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Ich habe Ihnen da heute einen zwölfteiligen Bilderbogen zusammengestellt, mit dem Sie einen überaus trostlosen Tag hautnah mitverfolgen können. Es ist der Zwölfte des Monats, da will die freundliche Nachbarbloggerin mit den Kännchen das so. Ich verbringe die Zeit hauptsächlich damit, mein neues altes analoges Objektiv zu testen, das kann man im Sitzen und im Liegen, das ist äußerst praktisch.

Und ich wälze in meinem vernebelten Hirn die Frage, ob ich um der offiziellen Krankschreibung willen zum Arzt gehe und mich stundenlang in ein Wartezimmer setze, in dem man aus den ausgelegten Zeitschriften eine herzhafte Bazillenbuillon kochen könnte. Und in dem die Todesviren fröhlich zwischen den Stuhllehnen hin- und herspringen, während die Wartenden immerzu rotzend, hustend und schniefend für Nachschub sorgen und mich von der beginnenden Rekonvaleszenz- direkt zurück in die Akut-Krankheit katapultieren. Ach, es ist kompliziert.

Bitte lächeln.

Wenigstens einmal kurz raus. Die Begeisterung kennt keine Grenzen.

Ab jetzt nur noch ins Kaminfeuer glotzen.

 

 

 

 

 

Vergleiche.

Jetzt stellen Sie sich doch bitte mal vor, Sie haben sich Pest und Cholera gleichzeitig eingefangen, da helfen keine Medikamente, da hilft nur Bettruhe. Und, sobald Sie wieder kriechen können, leichte Bewegung an frischer Luft. Empfiehlt mein Hausarzt immer gerne. Jahahahaaaa, aber was machen Sie denn, wenn Sie in der Mitte einer Großstadt leben? Leichte Bewegung an frischer Luft?

In Berlin am Tauentzien vielleicht, oder im Stuttgarter Talkessel? Wo bitte gibt es da frische Luft? Oder sollen Sie vielleicht erst anderthalb Stunden mit irgendeiner S-Bahn Richtung frische Luft fahren, um sie herum allerlei verrotzte Gestalten, die Pest und Cholera im Sekundentakt ausniesen und -husten? Na, ich weiß ja nicht.

Ich hatte das Vergnügen am vergangenen Wochenende, da hatte ich noch keine Pest und keine Cholera, aber ich war in Berlin, mittendrin, in der Berliner Luft, von deren Qualität ja schon die Schöneberger Sängerknaben schwärmten. Der Himmel über Berlin weiß, warum. Offenbar sind die nie aus ihrem Schöneberger Sängerheim rausgekommen, vermutlich waren die noch nie am Kudamm, Kranzlereck. Oder am Tauentzien. Da stinkt es aus allen verfügbaren Rohren, eine Mischung aus pupwarmer Kaufhausabluft, Billigdeodoranten und Abgasen. Denken Sie sich noch eine Reihe von zwanzig viel zu engen Umkleidekabinen bei hochsommerlichen 40 Grad im Schatten dazu, mit schwitzenden Menschen, die sich schnaufend an- und ausziehen, dann kommen Sie der Sache näher.

Also, wie dem auch sei: Ich habe mir da wirklich Gedanken gemacht, von wegen der frischen Luft. Wie machen die das? Wie bekommt denen das? Wie werden die jemals gesund, bei Pest und Cholera und dem dringenden Wunsch nach frischer Luft? Ich habe keine Ahnung.

Ich habe bloß den üblichen Rat des Arztes befolgt (ohne ihn überhaupt konsultiert zu haben), und führe Pest und Cholera derzeit täglich kurz an der frischen Luft aus. Gemeinsam mit den Hunden und anderen Patienten. Ohne großen Aufwand, direkt vor der Haustür. Und ich bin sehr dankbar dafür. Und hoffentlich bald wieder gesund.

Ja, so glotze ich derzeit auch.

Gibt kein schlechtes Wetter, – naja, Sie wissen schon.

 

Das taut auch noch weg. Irgendwann.

Na, also. Wird doch.

 

 

 

 

 

WMDEDGT.

Wie immer am Fünften eines jeden Monats, will auch heute wieder die freundliche brüllende Nachbarbloggerin wissen, was wir eigentlich den ganzen Tag so machen. Tagebuchbloggen nennen Profis das, wir nennen es ganz schlicht und ergreifend wmdedgt, Kurzform für Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Also, bitte.

Mein Tag heute beginnt ausgesprochen unerfrischend, viel zu früh klingelt der Wecker, viel zu früh ruft der erste Termin. Dabei hätte ich ein bisschen Erholung gut gebrauchen können, nach einer Bahnodyssee gestern durch halb Deutschland, aber immerhin war das rekordverdächtig, ich hatte schlussendlich bei einer geplant fünfstündigen Fahrt dreieinhalb Stunden Verspätung, das schafft ja nun auch nicht jeder. Wie dem auch sei: heute also früh raus und eingetaucht in das pralle Leben.

Am Landgericht erzählt das Leben mitunter die traurigsten Geschichten, die dümmsten, die verzweifelten, die abstrusen. Heute war es einmal mehr eine Geschichte, die die Reporterin ratlos zurücklässt. Der alte Chef pflegte zu sagen Liebe Kollegin, Sie haben immer zu viel Mitleid mit den Angeklagten!, er sagte das halb bewundernd, halb kritisch, und heute war es wieder mal soweit.  Aber das Leben geht manchmal sehr merkwürdige Wege, und da ist diese eine kleine Abzweigung, die einer für einen winzigen Moment nimmt, für eine Sekunde oder für ein paar Minuten nur, bevor er merkt, dass er da ganz in die falsche Richtung geht, und dann ist es aber schon passiert. Und zack! findet er sich vor Gericht und im Gefängnis wieder. Ich kenne einen ehemaligen Leiter eines Gefängnisses, der sagt immer Unsereiner hat vielleicht manchmal einfach mehr Glück gehabt, und ich denke oft an seine Worte.

Ich sitze da also im Gericht und höre zu und setze mobil ein paar Beiträge ab, das ist ja nun mein Job, tagesaktuell und schnell. Gerne würde ich die Geschichte hinter der Geschichte erfahren, das Wieso, Weshalb, Warum, selten aber bleibt Zeit dazu. Vielleicht mache ich das in einem meiner nächsten Leben.

Bis es aber soweit ist, mache ich nach einem anstrengenden Vormittag erstmal Mittagspause mit dem Bürohund, der weiß nichts von den merkwürdigen Wegen, die das Leben manchmal geht, der weiß nur, dass er jetzt in den Gartenschaupark will. Schnüffeln undsoweiter, naja, Sie wissen schon. Gestern noch sind mir in Berlin morgens knisternd die Nasenhaare gefroren, hier und heute fühlt es sich wie tiefer Frühling an, verstehe noch einer das Wetter.

Fundstück am Zaun.

 

Nach der Mittagsrunde dann die tägliche Telefonkonferenz mit den Kollegen im weit entfernten Funkhaus, und mangels weiterer aktueller Termine beschließe ich, mal rasch ein backup vom alten Dienstsmartphone zu machen und das neue Dienstsmartphone einzurichten. Hier dürfen Sie sich jetzt erneut hysterisches Gekicher im Hintergrund vorstellen, naja, Sie wissen schon. Ich hätte von diesem Husarenritt ja einen screenshot angefertigt, wenn der Rechner nicht ununterbrochen rauf- und runtergefahren wäre, und wenn er nicht gestorben ist, undsoweiter, undsoweiter. 

Jedenfalls war ich dann etwa vier Stunden später doch zuhause.

Jetzt sind wir noch eingeladen, es gibt einen Geburtstag zu feiern im Dorf, da freue ich mich. Naja, Sie wissen schon. 

 

 

Sonntags im Odenwald.

Sonntags im Odenwald kommt mein Geo manchmal auf die Idee, irgendwo auf den Dörfern der Umgebung in ein schönes Café gehen zu wollen. Dieses Vorhaben klingt nun in den Ohren manch eines Lesers nicht so besonders ungewöhnlich oder gar abstrus, ist aber, wie Landmenschen wissen, mitunter mit allerlei Tücken behaftet. Die Betonung liegt bei Geo auf schönes Café, aber er würde sich ja auch mit einer netten Espressobar zufrieden geben. (Hier müssen Sie sich jetzt ein Schenkelklopfgeräusch mit hysterischem Hintergrundgekicher vorstellen). Naja, langjähriger Wahl-Italiener halt, er kann ja nichts dafür.

Wie dem auch sei, wir sind jedenfalls am vergangenen Sonntag in einem Café gewesen, dem ein Ruf wie Donnerhall vorauseilt. Vorallem, was die angebotenen Kuchen- und Tortenstücke angeht, die es von ihrer Größe her locker mit einer geviertelten xxl-family-Pizza aufnehmen könnten. Das Kuchen- und Tortenbuffett steht in der Küche des Hauses, in der Schalt- und Kommandozentrale der backenden Wirtin, wir betraten feuertrunken, Himmlische, Dein Heiligthum, und standen mit großen Augen und weit aufgesperrten Mündern vor gefühlt 154 Torten und Kuchen. Naja, was halt noch so übrig ist, sagte die Wirtin bescheiden. Dass wir komplett außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten aufschlugen und sie neben den Kuchen und Torten eben beim Mittagessen saß, kümmerte sie wenig, wer kommt, wird bedient, so einfach ist das hier manchmal.

Kleiner Angebotsausschnitt, ich hatte das Weitwinkelobjektiv nicht dabei.

Einen Espresso dazu gab es nicht, sowas serviert man hier nicht, und ich habe mich nicht getraut, nach einem Cappuccino zu fragen, also wurde es Odenwälder Filterkaffee im Kännchen, schließlich braucht man ja ordentlich Flüssigkeit, wenn man mehrere riesige Kuchenstücke isst. Und glauben Sie mir, wenn Sie erstmal angefangen haben, wollen Sie gar nicht mehr aufhören.

Apfelsahne oder so. Sensationell.

Wlan gibts auch. Logo.

Heidelbeersahne oder so. Genial.

Um es kurz zu machen: Sie sollten da mal hin. Umso mehr, wenn Sie bekennender Kuchen- und Torten-Fetischist sind. Es ist nicht das, was mein Geo sich unter der netten Espressobar vorgestellt hatte, aber hinterher war er auch ohne Espresso glücklich, satt und zufrieden, und das ist doch mal was.

Und das Allerbeste: Die legendäre Pension Weis hat fast täglich ab Mittag geöffnet. Nur Mittwochs nicht. Beim nächsten Mal werde ich mich an eine der gigantischen Torten wagen. Und dann noch Eisbein in der Dose mitnehmen. Und Hausmacherschwartenmagen.

Alles Weitere finden Sie hier: Klick! 

 

 

 

 

 

Bibber.

Minus neun Grad und ein scharfer Wind, das ist jetzt nicht vergnügungssteuerpflichtig da draußen, das alte Hündchen muss sein verhasstes Mäntelchen anziehen, damit das gute Tier nicht sofort zu Eis gefriert. Ich selber bin in Strumpfhose, Jeans und Gummihose unterwegs, drei Pullis, zwei Anoraks, Schal , Gummistiefel, Handschuhe und Russenlammfellmütze, ich sehe aus wie die Muhme Iffendiffen, das ist mir aber herzlich wurst.

Nur Vögelein möchte ich dieser Tage nicht sein, ich stelle es mir äußerst ungemütlich vor, mich vom Eiswind durch die Gegend fegen zu lassen, aber all die Distelfinken in den vertrockneten Sonnenblumenfeldern scheint das nicht zu stören. Sind doch Distelfinken, oder?

Und ich schaue etwas bange auf den Wetterbericht für die kommende Woche, da geht es auf in die Heimat, nach Berlin, bei vorhergesagten minus zwölf Grad. Ich kann doch nun aber schlecht mit Strumpfhose, Jeans und Gummihose, Gummistiefeln, drei Pullis, zwei Anoraks, Schal , Handschuhen und Russenlammfellmütze durch die schicke Hauptstadt schlendern, was sollen denn die Leute denken. Am Ende sehe ich noch aus wie Kleine Landpomeranze auf großer Fahrt, wie so ein Wessi-Tourist vom Lande, wie meine Mutter selig zu sagen pflegte, kein Mensch wird mir glauben, dass ich doch eine geborene Berlinerin bin, wenn ich aussehe wie eine Mischung aus gefrorenem Michelinmännchen und adipösem Stallburschen.

Andererseits: ist in Berlin schon irgendwann mal irgendwer aufgefallen, nur, weil er irgendwie merkwürdig angezogen war?

Eben.

 

Unterwegs.

Ich bin heute zufällig an einem dieser alten Bahnhöfe vorbeigekommen, wie man sie hier allerorten findet. Die Bahn kümmert sich ja nicht mehr so wirklich liebevoll um die historischen Gebäude, um es mal vorsichtig zu formulieren. Und die Kommunen ärgern sich. Und die durchreisenden Fahrgäste wundern sich vermutlich. Und ich werde mal nachforschen, ob ich den Bahnhof nicht auch mal von Innen besichtigen darf. Dann aber mit einer vernünftigen Kamera, nicht nur mit dem ollen Händi.

 

 

 

Aufrüsten.

Ich gehöre ja nun wirklich nicht zu jenen Menschen, die immerzu die Katastrophe herbeireden, ich bin keiner von diesen Apokalyptikern, die ständig schwarz sehen und sich die Zukunft nur in den finstersten Farben ausmalen. Nein, bewahre. Aber ich habe da neulich bei einem dienstlichen Termin mal wieder etwas gelernt, – ja, das soll vorkommen -, was mich ein bisschen stutzig gemacht hat. Genauer gesagt, hat es mich in allerhöchste Alarmbereitschaft versetzt.

Um es in einem Satz zu formulieren: Die Bundesregierung geht angeblich davon aus, dass ein jeglicher in Deutschland, also Sie und ich und unsere Schwiegermütter und die Patenkinder, die in der Stadt und die auf dem Lande, dass wir also allesamt darauf eingestellt sind, so ganz praktisch, einen Stromausfall von zehn bis 14 Tagen halbwegs problemlos zu überstehen.

Ja, sehen Sie, genau so habe ich auch geguckt.

Ich habe dann auch nochmal ein bisschen nachgefragt und mich auch anderweitig informiert und bin schlussendlich zu der Erkenntnis gekommen, dass erstens ein längerer Stromausfall aus mehreren Gründen so unwahrscheinlich gar nicht ist, dass zweitens ich nicht mal fünf Tage halbwegs problemlos überstehen würde, und drittens ein langer Stromausfall auf dem Lande noch ein Spaziergang wäre gegen einen langen Stromausfall in der Stadt. Umso mehr bin ich froh und glücklich, dass ich auf dem Lande lebe. Aber ich wiederhole mich.

Um meinem Landpomeranzendasein nun also noch die Krone aufzusetzen, und mich im Übrigen für alle Eventualitäten vorzubereiten und zu stählen gegen die Unbillen der anfälligen digitalgesteuerten Energieversorgung, rüste ich mich nun also aus und auf.  Ja, lachen Sie ruhig, wir sprechen uns dann beim Stromausfall wieder. (Späßle g’macht, wir können uns beim Stromausfall gar nicht sprechen, es sind ja dann alle Leitungen tot, haha.). Zu meinem Bekanntenkreis zählt zufällig ein hochoffizieller Katastrophenschützer vom Deutschen Roten Kreuz, der sich normalerweise an den entlegensten Enden der Welt mit Pest und Cholera herumschlägt und nun aber seinen Katastrophen-Fokus netterweise vorübergehend auf das Szenario Stromausfall im Odenwald legte, das hat die Recherche erheblich vereinfacht und verleiht dem Ganzen einen Hauch Abenteuer.

Den Haushalt ergänzen seit ein paar Tagen schon ein kleiner Gaskocher nebst Gaskartuschen, und die entsprechende italienische Espressokanne für den morgendlichen Kaffee, das ist mal das allerwichtigste, sowie ein zweiflammiger Spirituskocher und Spiritus für eventuelle Mittagessen. Außerdem drei hübsch anzusehende batteriebetriebene Sturmlampen (das klingt auch so herrlich dramatisch). Taschenlampen? Haben wir seit Jahren überall griffbereit herumstehen, also bitte, ein bisschen wissen wir ja schon, was sich gehört hier draußen.

Auf der Katastrophenstromausfalleinkaufsliste stehen desweiteren mehrere Päckchen Kerzen und ein paar Einmachgläser. Aufgetautes Gemüse aus dem Eisschrank hält ja nicht ewig von alleine. Dazu mehrere Kanister (oder soll ich das Trinkwasser, anfangs noch aus der Leitung, später vom Notbrunnen, vielleicht in Plastiktüten sammeln?) und ein Satz Eimer für Spülwasser. Ja, die Klosettspülung geht früher oder später angeblich auch nicht mehr. Behaupten die zumindest, ich will das gar nicht glauben, ich werde da meinen persönlichen Katastrophenschützer nochmal fragen müssen.

Aber zur Not kann unsereiner ja auch in den Garten gehen, Sie verstehen, was ich meine, ich möchte das hier nicht weiter ausführen, habe aber diesbezüglich einst im afrikanischen Busch durchaus viel Praktisches gelernt. Das könnte ich in einem Berliner oder Hamburger oder Stuttgarter Hochhauskomplex ja nie und nimmer anwenden, mein malawisches Wissen. Wohl dem, der auf dem Lande lebt.

Auch ein Werkstattofen soll demnächst noch angeschafft werden, mit Herdplatte, den wollten wir schon lange, und auf der Terrasse steht neben dem Kaminholz ein Feuerkorb, über dem man grillen oder braten könnte, was die gut gefüllte, dann aber auftauende Tiefkühltruhe noch so hergibt oder was die jagenden Freunde herbeischleppen. Des Gatten batteriebetriebener Weltempfänger ist bereits abgestaubt und durchgecheckt, neue Batterien gekauft. Überhaupt: Batterien. Wenn wir von allem im Leben so viel hätten wie von Batterien. Auf Batterien reimt sich Benzin – auch davon haben wir ohnehin immer einen kleinen Not-Vorrat.

Haltbare Lebensmittel haben wir eigentlich immer auf Vorrat im Haus, allein von unseren Pasta-Ressourcen könnten wir wochenlang leben, ach, was sage ich, monatelang, der wahl-italienische Mann an meiner Seite sorgt dafür. Die eigenen Kartoffeln im Keller, und im Sommer allerlei im Garten. Eier liefern die braven Hühner im Stall, und wenn es ganz arg käme, dann müssten wir eben auch – naja, lassen wir das.

Hach, ich finde, das klingt doch alles irgendwie auch ganz aufregend. Und wir sind gerüstet, wenn es vielleicht morgen schon einen fetten blackout gibt. Oder übermorgen. Oder nächste Woche, was weiß denn ich. Irgendwann kommt er, und wir werden vorbereitet sein.  Die Bundesregierung wäre stolz auf mich.

 

 

P.S. Wenn Sie sich mal in das Thema einlesen wollen, bitte sehr: Es gibt da eine erbauliche (klick:) Handreichung. Und die Erkenntnis, dass – je länger man sich mit dem unerfreulichen Thema befasst, umso mehr Fragen auftauchen. Fragen Sie mal in Ihrer Kommune nach, wie es da mit der Vorsorge aussieht. Oder fragen Sie lieber nicht.

Sie können auch (klick!) hier mal nachlesen, wie das seinerzeit im Münsterland war. Ich glaube, es war nicht lustig.