DigitalSaatGut.

16. November 2013

 

 

Abgeguckt beim  kiezneurotiker.  Er nennt das Ganze Laß mal netzwerken. Verlinkt regelmäßig kleine digitale Blog-Perlen, die ihm so zwischen die Füße gefallen sind. So erfährt auch die Landpomeranze mal wieder was von der Welt. Manches sieht man ja hier nicht mehr, eingeschlossen zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal.

 

Wer über die Hasenzüchterkarnevalsvereineregionalzeitung nicht raus kommt, braucht ab und zu den Blick ins (Blogger)Universum. Für die kleinen und großen Geschichten von anderswo. Für die metropolen Dramen, von denen unsereiner mitunter nichts mehr ahnt, weil die heile Provinzwelt uns fest im Griff hat. Weil sie ohnehin in keiner Zeitung stehen würden. Für die Landlebengeschichten anderer. Für den Großstadtrummel, den wir manchmal vermissen. Und manchmal verachten.

Odenwald Raiffeisen11
Eine link-Sammlung. Digitales Saatgut. Fangen wir jetzt einfach mal an.
Irgendwie so, ja?

 

Kann also nicht schaden, mal der Blick über den (ja, jetzt kommts:) Tellerrand hinaus. Also, raus aus der ländlichen Ackerfurche und rein ins (manchmal) pralle virtuelle Leben. Lesenswertes, Sehenswertes, Bedenkenswertes aus zweiter Hand. Fundstücke der vergangenen Wochen.

Ich fang dann mal an. Ganz klein.

 

Natürlich nochmal mit dem kiezneurotiker und einem Bild aus meiner Heimatstadt, das mich erschreckt hat. Ich hatte vorübergehend vergessen, daß es sowas gibt, vor der Haustür.

 

A propos Heimatstadt: Würden wir da noch leben wollen?

 

Wer meint, geräumige Einfamilienhäuser gäbs nur auf dem Land, von wegen Immobilienpreise und so, der irrt gewaltig. zeigt sich in der Mitte von Berlin.

 

Spinnen sie jetzt völlig, die Ökos aufm Land? Ja, eindeutig. Aber sehr liebenswert. Und irgendwie dann doch bedenkenswert. Also, nix da, von wegen (alter berliner Spontispruch): Alles Liebe, Deine Elli – Alles Kacke , Euer Sohn.

 

Wer auf dem Bergbauernhof lebt und neben Ziegen, Hühnern und Schafen auch noch ein Kind großziehen will, hat ein Problem. Ein Schul-Problem. Und löst es irgendwie. Allen Widerständen zum Trotz. Der Privatunterricht zwischen Himmel und Erde hat hier seinen Anfang genommen.

 

Und a propos Schule: Falls jemand einen Job als Lehrer sucht: Hier isser. Aber Gummistiefel nicht vergessen.

 

Hachja, verreisen wär auch mal wieder was.  Neapel. Ein Text zum Verlieben.

 

 

 

 

  • 13 Kommentare
  • Fjonka 16. November 2013
    Antworten

    Ui, schönen Dank, da sind ja wirklich interessante Seiten dabei
    Übrigens lese ich hier auch schon seit einer Weile mit, und das trotz des superanstrengenden „weiß auf schwarz“, das will schon was heißen ;-)

    • Friederike 17. November 2013
      Antworten

      Naja, das weiß-auf-schwarz soll auch ein bißchen symbolisch sein… weil sich ja in meinem Leben alles umgedreht hat, seit ich von der Großstadt aufs Land gezogen bin. Ich versuche, das durch Bilder und viele Absätze wettzumachen…

  • tikerscherk 17. November 2013
    Antworten

    Herzlichen Dank für´s VErlinken!
    Die Geschichte mitdem Haus in der kleinen Auguststraße hatte ich schon gelesen, aber die Seite dann nicht mehr gefunden.
    Dass Frau von Solms als Sterbebegleiterin auftritt und im eigenen Leben so raffgierig und skrupellos ein ganzes Wohnhaus für 7 Mietparteien beansprucht, ekelt mich geradezu an.
    Dank auch für die anderen interessanten Links!
    Meine Leserinnen und Leser klicken fast nie auf Links. Weder in der Blogroll, noch, die in den TExt eingebundenen. Deswegen habe ich bislang auch noch keine empfehlenswerten Links veröffentlicht. Mal sehen…

    • Friederike 17. November 2013
      Antworten

      Hmmm – wie erkenne ich denn überhaupt, ob die Leser Links anklicken??

      • tikerscherk 17. November 2013
        Antworten

        Es gibt Blogstatistiken, die man bei WordPress anklicken kann.
        Dann sieht man was gelsen wurde, wie oft, und von wo die Leute kommen,
        Wie das bei Ihnen ist, weiß ich leider nicht.

        ja, und mich strengt das weiß auf schwarz leider auch ganz schön an. Wenn ich müde bin, kann ich das gar nicht gut lesen.
        Trotzdem schön hier, und ich komme geren wieder.

        • Friederike 17. November 2013
          Antworten

          Die Statistiken kenne ich, aber da seh ich nicht, ob die Leute von meinen Einträgen auch tatsächlich auf die (von mir gesetzten) Links gehen. Ich werde das mal recherchieren.

          Und das mit den Augen werde ich auch mal recherchieren. Städteraugen sind halt offenbar nix mehr gewöhnt. Ähem.

          • Fjonka 17. November 2013

            Nööööö – ich bin ja auch auf dem Dorf; Landeieraugen können das ab einem bestimmten Alter halt auch nicht mehr so gut *g*- aber ich wollte eigentlich auch gar nicht meckern, sondern betonen, WIE gut mir das hier gefällt, daß ich TROTZDEM dabeibleibe und weiter mitlese!!
            Tjä- das hat ja wunderbar geklappt…. ;-)

          • Friederike 17. November 2013

            Eine LAWINE lostreten, nennt man sowas. ;-) Ich bleib trotzdem dabei. Und danke, daß IHR dabei bleibt.

  • Montez 17. November 2013
    Antworten

    Ja. Ich mag diese Linklisten. Viel neues zu entdecken.

    Und mir fällt sofort wieder ein, warum ich nicht mehr in Mitte wohne.

    Besonders gefreut über die Neapelgeschichte. Fürs nächste Mal.
    http://montez.twoday.net/stories/neapel-sehen/

    Ach ja, dem Schwarzweissgemecker will ich mich gerne anschließen. Nur für Sie!

    • Friederike 17. November 2013
      Antworten

      Sie dürfen mich ausmeckern (ich liebe dieses Wort, es fühlt sich seeehr berlinisch an), soviel Sie wollen, es bleibt bei: weißaufschwarz. Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen sie Ihren Augenarzt oder Apotheker. So.

  • arboretum 18. November 2013
    Antworten

    „Der Privatunterricht zwischen Himmel und Erde hat hier seinen Anfang genommen.“

    Nee, das gibt es in England schon lange. Es ist auch keinesfalls so, dass diese Kinder und Jugendlichen alle einsam sind oder keinen regulären Schulabschluss haben. Seit 1998 treffen sich die Familien jedes Jahr zu einem eigenen Festival names Hesfes (Home Educators‘ Summer Festival). George Barnett, einer meiner derzeitigen Lieblingsmusiker, ist so ein home educated kid.

    • Friederike 18. November 2013
      Antworten

      Oha, das klingt spannend – typisch englisch!

  • arboretum 18. November 2013
    Antworten

    -n

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