Te Dominum confitemur.

Den ganzen Samstag mit 150 singenden Odenwälderinnen und Odenwäldern verbracht.

leute

Nein, wir haben NICHT „Die schöne Odenwälderin“ gesungen.

 

 

Daß ausgerechnet ich mich ausgerechnet in einem katholischen Kirchenchor wohlfühlen würde, ist ja an sich schon ein ziemlicher Brüller. Ja, ja, Musik verbindet. Ist aber was dran. Vorallem verbindet uns über Mentalitätsgrenzen hinweg der verzweifelte Wille, das (ganz und gar un-odenwälderische) Konzertprogramm in den Griff zu bekommen.

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Zwischen Hä?? In welchem Takt sind wir jetzt grade?? und Wieso Fis?? Das muß doch ein E sein!! , über Der Tenor singt ja mal völlig falsch und piannissimo!, verdammt nochmal, pia-nis-si-mo! kommen sich Land- und Stadtbevölkerung näher.

Bruckner, Te Deum, Rutter, Mass of the Children. Und natürlich Joseph Martin Kraus, der schwedische Mozart. Der kommt ursprünglich – logo – aus dem Odenwald. Wie alle Größen, von denen Bildungsbürgergroßstädter wie ich zuvor natürlich noch nie was gehört hatten.

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Bis zum Konzert werden wir es schaffen. Jawoll. Wir. Die 150 Odenwälder und ich.

 

23. November, 17 Uhr, Stadtkirche St. Oswald, Buchen im Odenwald.

 

(Ich bin die links hinten, im Alt Zwo, die hin und wieder dekorativ den Mund auf und zu macht und ansonsten an den schwierigsten Stellen einfach die Klappe hält.)

 

2 Kommentare

  1. Oh, das ist schön! Ich habe jahrelang in einem evangelischen Frauen-Kirchenchor gesungen. Inwischen bin ich da die Trommlerin vom Dienst (viele afrikanische Lieder im Programm) Ich wünsche viiiieeeel Spaß und einen tollen Auftritt! 🙂

    • Also…ich glaube, bevor der katholische Kirchenhor St. Oswald eine Trommlerin engagiert, wird noch einiges Wasser die Morre runterfließen. 😉

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