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Ich habe Ihnen da heute einen zwölfteiligen Bilderbogen zusammengestellt, mit dem Sie einen überaus trostlosen Tag hautnah mitverfolgen können. Es ist der Zwölfte des Monats, da will die freundliche Nachbarbloggerin mit den Kännchen das so. Ich verbringe die Zeit hauptsächlich damit, mein neues altes analoges Objektiv zu testen, das kann man im Sitzen und im Liegen, das ist äußerst praktisch.

Und ich wälze in meinem vernebelten Hirn die Frage, ob ich um der offiziellen Krankschreibung willen zum Arzt gehe und mich stundenlang in ein Wartezimmer setze, in dem man aus den ausgelegten Zeitschriften eine herzhafte Bazillenbuillon kochen könnte. Und in dem die Todesviren fröhlich zwischen den Stuhllehnen hin- und herspringen, während die Wartenden immerzu rotzend, hustend und schniefend für Nachschub sorgen und mich von der beginnenden Rekonvaleszenz- direkt zurück in die Akut-Krankheit katapultieren. Ach, es ist kompliziert.

Bitte lächeln.

Wenigstens einmal kurz raus. Die Begeisterung kennt keine Grenzen.

Ab jetzt nur noch ins Kaminfeuer glotzen.

 

 

 

 

 

5 Kommentare

  1. Vorwurfsvolle Hundeblicke… Ich hab mich ja in den letzten Wochen in allen möglichen Arztwartezimmern herumgetrieben, aber keine Grippeviren abgegriffen. Der liebe Mann hingegen hat sich eine volle Dröhnung irgendwo abgeholt. Gute Besserung, viele Vitamine, viel Händewaschen und eine Portion Frühling!
    Liebe Grüße
    Andrea

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