Familien-fest.

 

Neulich in der ur-Odenwälder Gastwirtschaft, irgendwo in einem tiefen, tiefen Tal. Angeregte Plauderei mit einer ur-Odenwälder Bekannten.

Plötzlich schießt eine Frau auf die Bekannte zu, großes Halloooo und ja, wie geht’s denn und wie geht’s denn der Mama und wie geht’s denn dem Papa undsoweiter undsoweiter.

 

Als die Dame weitergezogen ist, kurze ratlose Stille.

 

Icke so, neugierige Berlinerin: Wer war denn das?

 

Ratlose Antwort: Keine Ahnung. Aber es könnte eventuell eine Cousine von mir gewesen sein. Ich habe 26 Cousins und Cousinen, da verliert man manchmal den Überblick.

 

 

Foto: Jerzy Sawluk/pixelio

Foto: Jerzy Sawluk/pixelio

 

 

 

Szenenwechsel.

 

Sonntag, 7 Uhr früh im Dorf. Zu Fuß unterwegs eine Nachbarin, mit Tortentrageschachtel in der Hand.

Icke so, neugierige Berlinerin: Wo wollen Sie denn hin?

 

Wir besuchen die Tante in Stuttgart.

 

Zu Fuß???

 

Nein, wir sind auf dem Weg zur Haltestelle. Ich habe mit meinen Cousins und Cousinen gemeinsam einen Reisebus gemietet, wir sind knapp 40, noch mit ein paar Ehepartnern.

 

 

 

 

Und ich war früher stolz auf meine sagenhaften neun Cousins und Cousinen.

 

 

Lachplatte, lächerliche.

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. grööööööööööhl Friederike…ja so isses halt aufm Land. Da gibt’s noch Grossfamilien 😉 Und, die besuchen sich sogar, wenn’s sein muss sogar mit m Bus 😉 Schönen Tag wünschen wir….

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