Ehrlich.

Wir waren heute im Wildpark in Schwarzach. Das ist an einem sonnigen Sonntag eine ziemlich dumme Idee, zumal, wenn man keine Kleinkinder dabei hat. Dann läuft man da herum wie so ein Alien aus einer anderen Welt, zwischen kreischenden Mädchen mit rosafarbenen Anoraks, Jungen, die mit Ästen fuchteln, und Eltern die wahlweise rufen Hör jetzt endlich auf, die Enten zu ärgern, Tobias! oder Ooooh, schau mal die süüüüßen Häschen. Ich habe mir eingebildet, einige Eltern schauten uns auf eine halbwegs neidische Art hinterher, aber das kann nun wirklich Einbildung sein.

Jedenfalls waren wir natürlich aus Gründen im Wildpark, wir hatten es auf die Zwergziegen abgesehen. Wir wollten mal gucken, wie die da so wohnen, wie hoch ein Zwergziegenzaun so ist und welche Klettermöglichkeiten die so haben. Ich meine, wir wollten uns nur mal informieren. Ganz unverbindlich. Einfach so. Ohne jeden Hintergedanken. Ehrlich. Isch schwöre. 

Nur mal gucken.

 

Ehrlich.

 

Ich meine, wer würde sich freiwillig solche Kobolde ins Haus holen?

 

Gucken wird man ja noch dürfen.

 

 

 

7 Kommentare

  1. In Reitställen sind die gut zum Aufräumen. Die fressen alles, von Pferdeleckerlis bis zu Reithandschuhen.
    Aber die kleinen Ziegen sind ja absolut… Hach! Fragt sich nur, ob sie klein bleiben, so manche vermeintliche Zwergziege erreichte Ponygröße.

  2. Ins HAUS ja wohl nicht … aber vielleicht in den GARTEN?
    Wenn dort nicht zufällig Wäsche aufgehängt wird. Ich hörte eine Ziegengeschichte aus Afrika, in der die Ziegen von den kostbaren Diensthemden des Postboten genau die Krägen abgefressen haben. Sei es, dass die besonders gut schmeckten, sei es, dass diese das einzige waren, wo die Viecher dran kamen.

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