ProvinzPrioritäten.

25. November 2013
foto:guenterhamich/pixelio
foto:guenterhamich/pixelio

 

Radionachrichten.

 

Unwetter, Mord und Totschlag, überall. Ziemlich beste Freunde hören sich gegenseitig ab, und deutsche Universitäten forschen für klingende amerikanische Militärmünze. Damit jeder Sprengkopf auch ein Treffer wird.

 

Ich glaube, ich werde heute abend mal die Legenester für die Hühner erneuern. Und den Futterplatz für die Hasen generalreinigen.

 

Prioritäten setzen.

 

Manchmal auch, um nicht zu verzweifeln.

 

 

 

 

  • 11 Kommentare
  • tikerscherk 25. November 2013
    Antworten

    Manchmal muss man sich mit den ganz normalen Dingen des Alltags wieder erden.
    Die Nachrichten heute waren wieder haarsträubend.
    Wünsche trotzdem einen schönen tag mit viel Sonne!

    • Friederike 25. November 2013
      Antworten

      „haarsträubend“ – das war das Wort, nach dem ich den ganzen Tag gesucht habe.

  • rosmarin 25. November 2013
    Antworten

    örks…. ja… man tut was man kann…(@nichtverzweifeln) und die hasen und hühner wird’s freuen. die sind eh erstaunlich gelassen dem ganzen weltgeschehen gegenüber :-)

    • Friederike 25. November 2013
      Antworten

      Beneidenswert…. oder?

  • Annette Peters 25. November 2013
    Antworten

    … und manchmal möchte man einfach nur mit den Hühnern und Hasen tauschen (vorausgesetzt, man fristet im Balsbachschen Künstlergarten sein sorgenfreies Dasein).

    • Friederike 25. November 2013
      Antworten

      Ganz sorgenfrei ist auch dieses Dasein nicht. Meine Frau Laumann (Deutsche Riesin) steht mit einem (kaputten) Bein auf der berüchtigten Regenbogenbrücke, ist aber in guten Tierarzthänden derzeit.

  • Manuela 25. November 2013
    Antworten

    Ich bekomme sehr wenig mit von dem Weltmist, höchstens morgens in der Zeitung und da nicht alle Stunde wie im Fernsehen, die können die
    Sachen aber auch breittreten und nach 2 Tagen interessiert es keinen
    mehr, zu einem Ohr rein , zum andren raus, das ist wohl die beste
    Einstellung zu der Sachen oder nur die Hälfte glauben oder gedanklich
    weg lassen, dann stimmt es auch wieder, wird ja eh alles aufgepuscht.
    Da mach ich gerne andre Sachen, wie gerade umdekorieren, der Hase
    bekam letzte Woche ein neues warmes zu Hause, ob ich manchmal mit
    ihm tauschen möchte weiß ich nicht, da lass ich doch lieber das
    Radio aus!

    • Friederike 25. November 2013
      Antworten

      Naja, nachdem ich nun mit Radio mein Geld für Hasen- und Hühnerfutter verdiene, kann ich dazu schlecht was sagen. Ich denke mir aber meinen Teil. Und hoffe, daß mein Chef nicht mitliest, ähem.

      Aber das Wort vom „Weltmist“ muss ich mir merken – sehr gut!
      Hühnermist, Hasenmist, Weltmist.

  • Ilonka 26. November 2013
    Antworten

    denken ist ja zum Glück noch erlaubt.:-)
    Ich hole mir meine Informationen die ich brauche, bilde mir meine eigene Meinung und schalte Radio + Fernseher aus. Da ich leider nicht über Hühner und Kaninchen verfüge, wird dann zu einem guten Buch gegriffen.:-)

  • Waltraud Kessler-Helm + Hanno Helm 26. November 2013
    Antworten

    Natürlich hören wir Radio…müssen ja informiert sein ;-)Man darf aber alles nicht so sehr an an sich ranlassen. Ich schau, wenn mir alles zuviel wird, meinen Rosellasittiche zu, da werd ich ganz schnell wieder ruhig, und mein Mann geht mit einem der Hunde spazieren. Man braucht halt einen Ausgleich, um nicht gar so sehr drüber nachdenken zu müssen….

    • Friederike 27. November 2013
      Antworten

      Man kann ja leider auch Vieles nicht ändern. Und manchmal frage ich mich schon „muss ich das jetzt alles wissen??“

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