Erste Hilfe.

Icke so neulich, früh morgens:

Fotomotiv zwischen zwei Dörfern gesucht (und gefunden).

Auto mit Warnblinke an den Randstreifen geklemmt.

Mit gesenktem Kopf und Kamera in der Hand übers Feld gestolpert.

rauhreif

 

Nähert sich langsam ein Transporter mt einem jungen Kerl am Steuer. Nie zuvor gesehen.

Alles in Ordnung? Oder brauchen Sie Hilfe?

 

Zu Beginn meines Landpomeranzendaseins habe ich das für eine besonders dämliche Form der Anmache gehalten.

Aber die meinen das ernst.

Die sind hier so.

 

 

16 Kommentare

  1. In den Genuss solcher Hilfsbereitschaft bin ich in den letzten Wochen auch desöfteren gekommen und schätze das sehr. Auf dem Land sind sich die Menschen irgendwie näher. Ich glaube, dort wo man nicht an jeder Ecke die nötigen „Dienste“ zur Verfügung hat, ist das gegenseitige Verständnis ausgeprägter. Da wird nicht lang gefackelt, sondern mit angepackt. Weil jeder braucht irgendwann mal einen … Schön so.
    Liebe Grüße von Joona

  2. Ja, die sind so in Süddeutschland und auf dem Land.
    Von Berlin ist man solche Derbheit gewohnt, dass man sich regelrecht verarscht fühlt, wenn jemand besonders nett ist.
    Hach, schön hast du es da! Und für das Motiv hat es sich gelohnt!
    Schönen Tag noch und viel Spaß mit dem Stöckchen vom Kiezneurotiker! (Bin gespannt auf deine Antworten)

  3. Ja, erst heute morgen passiert, Tochter steht mit Warnblinker auf der Bushaltestelle, sogar 2 sind ausgestiegen um zu helfen, obwohl die einen Fahrplan haben…bis ich kam, sind ja nur 4 Minuten von uns bis dort, standen schon 5(!) Autos um zu helfen, Tochter im Auto, der REst schob an und weiter ging es. Ist hier aber so und das ist gut so, man muss da nicht immer an das schlimmste denken, grins.

    • naja, also wenn sie wirklich AUF der Bushaltestelle gestanden hat, war Hilfe vielleicht wirklich nötig?? 😉 (naja, solange sie nicht AUF potentiellen Fahrgästen gestanden hat, ähem.)

  4. schöööön!
    ich bin so froh, wenn ich in einigen wochen die stadt verlassen kann und mich aufs land zurück ziehe. nicht nur wegen der menschen, sondern auch wegen der wenigen menschen, wegen der landschaft, wegen ruhe 🙂

  5. ich glaub ich ziehe in den Oldenwald:-).
    Dort wo ich aufwuchs, ist Hilfe selbstverständlich – leider nicht dort wo ich derzeit wohne.:-(

  6. Friederike hier ist niemand verschlossen, nur die Türen, und da kann man klingeln 😉 Die Menschen hier sind nur etwas ruhiger…am Anfang…aber wenn man sie besser kennt, dann, ja dann legen sie los. Siehe Theater letzte Woche in Laudenberg 😉

    Liebe Grüße diesmal von Waltraud, die Frau NACH den Hunden 🙂

      • also wenn Du bei uns klingelst, bekommste sogar n Cappuccino, oder auch n Kaffee ….kennst Du das nicht? Überall, wo brennende Laternen stehn, darf/ kann man klingeln. Gut, bei uns stehn im Moment keine; das liegt aber daran, dass hier alles grad für die Weihnachtsdeko gerichtet wird,. Dann stehn auch bei uns wieder brennende Laternen 😉 Aber bei uns darf man immer klingeln…

  7. keine Ahnung…wir kennen das auch vom Kraichgau her…praktizieren das eigentlich seit Jahren so….und wenn jemand vorbei kommt, wenn Laternen brennen, egal wer, bekommt er was zum Essen und Trinken…
    Übrigens: ab morgen brennen sie 😉

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