-1/#comment-159

    Sich nicht gegen fragwürdige Regeln, Gesetze und Normen zu wehren ist auch eine Schneckenplage, irgendwie!

    Besten Gruß
    Stefan

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