Blaumanns Erzählungen.

6. Oktober 2013

Blaumann

 

Sonntag: Ruhetag.

In aller Ruhe Daseinvorsorge betrieben.

Kuchen gebacken, Brot gebacken.

Bei strömendem Regen durchs Unterholz gekrochen und Steinpilze gesammelt, kiloweise. Stundenlang geputzt, geschnippelt, eingefroren, getrocknet, zu Fond verarbeitet.

Landleben eben.

Steinpilze im Odenwald
Sieht nicht besonders lecker aus, schmeckt dafür umso besser: Steinpilzfond, im Werden begriffen.
getrocknete Steinpilze
Wenns raschelt, isses fertig. Dauert nur so drei, vier Stunden. Pro Fuhre.

 

Während all der Arbeit Emmi beim Faulenzen zugeguckt.

Sonntag ist schließlich Ruhetag, wird die sich gedacht haben.

Emmy1

 

 

  • 14 Kommentare
  • regina 6. Oktober 2013
    Antworten

    Jepp,Steinpilze durch Paprika und die letzten Tomaten ersetzen, Katze durch Hund, und schon passts ;)
    Um so besser schmeckts dann später im Winter mal !
    Schöne Grüsse von Pampa zu Pampa, guten Wochenanfang

    • Friederike 7. Oktober 2013
      Antworten

      Uns Landpomeranzen wirds so wenigstens nicht langweilig… ;-)

  • Momoseven 7. Oktober 2013
    Antworten

    Das Rezept für den Fond hätte ich gern! :-)

    • Friederike 7. Oktober 2013
      Antworten

      Ich mache das ein bißchen frei Schnauze. Pilzreste anbraten, Zwiebel und Knoblauchzehen dazu, beides halbiert und mit Schale, noch mehr Zwiebelschalen dazu, aufgießen mit ein bißchen Gemüsebrühe oder Wasser, und dann einkochen, nachgießen, einkochen, nachgießen, einkochen, nachgießen, einkochen. Am Ende ist eine konzentrierte dunkelbrauen Brühe im Topf, die fein duftet, aber noch durch ein Tuch abgegossen werden muß.

      • Momoseven 7. Oktober 2013
        Antworten

        Hmmm. Danke! Jetzt weiß ich, was ich mache, wenn ich noch mehr Steinpilze finde. :-)

        • Friederike 7. Oktober 2013
          Antworten

          Kannst den fertigen Fond ja zum Probieren dann auf Deinem Blog einstellen. ;-)
          Aufbewahren tue ich den Fond im Übrigen in so Eiswürfel-Tiefkühltüten. Tiefgefroren und einzeln zu entnehmen. Mal sehn, ob das schlau ist. Wird auf jeden Fall länger halten als im Glas, denke ich.

          • Manuela 7. Oktober 2013

            Also ich friere sowas immer im Glas ein, Apfelmus, Tomatensosse usw., wir sollen kein Plastik verwenden und
            geplatzt ist auch noch keines.
            LG Manu

          • Friederike 7. Oktober 2013

            Von dem Fond brauche ich ja aber immer nur ganz wenig, da bräuchte ich also ganz viele ganz winzige Gläser, das macht keinen Sinn, will mir scheinen.

          • Momoseven 7. Oktober 2013

            Das wär was, ein Geschmacksblog! ;-) Hmm, oder eine Duftwebseite.
            Ich habe schon öfter so ganz winzige Tubberschüsselchen gesehen, damit gönge das sicher auch. :-)

  • Manuela 7. Oktober 2013
    Antworten

    Hm, das hört sich ja alles super lecker an.
    Bei uns schien gestern Nachmittag die Sonne und so sind wir auf einen
    wunderbaren Kunsthandwerkermarkt gegangen und auch ich habe Pilze gesammelt, ganz kleine giftige, aber aus Ton, zeig ich demnächst auf
    meinem Blog..
    Lg Manu

  • Manuela 8. Oktober 2013
    Antworten

    Auch kein Problem, ich habe kleine Gläschen von Kapern und Pefferkörnern und da wir ja wirklich alles in Gläser verpacken hab ich auch die kleinsten von Weck. Tupper geht auch nicht, auch Plastik und keiner kann mir sagen was dort ausdünstet und die Firma selbst sagt auch nichts dazu,
    und das sagt mir alles. Sowas leckeres kann man auch mit Huhn oder Rind
    machen. Also Huhn hab ich schon probiert, war auch oberlecker.
    Also den Pilzfond probiere ich aus, aber ich kauf die lieber, zwecks Unkenntnis beim Pilzesammeln…..

    • Friederike 8. Oktober 2013
      Antworten

      Aha – guter Tipp mit den Winz-Gläsern. Wieder was gelernt, danke!

  • Moni 10. Oktober 2013
    Antworten

    Himmel ist die süß, da möchte ich mich glatt dazulegen…

    • Friederike 10. Oktober 2013
      Antworten

      Wird man schon vom Hingucken müde, gell?

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