Wenn ich irgendwas gelernt habe in den vergangenen Monaten, dann dieses: Langsam machen. In allen Lebenbereichen. Das ist gar nicht so schwer wie gedacht, es hat nur den Nachteil, dass ich inzwischen auch beim Autofahren mitunter recht langsam unterwegs bin. Ich galt ja lange Zeit als die Nikki Lauda der Familie, die Älteren erinnern sich vielleicht, schon mein Berliner Fahrlehrer verzweifelte an mir, aber auch das ist nun vorbei. Immer mit der Ruhe.

So schleiche ich also durch die Gegend, schaue hier und schaue da, und zwischendurch halte ich spontan, fahre rechts ran, um ein Foto zu machen. Irgendwo, mitten in der Pampa, auf einem dieser Wirtschafts- oder Gemeindeverbindungswege, auf denen eigentlich nie ein Mensch unterwegs ist.

Odenwald
Bei Einbach.

Ich experimentiere dann ein bißchen herum, während die Warnblinkanlage rhythmisch blinkt, mache Farb- und Schwarzweissbilder von ein und demselben Motiv und glotze und knipse in der Landschaft herum.

Blöd nur, dass die Odenwälder so hilfsbereit sind, denn kaum kommen tatsächlich zwei Autos, eines von vorne und eines von hinten, Zustände wie am Picadilly Circus quasi, kaum kommen also die beiden Wagen, bremsen sie ab, öffnen die Türen, die Fahrer und Fahrerinnen rufen Brauchen Sie Hilfe?. Nein, brauche ich nicht, vielen Dank, ich mache nur ein paar Fotos, weil es hier doch so schön ist.

Landleben halt.

 

 

 

Viele andere Schwarzweissblicke finden Sie auch in dieser Woche wieder hier bei der freundlichen Nachbarbloggerin.

 

 

3 Kommentare zu “#Schwarzweissblick.”

  1. Wat schön, ich liebe ja solche Himmel mit solchen Wolken. Meist ist dann Seewetter, klare Luft, frischer Wind und ich habe Genickstarre vom in-die-Luft-gucken. Ja, ich weiß, das ist ein Bild aus dem Odenwald aber solche Wolken haben wir hier auch … hin und wieder … und ich freue mich schon auf die nächsten.

    LG
    Aqually

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