Kriminell.

Auch im Odenwald geht es längst nicht mehr so friedlich zu wie früher.

Überfälle, Straßenraub, Verfolgungsjagden.

Was Berlin und die Bronx können, können wir schon lange. (nur mit anderen Kriminalitäts-Schwerpunkten.)

 

Obrigheim: Ein ausgebüchster Schafbock sorgte am vergangenen Samstagnachmittag für Aufregung und hielt Anwohner und Polizei auf Trab.

Der Schafbock entwich zusammen mit seinem Harem aus der elektrisch gesicherten Weide unterhalb der Werner-v.-Siemens-Straße. Während sich die Damen ruhig verhielten, trieb der Chef im angrenzenden Wohngebiet sein Unwesen. Getrieben vom Hunger attackierte der Schafbock eine Frau und machte sich anschließend über deren Einkäufe her.

Ein Anwohner stellte sich dem Bock mit einem Besenstiel. Hierfür zeigte das Tier wenig Verständnis und verfolgte den Angreifer, der gerade noch in einen Hausflur flüchten konnte. Da dem mittlerweile wildgewordenen Bock der Zutritt verwehrt war, traktierte er die Briefkästen vorm Haus und beschädigte diese massiv. Dem tierischen Treiben wurde ein Ende gesetzt, als endlich der verantwortliche Schafbesitzer eintraf und den Bock einfing.


Silvio Macovaz, Polizeihauptkommissar, Direktion Mosbach.

 

7 Kommentare

  1. Ein ♥-liches Hallo in den Odenwald, Friedericke!

    Jetzt habe ich mich bei dir richtig schön festgelesen und oftmals herzlich gelacht und musste bei vielen Beiträgen breit grinsen. Du hast einen wirklich tollen unterhaltsamen Schreibstil!

    Viele liebe Grüße aus einem anderen Wald…(Frankenwald)

    Carola

      • Grüß dich Friederike,

        der Frankenwald befindet sich hoch im Norden des Bundeslandes Bayern, direkt an der Grenze zu Thüringen. Einiges schreibe ich dazu in meinem Blog unter dem Label Frankenwald.
        Manches von dem du schreibst kommt mir so herrlich vertraut vor.*lach*

        Viele Grüße

        Carola

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