Menschen.

 

Persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

Heute: Dorothea Beetz.

 

 

Ursprünglich aus….

Mannheim

 

In den Odenwald gezogen…..

im vergangenen Jahr, weil gleich zwei Dinge gerufen haben. Die Liebe und der Beruf.

 

Die Mannheimer Etagenwohnung muss sich jetzt einen neuen Mieter suchen.

Die Mannheimer Etagenwohnung muss sich jetzt einen neuen Mieter suchen.

 

 

Meinen Lebensunterhalt….

verdiene ich als Lehrerin am Nicolaus-Kistner Gymnasium in Mosbach

 

 

 

Mir gefällt hier…

– Die Leute. Vielleicht ist alles ein wenig entspannter, man weiß, wo man zu Hause ist und lässt die Hektik an sich vorbei ziehen. Ich mag die Kühe. Ja. Ich sage immer noch, dass wir am Kuhstall im Ort langsamer fahren sollen. So kann ich mich immer an schöne Kindheitsurlaube auf dem Bauernhof erinnern. Und das jetzt jeden Tag…

 

 

 

An einem sonnigen Tag im Sommer….

liege ich am liebsten auf einer gut gepolsterten Liege vor dem Haus und schaue den Schwalben zu. Ein gutes Buch oder ein nettes Gespräch dazu und ein kalter Tee runden das Sommerfeeling ab.

 

 

An einem verschneiten Wintertag….

ziehe ich mich am liebsten an einen kuschelig warmen Ort zurück und lasse es mir gut gehen. Als ehemalige Innenstadtbewohnerin ist mir der Schnee auf den steilen Straßen nicht geheuer. Besser, wenn ich zu Hause bleibe – denkt sich auch der Einheimische hinter mir auf der Straße, der mit seinem Jeep meine Ängste nicht teilt. Aber den Weihnachtsmarkt vor meiner Haustür vermisse ich schon ein wenig.

 

 

 

Gut essen….

kann man hier wunderbar, und in unserem kleinen Fachwerkhaus macht das Kochen auch mehr Spaß. Die regionale Küche erkunde ich erst noch. Für kulinarische Hochgenüsse ging es bislang immer ins Elsass. Das ist jetzt nicht viel weiter mit dem Auto.

 

Hier in der Gegend isst man das Steak bei Festen mit Soße. In Mannheim gibt’s nur ein trockenes Brötchen dazu. Ich mag beides.

 

 

 

Theater, Konzerte und Museen…..

Da fahre ich zurück nach Mannheim. Ein Abo hilft dabei auch, nicht zu bequem zu werden. Das ist ja das Schöne hier. So weit ist es dann auch wieder nicht.

 

 

 

Darüber nachgedacht, wieder in die Stadt zu gehen…..

Im Moment nicht.

 

 

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte…..

Mehr Angebote für Jugendliche und Senioren und eine aktivere Unterstützung der vorhandenen Aktivitäten durch die Politik.

 

 

 

Meine Freunde in der Stadt meinen…

ich sei völlig verrückt, hatte ich doch vor ein paar Monaten noch Leute verwundert gefragt, ob es nicht zu abgelegen sei, wenn sie in einen Mannheimer Vorort ziehen wollten. Ich war blind… oder ich bin es jetzt vor Liebe. Ich weiß es noch nicht genau, aber das herauszufinden macht wohl das Leben aus.

 

 

 

Die Landmenschen…

sind aktiv, sozial und heimatverbunden. Als „Zugereiste“ darf ich schon im Kirchenchor mitsingen.

 

 

 

Wenn ich alt werde…..

…bin ich vielleicht noch in der Gegend. Aber wohl in einem Dorf mit S-Bahn-Anschluss.

 

 

 

 

Die versammelten Menschen kann man übrigens hier nachlesen.