Muttersöhnchen.

Ach ja… süß wars, das kleine Ka. Unser zweitgeborenes Einzelküken diesen Sommer.  Sehr süß, wie es da unter Mutterns Plumeau hervorlugte im Nest.

 

Ka1

 

Inzwischen ist aus dem Kleinen Ka ein mittelgroßer Karl geworden. Hat schon pubertären Bartflaum, sozusagen. Kammansatz und kleine Lappen am Hals. Und schläft schon lange nicht mehr unter Mutters Federn.

Dafür aber preß neben Mami. Jetzt im Legenest im Hauptstall. Reingezwängt neben die Alte. Viel zu eng, das alles, aber Hauptsache nicht auf die Sitzstange zu den anderen. Soll ja sehr gefährlich sein, da oben in schwindelnder Höhe.

Lieber bei Mami bleiben. Und noch jedes Mal vor Schreck aufspringen und hysterisch lospiepsen, wenn unsereiner zum zweitausendachthundertfünfundzwanzigsten Mal abends den Stall betritt. Hilfe! Wer ist DAS?? Mami!

Mami gluckst dann nur beschwichtigend, und wir ahnen: es ist ihr ein bißchen peinlich.

 

Aus der Hüfte geschossen. Bevor der Blödmann wieder hysterisch wird.

Aus der Hüfte geschossen. Bevor der Blödmann wieder hysterisch wird. Könnten ja auch Einbrecher sein.

 

Muttersöhnchen.

Wird nie ein echter Hahn.

Peinlich, peinlich.

 

 

12 Kommentare

  1. Das hast du herrlich beschrieben, lach.
    Aber ich bin mir sicher, irgendwann wir auch er ein richtiger Hahn!
    Gute Hähne brauchen weile, wie Männer auch!
    Gruß Manu

    • Wir geben ihn demnächst ab…. und ich kann nur hoffen, daß der zukünftige Besitzer diesen Beitrag nicht gelesen hat… ,-)

  2. Hihi … es geht halt den Menschen wie dem Federvieh … oder umgedreht. 😉

    Aber vielleicht ist Sohnemann ganz unschuldig … und sie die Glucke … lach.

    Süß die Beiden.

    Liebe Grüße von der Waldameise

    • Nein, der Kleene wird uns auch weiterhin morgens wecken, nehme ich an. Er bleibt ja in der direkten Nachbarschaft. Wenn ihm der neue Besitzer ob seiner Weich-Eiigikeit nicht dann doch den Hals rumdreht. Ähem.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.