Landplage.

Diesmal hat es die Freunde auf dem Aussiedlerhof erwischt. Siebenschläfer. Nicht am Haus, nicht ums Haus herum. Sondern im Haus. Ja, ja, sehr niiiiedlich. Zumindest beim ersten Hinsehen. Ab dann nur noch: Albtraum.

 

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Foto: Hilger. Falle: unsere.

 

Wir wären keine wahren Freunde, würden wir nicht sofort den Ernst der Lage erkennen und augenblicklich mit unserem Fallenarsenal anrücken. Hat man ja daheim, sowas. Früher besaßen wir einen Fernseher, heute haben wir Bilchfallen.

 

Und: bingo!, der erste Kollege ist geschnappt. Freund Klaus hat ihn, unserem fachmännischen Rat folgend, ein paar Kilometer weit ins Gelände gefahren und ausgesetzt. Er hat ihn, unserem fachmännischen Rat nicht folgend, weder mindestens 15 Kilometer noch über einen großen Fluß transportiert. Heißt: Der gute Bilch kommt wieder. Jede Wette. Oder ist vielleicht schon da und kommt vor lauter Lachen nicht mehr in den Schlaf. Fortsetzung folgt.

 

Und wenn Sie das ganze Theater nicht verstehen und immernoch denken ach, das ist doch putzig, so ein Hausgenosse, dann lesen Sie mal hier nach, diese uralte Bloggeschichte ist so gesehen topaktuell, und sie tut nur so, als sei sie äußerst lustig.

 

 

 

 

6 Kommentare

  1. Auf dem Gartengrundstück meiner Eltern gab es auch einen Siebenschläfer. Ich entdeckte ihn bei der Dachsanierung der Hütte. Niedliches Tierchen.
    Angenehmer Nebeneffekt: Als er in der Hütte residierte gab es *keinen* Mäusebefall, ein sonst viel größeres Ärgerniss.
    Also treib deinen Bilch mal über den Neckar. Hinter Schorndorf bekommt er Asyl ;-))

  2. Ach übrigens: Mit der Musik bestimmter Sender ließen sich bei uns derartige Tiere vertreiben. Die siedelten lieber beim Nachbarn, als wir – aus lauter Notwehr – ein altes Radio unter dem Dach den ganzen Tag und die Nacht hindurch dudeln ließen.

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