Doppelwhopper.

Wir haben da mal wieder eine Henne, die meint, Mutter werden zu müssen. Jetzt, sofort und unbedingt. Man kann den Hühnern das ja leider nicht ausreden, mit aller Engelsgeduld nicht. Also hockt und hockt sie. Und wer einfach nur ein Ei legen möchte, seinen angestammten Legeplatz aber besetzt vorfindet, setzt sich einfach oben drauf.

Dass die Glucke dabei etwas plattgemacht wird: macht nix! Auch wenn wir auf diesem Foto durchaus einen gewissen Unmut in ihrem Blick erkennen können. Wobei das hier ja noch gar nichts ist. Wir hatten auch schon drei Hühner übereinander, wie eine Mischung aus Bremer Stadtmusikanten und Turmbau zu Babel.

Ich stelle mir dann immer die ähnliche Situation im Kreißsaal vor. Krankenhäuser müssen sparen, das gesamte Gesundheitssystem ist dramatisch unterfinanziert, heißt es immer, also greifen auch die Damen und Herren auf der Entbindungsstation zu pragmatischen Lösungen. Einfach alle Gebärenden übereinanderstapeln, und am Ende muss sich aus einem Haufen Neugeborener eine Jede ihren Säugling herauskruschteln. Zehn Mütter, zehn Säuglinge, aber nur ein Kreißsaal und nur ein Geburtshilfeteam, und nur ein hochbezahlter Arzt nötig. Das wäre doch mal eine Einsparmöglichkeit.

Statt herumzurennen wie die aufgescheuchten Hühner, sollten die bei der CDU mal denken wie die Hühner. Lieber Herr Spahn, das kann doch nicht so schwer sein! Sich einfach die Natur zum Vorbild nehmen. Das wäre doch grade im Gesundheitswesen ein Ansatz. Ganzheitlich und so, Eins-Sein mit der Schöpfung. Naja, Sie wissen schon. Aber auf mich hört ja wieder keiner.

6 Kommentare

  1. Liebe rasende Reporterin,

    bring den Deppen nicht noch auf mehr dumme Gedanken, als er eh schon hat!!!! Bei dem kann ich direkt losspeien.

    Beste Grüße.

      • Das passt natürlich, nicht nur auf Spahn, sondern auf die GroKo.
        Zu den Hühnern: H. hatte als Kind und Jugendlicher welche, jetzt geht es in der Vorstadt leider nicht mehr. Sie sind so prima! Auch zwei Füchse streifen herum, das könnte man aber in den Griff kriegen.

  2. Weißt du, was ich an dir liebe? Das du so verdammt trocken bist mit dem Humor! Herzliche Grüße der Exilschwäbin! Goldabzeichen. Immer!

    Diese gelten auch Herrn Hauptstadtblues. Füchse sind nett bis lustig. Ich empfehle – leider eine Ami – Catherine Goldhammer „Stilleben mit Huhn – Das Jahr, das alles veränderte“ (aus der Gegend Boston/ USA) und https://www.instagram.com/explore/tags/chickenshaming/?hl=de Chickenshaming. Wir hatten in Hermannstadt Hühner, saucoole Socken. Reptilien eben, wenn man mal genau in die Augen schaut. Lach.

  3. Manches spricht auch für mich gegen Spahn, aber für das Verbot von Pseudotherapien breche ich für ihn eine Lanze. Denn Homosexualität ist keine Krankheit, allenfalls für verbohrte ewig Gestrige!

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