Neues Spiel, neues Glück.

Neues Spiel, neues Glück, neuer Hahn und neue Hennen. Der Gatte konnte es nicht abwarten, und ich wollte ihm nicht schon wieder mit Begriffen wie Pietät  oder Trauerarbeit kommen. Schließlich war ich am dramatischen Hühnergemetzel quasi schuld, und während in irgendeinem Erdbau nun Herr und Frau Fuchs sitzen, mit ihren Jungen, und sie alle sich die dicken Bäuche halten, vor Lachen und wegen der XXL-Portion Hähnchenfrikassee, währenddessen also sind wir einmal quer durch die Region gefahren, um für Nachschub zu sorgen. Also, für uns, nicht für den fiesen Fuchs.

Die lieben Hühnchen schreien wie am Spieß, als sie ihr Ziehvater greifen und umzugsfertig machen will, es kam bereits die Vermutung auf, dass sie heimlich hier im Blog mitlesen (wie vermutlich viele Hühner auf der großen weiten Welt), und dass sie dementsprechend ahnen, was ihnen da blüht im Odenwald. Allein, das Geschrei hilft nichts, rein in die Kisten, Klappe zu, Affe tot, und Hühnchen brüllt.

 

 

Jetzt ist es Abend geworden im Odenwald, alle vertragen sich soweit, die alten Hühner haben sich dem neuen Hahn gleich an den Hals geworfen, es war nicht mitanzusehen, das kokette Gegurre und Gemache, jede Feministin bekäme hysterische Pickel bei diesem Schauspiel. Und nun sitzen auch die zwei Hühnchen und Friedrich II  auf der Stange, als hätten sie nie etwas anderes gekannt. Ich habe das eben nochmal kontrolliert, – und JA, ich habe die Stalltür zugemacht, Himmelherrgottsackzementnochemol.

Bitte, danke, Sie mich auch.

 

 

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