1.FC Küken.

30. Juli 2016

Ja, das Odenwälder Landleben hat mich also wieder, nach fünf Wochen in der pfälzischen Gesundheitsdiaspora*. Nun hätte man ja denken sollen, der eine oder die andere fragt vielleicht mal nach dem Wohlergehen, ja, das hätte man ganz naiv denken können, aber nein, die Welt ist schlecht, und die Blogleserschaft ruft nach: Küken. Sie erinnern sich vielleicht.  

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Vorher.

Küken! Küken! Wir wollen Küken sehen!!, aber das wollte ich ja zugegebenermaßen auch, nach fünf kükenlosen Wochen. Seis also drum. Sehr herzallerliebste kleine schwarze Federknäuel hatte ich verlassen, wunderschöne heranwachsende Vorwerk-Hühnchen/Hähnchen habe ich wieder vorgefunden.

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Nachher.

Die Hühnchen-Pubertätsphase mit allem Drum und Dran, die zerzausten Federfrisuren, die unmöglichen Proportionen, die Lillifee- und dann die Zahnspangenzeit, das Teeniegetue und -gemaule, das alles habe ich verpasst und übersprungen. Und vielleicht war das mal gar nicht so verkehrt. Die Teenager-Eltern unter Ihnen werden ahnen, was ich meine.

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Das Landleben hat mich also wieder. Und Sie haben mich und meine Junghühner und meine Provinzgeschichten jetzt auch wieder am Hals. Stay tuned, wie man im Odenwald so sagt.

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*Gesundheitsdiaspora: Eine medizinisch verordnete Sommerfrische zwecks Wiedererlangung der beruflichen Einsatzfähigkeit. Oder so ähnlich. Die hatte ich ein bißchen verloren, die Einsatzfähigkeit, nach 25 Jahren Rumgerenne ohne Punkt und Komma. Soll ja mal vorkommen, sowas. Jetzt bin ich also wieder frisch und munter.

Klammer auf: Sie dürfen sich also erleichtert zurücklehnen und alles vergessen, was Sie in den vergangenen Wochen in der Region so über mich gehört haben. Nein, ich bin nicht verstorben. Ich hatte noch nicht mal einen Autounfall. Ich bin auch nicht ausgezogen und habe demnach auch meinen Mann nicht sitzen lassen, auch nicht für den Papst und die geplante Herrenboutique in Wuppertal. Ich habe auch immernoch kein Verhältnis mit einem der zahllosen Adligen hier in der Gegend, und auch keines mit dem Müllmann/Postboten/Bademeister (nicht mal eines mit dem medizinischen Bademeister in Bad Bergzabern in der Pfalz, und ich kann Ihnen sagen, das will schon was heißen, zwinker, zwinker.) Mein Dasein ist so herrlich langweilig, wie es schlimmer gar nicht sein könnte. Landleben halt. Sie dürfen also beruhigt sein. Klammer zu. 

 

 

 

  • 12 Kommentare
  • Kitty 30. Juli 2016
    Antworten

    Schön, Sie wieder in hier zu wissen… hoffe, Sie hatten eine gute Zeit in der „Sommerfrische“ und wünsche ein ruhiges Ankommen daheim….
    Ganz liebe Grüße

    • LandLebenBlog 31. Juli 2016
      Antworten

      Ich gebe mir alle Mühe mit dem Ankommen, dem ruhigen….

  • Lammwirt 30. Juli 2016
    Antworten

    Welcome home !

    • LandLebenBlog 31. Juli 2016
      Antworten

      Danke! Schön, daß Sie mir alle treu geblieben sind.

  • Marianne 31. Juli 2016
    Antworten

    Schön daß du wieder da bist. Hoffentlich hast du dich gut erholen können.
    Und geb auf dich acht.

    • LandLebenBlog 31. Juli 2016
      Antworten

      Super erholt, und viele gute Vorsätze. ;-)

  • Christjann 31. Juli 2016
    Antworten

    Klar, sind wir hier! Willkommen zurück, und „nur net huudele“!
    Haben die Hühner Sie denn wiedererkannt oder fremdeln die jetzt?

    • LandLebenBlog 2. August 2016
      Antworten

      Nur die Küken fremdeln, sonst alles gut. Aber so gesehen bin ich ja jetzt auch eine andere als vor 5 Wochen, insofern….

  • Waltraud 1. August 2016
    Antworten

    Sehr schön, dass Du im Lande bist ;-) Lass alles laaaangsam angehen…gaaanz langsam bitte….. LG

    • LandLebenBlog 2. August 2016
      Antworten

      MAch ich. ;-)

  • Jana Stahl 1. August 2016
    Antworten

    Schön, dass Du wieder da bist!

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