Ach, Rudi.

31. Oktober 2013
Ach Mensch, Rudi.
Ach Mensch, Rudi.

 

 

Ach Mensch, Rudi. Macht man doch nicht. Springt man doch nicht einfach auf die Landstraße. Aus dem Gebüsch direkt auf die Fahrbahn. Genau an der Stelle, wo die Autos noch mit hundert Sachen angedonnert kommen.

Macht man doch nicht. Ist doch blöd, sowas.

 

Warst schon ein ganz besonderer Kater. Fehlt nur noch das Handtäschchen, ham wir oft gelästert, wenn Du durchs Haus stolziert bist. Mit einem Hüftschwung, der die Monroe hätte blaß werden lassen vor Neid.  Rudi, die Odenwälder Drag-Queen. Eine Mischung aus Lilo Wanders und Wommy Wonder. So hätten wir Dich nennen sollen. Lilo Wanders. Fällt uns jetzt leider zu spät ein.

War eine besondere Zeit mit Dir. Aber eigentlich doch viel zu kurz.

 

Wir vermissen Dich jetzt schon.

Ach, Rudi.

 

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  • 11 Kommentare
  • Annette Peters 31. Oktober 2013
    Antworten

    „Hat Ihnen der Beitrag gefallen?“ – Nein, definitiv nicht!
    Mir gefällt das überhaupt nicht, dass man sogar (oder gerade?) mitten in der Pampa nicht sicher vor rasenden Spinnern ist.
    Tut mir sehr leid, für Euch und für Rudi!
    Dem Autofahrer wünsche ich vier platte Reifen auf einen Schlag.

    • Ilonka 31. Oktober 2013
      Antworten

      @ Anette Peters: “Hat Ihnen der Beitrag gefallen?” NEIN mir auch nicht!!

      Frau Peters es gibt noch Landstraßen – gerade in der Pampa – auf der man/Frau 100 km/h fahren darf, z.B. vorm Ortsschild!! Und wer sagt Ihnen, dass es ein rasender Spinner war? Vielleicht tut es dem Fahrer genau so leid wie mir und allen anderen hier.

      • Friederike 31. Oktober 2013
        Antworten

        Frau Peters hatte halt ein besonderes Verhältnis zu unserem Rudi – deswegen vermutlich die heftige Reaktion. Aber ist schon richtig: an der Stelle hätte jeder von uns das Tier überfahren, da hatte auch der Autofahrer keine Chance. Was mich trotzdem ärgert: Sowas merkt man doch, da kann man doch am nächstbesten Haus klingeln und fragen, ob jemand die Katze kennt (hätten alle bescheid gewußt) – und sich nicht einfach aus dem Staub machen.

        • Ilonka 31. Oktober 2013
          Antworten

          stimmt Friederike mit einem gebührenden Anstand hätte es sich gehört, Bescheid zu geben oder im Ort jemanden zu informieren.
          Ich mag nur nicht solche Verallgemeinerungen, denn sowas kann leider jedem passieren und es hat nicht immer was mit Raserei zu tun.

  • Manuela 31. Oktober 2013
    Antworten

    Gerade in der Pampa fahren die ja wie die Idioten, was mir immer des
    morgens oder nachts auf der Straße liegend begegnet, Füchse, Wiesel,
    Igel, KAtzen.
    Der arme Rudi, sowas muss einfach nicht sein, Tiere sind einfach
    am wehrlosten in so einem Fall. Es tut mir leid, das mit Rudi.
    Ihr werdet sicherlich einige Erinnerungen an ihn haben, lasst sie
    leben und Zeit heilt Wunden, doch so ein Rudi ist leider unersetzbar,
    wie ein Mensch auch.
    LG Manu

  • Barbara 31. Oktober 2013
    Antworten

    Das tut mir sehr, sehr leid :-(

  • arboretum 31. Oktober 2013
    Antworten

    Ach, weh. Was für ein schöner, schwarzer Kater. Und wie traurig sein Ende.

    Ich bin für solche Schilder. Meinetwegen auch solche oder solche.

  • Momoseven 31. Oktober 2013
    Antworten

    Ach Je! Das tut mir sehr leid!

  • Moni 31. Oktober 2013
    Antworten

    Das tut mir wirklich Leid zu hören :-(

    Warum müssen die ganzen Deppen auch immer so rasen? Ich kapier das nicht… Und kriegen tut man sie auch nicht weil Tiere nach deutschem Gesetz ja „nur“ als „Sache“ gehandhabt werden… Na schönen Dank auch…

  • Montez 1. November 2013
    Antworten

    Ach. Das ist doch zum Kotzen.

    • Friederike 1. November 2013
      Antworten

      Absolut.

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