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Zwölf Bilder, die den Zwölften des Monats beschreiben. So will es die freundliche Frau mit den Kännchen, und alle machen mit. Ich auch. Nun werden Sie beim Betrachten der Bilder denken, naja, das wird doch wohl nicht alles gewesen sein heute. Oh, doch! Ich habe den lieben langen Tag nichts anderes getan als im Wald herumzustiefeln und grüne Blätter anzuglotzen. Jetzt bin ich ganz berauscht. Ja, ich habe zwischendurch auch einmal daheim gesessen und mit dem netten Ekke einen Kaffee getrunken, der hat uns heute Hühner geliefert. Also nackte, für die Küche. Ansonsten: Nur Grün-Rausch. Da müssen Sie jetzt durch.

Mutterseelenallein bin ich da mal wieder unterwegs, kein Mensch weit und breit. Ich bin immer froh, wenn ich keine Wandergruppen treffe, die lachend und plappernd durch den Wald eilen, leider sind viel zu viele Wandergruppen lärmend und laut unterwegs, wenn Sie mich fragen. Ich weiß gar nicht, warum die in den Wald gehen, die sehen nichts, die hören nichts, die eilen plappernd ihrer Wege, da könnten sie auch den Ku’damm auf- und ablaufen. Aber vielleicht bin ich nur neidisch.

Und laut genug ist es doch eh schon im Wald, wenn man nur genau hinhört. Der Wind in den Wipfeln. Die eigenen Schritte und der eigene Atem. Hundegehechel und Rehgeraschel im Unterholz. Das aufgeregte Gezeter der Häher. Ganz oben irgendwo der Bussard. Und unten, in den Zweigen, das Konzert der Singvögel. Und, wenn man Pech hat, der Lärm im eigenen Kopf.


Ich habe ansonsten auf dem Weg in den Wald und zurück auch noch jede Menge Menschen gesehen (aber nicht fotografiert), die mal mehr, mal weniger missmutig mit Müttern spazierengehen. So sah es zumindest aus. Ist ja Muttertag. Wenn ich Mutter wäre, ich glaube, ich würde das nicht wollen. Zumindest nicht gezwungenermaßen und missmutig. Aber vielleicht bin ich ja da auch nur neidisch.

Was schön war.

Ganz viel war in der vergangenen Woche los, ganz viele Termine, ganz viel Nerverei, ganz viel Gerenne und ganz viel Gequassel, mal mehr, mal weniger bedeutungsschwer. Und ganz viel Regen, kübelweise, und noch mehr Matsch im Ziegen- und Hühnergehege.

Und ganz viel Schönes war auch. Man übersieht und vergisst das ja gerne. Und damit das eben nicht passiert, hat irgendwer mal diese Bloggeschichte Was schön war eingeführt, leider kriege ich nicht mehr zusammen, wer das war, ich habe es von dem hochverehrten Herrn Buddenbohm übernommen, der weiß bestimmt, wer die Urheberin ist oder war.

Schön war das Gute im schlechten Wetter zwischendurch. Schwarze Wolken vor blauem Himmel, ein gleißendes Licht, und das knallgrüne Maigrün. Und immer wieder: die Weite. Und immer wieder bloß die Händiknipse, ich werde es nicht mehr lernen. Und bin aber auch nach nunmehr fast 20 Jahren immer wieder berührt von Himmel und Wolken hier oben, ich fahre durch die Gegend und sage Boah und Waaaahnsinn vor mich hin am Steuer und bremse dann irgendwo unvermittelt und mit quietschenden Reifen, um ein Foto zu machen. Ob diese Begeisterung für den Himmel je aufhört? Ich hoffe, nein. Das wäre schön.

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Am Forellenteich im Wald, den ich mitbetreuen darf, brütet ein Entenpaar. Versteckt und fast unsichtbar im Dickicht am Ufer. Das ist doof, weil ich die Hunde jetzt dort draußen nicht mehr springen lassen will. Und wunderschön, weil demnächst vielleicht zehn winzige Entenküken, wie Perlen auf einer Schnur, aufgeregt hinter Vati und Mutti über den See paddeln werden. Da werde ich dann aber mal die vernünftige Kamera mitnehmen, versprochen.

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Und wo wir gerade bei Bääääbies sind: Am Teich sind neue Forellen geliefert worden, kleine, schlanke Fischlein, die durch das Wasser schießen wie etwas nervöse Blitze. Die verbliebenen alten und großen Forellen finden das junge Gemüse vermutlich auch irgendwie nervig, man kann das ja verstehen, zumal die Kleinen nicht mehr klein genug zum Fressen sind. Ja, Forellen kennen da angeblich gar nichts, das sind ja Raubfische, und wenn in der Nachbarschaft plötzlich Winzlinge auftauchen, happhapp!, weg sind sie. Das funktioniert hier also nicht mehr, die Großen sind genervt und müssen sich mit dem Futter zufrieden geben, das wir in den Teich werfen.

Wobei es jetzt an der Futterstelle am Steg ein gewisses Durcheinander gibt, die Großen kriegen großes Futter, die Kleinen kleines, die Großen wollen die Kleinen wegdrängeln, die Kleinen wuseln kreischend den Großen durch die Beine, also, jetzt im übertragenen Sinne natürlich. Man kann sich das in etwa vorstellen wie an einer überfüllten Imbissbude, es ist ein Hauen und Stechen und geht nicht immer rücksichtsvoll und vornehm zu.

Das führt nun wiederum dazu, dass der Futter-Spender mit zwei verschiedenen Futtergläsern herumrennt, ich renne hierhin und werfe großes Futter, dann dahin und werfe kleines Futter, ich locke die Großen nach links und füttere mit schneller Armbewegung die Kleinen rechts, das Wasser schäumt, es ist ein Zappeln und Klatschen auf und unter der Wasseroberfläche, ich springe hierhin und dahin und sehe vermutlich von Ferne aus wie ein etwas durchgedrehter Herbert von Karajan, der mit fuchtelnden Armen und in einer Mischung aus Genie und Wahnsinn das Forellenquintett vor 543 Orchestermitgliedern dirigiert.

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Wie ich da dieser Tage schwer am Putzen bin daheim, klingelt es an der Tür. Vor mir steht die verschollen geglaubte, liebe Bekannte, die ich vor fast zehn Jahren das letzte Mal gesehen habe. Sie haben damals zu mir gesagt, wenn ich jemals Hilfe brauche, darf ich kommen, sagt sie und lächelt etwas gequält. Darf ich? So viel Mut, so viel Vertrauen. Und so viel Dankbarkeit meinerseits. Und trotz der Umstände so ein schönes Wiedersehen.

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Die Schweizer waren wieder zu Besuch. Das Paar, das über diesen kleinen Blog hier einst den Weg aus der tiefen Schweiz in die Region gefunden hat, einfach mal da hinfahren, in diesen merkwürdigen Odenwald, einfach mal gucken. Inzwischen kommen sie regelmäßig, wir treffen uns abends und schwätzen und schwätzen, sie erzählen und fragen, und wir erzählen und fragen, und das alles ist immer ausgesprochen nett und bereichernd.

Inzwischen haben die beiden hier im Hohen Odenwald mehr Freunde als daheim in der Schweiz, sagen sie, und ich finde, wir sollten das als Kompliment auffassen. Und im Übrigen denken sie darüber nach, irgendwo im Landkreis ein Haus zu kaufen oder zu mieten. Falls Sie also was wissen: immer her damit. Und eine günstige Zwei-Zimmer-Wohnung wird auch gesucht, siehe oben, die verschollene Bekannte. Sie könnten in diesem wie in jenem Fall Freunde fürs Leben gewinnen. Ehrlich.

Fuchsologisch.

Es gab ja dieser Tage dieses kleine große Fuchsdrama bei mir im Hause, Viele haben da regen Anteil genommen. Und inzwischen muss ich auch darüber nicht mehr flennen. Für alle, die jetzt nur Bahnhof verstehen, bitte sehr: (Klick!) hier können Sie das Drama in drei Akten nochmal nachlesen.

Aber wie das so ist im Leben: Kein Drama ohne Sonne zwischendurch, oder jede Medaille hat zwei Seiten, im Schlechten das Gute sehen, blablabla, jedenfalls habe ich dank dem Füchslein, es ruhe in Frieden, Kontakt zu ein paar ausgesprochen netten Fuchsleuten bekommen. Zu einem Paar Fuchsleuten, sozusagen. Also, zu einer Frau und einem Mann, Benita und Alexander, in deren Leben sich alles um Füchse dreht. Und wenn ich sage alles, dann meine ich: alles.

Jedenfalls scheint das so, als ich die beiden neulich besuchen darf. Nun steht unser Treffen explizit unter dem Motto Füchse!, insofern ist es nicht verwunderlich, dass wir gute zwei Stunden ausschließlich über Füchse reden. Über Füchse und Füchsinnen, Fuchssäuglinge, Fuchsbääääbies und Fuchsteenager. Und über die drei sehr süßen Füchschen, die da derzeit bei den beiden untergebracht sind. Da geht einem der Gesprächsstoff ohnehin so schnell nicht aus, glauben Sie mir.

Riesiges Haus, riesiger Garten, riesiges eingezäuntes Gelände. Gemütliche Hütten und gebuddelte Höhlen, Rampen, Klettergerüste, Verstecke. Und irgendwo ein Loch im Zaun. Durch das schlüpfen die kleinen verwaisten Füchse, wenn sie groß genug sind. Und wenn sie keine Lust mehr auf den menschlichen Kontakt haben. Sie schlüpfen da einfach durch und gehen fort, für immer. Die drehen sich nicht mal mehr um, sagt die Frau, am Anfang war ich echt enttäuscht. Die springen eines Tages da hinten auf die Hütte, von dort aus durch das Loch im Zaun, und weg sind sie.

Bis es so weit ist, dass die Füchse groß genug sind, um durch das Loch zu verschwinden, – bis dahin werden sie von Benita und Alexander versorgt. Irgendwer bringt ihnen die Tiere, verletzt, verwaist, zurückgelassen von der Mutter. In dem Haus in Heidelberg werden sie gehegt und gepflegt, gefüttert, bespaßt und geliebt, rund um die Uhr, jedes einzelne Füchslein, immer wieder. Das Anwesen ist vermutlich die einzige Fuchs-Auffangstation in Baden-Württemberg. Auffang- und Auswilderungsstation in einem.

Eines wollten die Beiden nie: einen Fuchs behalten, ihn zum Haustier machen. In den USA kommt das seit ein paar Jahren schwer in Mode, Füchse als exotische Haustiere. Das geht gar nicht, das wäre unverantwortlich, sagt Benita Koepff, der Fuchs ist ein Wildtier, und er soll es auch bleiben.

Dass es durch den Kontakt zum Menschen zu einer Art Fehlprägung kommen könnte, das bezweifelt Benita Koepff schwer. Die zunächst so zutraulichen kleinen Fuchsbabies werden mit dem Alter immer selbständiger und irgendwann fast unnahbar, so ist ihre Erfahrung nach all den Jahren, nach all den Füchsen. Wie richtige Wildtiere eben. Und dann gehen sie, rauf in die Wälder, und kommen nie wieder, sagt Alexander.

Das Veterinäramt jedenfalls ist begeistert von der Station in Heidelberg, Wildtierschutz- und Tierrettungs-Organisationen sowieso. Sollte ich in meinem nächsten Leben kleiner verwaister Fuchs werden, man weiß ja nie, dann bringen Sie mich bitte da hin.

Schließlich würde ich mich auch in den ersten Tagen im Haus selber, in einem der vielen Fuchs-kompatiblen Zimmer pudel fuchs-wohl fühlen. Wie in einem Rudel. Von überall her gucken einen zahllose Füchse an, aus Bilderrahmen an der Wand, Öl, Acryl und Foto, als Porzellanfigürchen, als Geschirraufdruck, als Kissen, als Handtuch, als Serviette. Ganz fuchsbesoffen wird man da. Und überall darf hingepullert und gespuckt und sonstwas werden, Benita Koepff verbringt einen Gutteil des Tages, wie sie selber sagt, mit Wischeimer und Schrubber. Und den Rest des Tages füttert sie. Oder spielt. Oder krault. Oder fährt zum Tierarzt. Alles, wenn es sein muss, auch mitten in der Nacht.

So ungefähr muss man sich das vielleicht vorstellen, wenn jemanden die Leidenschaft gepackt hat. Für irgendein Thema, dem er dann sein Leben widmet. Radikal, und manchmal kompromisslos.

Nach der zweistündigen Fuchsdröhnung fahren wir nach Hause, durchs Neckartal. Und natürlich liegt am Rand der Bundesstraße kurz vor Eberbach ein toter Fuchs. Plattgefahren und zerfetzt. Und ich lasse die zwei Stunden in Heidelberg nochmal Revue passieren und denke so bei mir: Es gibt weiß Gott schlechtere Themen, in die man sich verbeißen kann.

Wenn Sie mal irgendwo ein kleines Füchslein finden: da gibts ein paar Regeln, die man beachten sollte. Und ein paar gute Hinweise, zum Beispiel (Klick!) hier.

Danke an Benita und Alexander, dass wir Euch besuchen und kennenlernen durften. Gerne wieder.

WMDEDGT.

Blogger in ganz Deutschland, ach, was sage ich, in ganz Europa, wenn nicht im gesamten Universum, beantworten heute wieder die Frage Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?, kurz wmdedgt. Die freundliche Frau Brüllen will das wissen, und am Ende des Tages veröffentlicht sie alle Tagenbuchblogbeiträge hier.

Das ist heute ein Sonntag ganz nach meinem Geschmack, mal abgesehen von den Temperaturen. Blauer Himmel, Wind und Sonne, sattes Grün vor den Fenstern und munteres Gebrüll der Stare und Spatzen und Rotschwänzchen im Garten.

Erstmal früh am Morgen das tägliche Programm. Katze reinlassen, Hunde rauslassen, Hühner füttern, Ziegenstall öffnen, Ziegen füttern.

Dann Kaffee, endlich. Katze Emmy erzählt maunzend von ihren nächtlichen Abenteuern, und die Kratzer am Hals lassen auf die eine oder andere gescheiterte amouröse Annäherung schließen. Frühling halt.

Dann raus. Vier Stunden lang geht es über die Felder und durch die Wälder, niemand ist unterwegs, keine Menschenseele, nur ich und die Hunde. Nur das Singen und Quasseln der Vögel ist zu hören, der Wind in den zarten Buchenblättchen, die so saftig-hellgrün sind, dass man schier neidisch werden könnte. Die Hunde rascheln im Unterholz und gucken fliehenden Rehen hinterher, Frau Lieselotte buddelt imaginierte Mäusen aus und schaufelt den wohlig warm-duftenden Waldboden in die Gegend. Ich setze einen Fuß vor den anderen und atme die klare Luft, vier Stunden lang. Vier Stunden lang nur sehen und fühlen und hören und riechen.

Auf der halben Strecke kehre ich auf einen Kaffee ein. Gut, wenn man Freunde mit einem Aussiedlerhof hat.

Zurück geht es über die Felder und vorbei an den riesigen Pferdekoppeln. Als ich wieder am Ausgangspunkt angekommen bin, läuten die Glocken des Dorfes den Mittag ein.

Wieder zuhause, verfluche ich die Sonne dann doch, denn in ihrem Licht lachen mich fröhlich die Wollmäuse an und winken mir zu. Aus jeder Ecke des Hauses. Man glaubt ja gar nicht, wie viele Ecken so ein Haus haben kann. Und wie viele Oberflächen, auf denen der Staub liegt und sich in der Sonne räkelt, es ist zum Verzweifeln. Aber wir leben schließllich auf dem Lande, das ist dann immer meine Ausrede, ich habe das (Klick!) hier vor Jahren schon einmal näher ausgeführt.

Die Hunde sind erledigt, ich bin es auch, und außerdem ist heute Sonntag, der Tag des Herrn, Am siebten Tage sollst Du ruh’n, von Hausarbeit war da keine Rede. Also muss die Rumba-Christel ran. Sie tut es ohne Murren und saugt brummend und schnurrend zumindest all jene Wollmäuse ein, die von der Größe her schon eher als Woll-Ratten oder Woll-Meerschweinchen durchgingen. Ähem.

Manchmal verfängt sie sich in irgendwelchen Kabeln, oder sie manövriert sich zwischen Computer und Scheuerleiste in eine ausweglose Situation, dann piepst sie wie wild und eine ernste Stimme befiehlt Move Roomba to another location!, sie befiehlt das mit mehreren hörbaren Ausrufezeichen, und ich eile natürlich an den Ort des Geschehens, um die arme Rumba-Christel zu befreien, ich nehme sie hoch, trage sie an eine schönere location und setze sie wieder ab, auf dass sie weiter ihre Runden drehe, ungestört.

So müsste das im richtigen Leben sein, denke ich so bei mir. Immer, wenn man sich irgendwo eingeklemmt oder verfahren hat, – also im übertragenen Sinne -, immer dann würde eine Höhere Macht befehlen Move Frau Landlebenblog to another location! Und irgendwer würde kommen, der einen mit starken Armen und doch zärtlich in die Höhe nimmt und flugs woanders wieder absetzt, an einem ganz und gar idyllischen und problembefreiten Ort, an dem einem nichts mehr passieren kann, außerhalb des Raum-Zeit-Kontinuums, oder wie das Ding heißt.
Eine Art ritterlicher Roomba-Retter für Menschen. Ach, wäre das nicht herrlich? Naja, Sie wissen schon. Staubsaugerphilosophie undsoweiter. Mit solchen Gedanken kann man seinen Sonntag ja auch rumbringen. (Und ja, ich besitze einen Staubsaugerroboter, irgendwann mussten Sie es ohnehin erfahren, jetzt isses eben raus.)

Am späten Nachmittag kommt die facebook-Freundin zu besuch, die inzwischen auch das sogenannte real life bereichert. Nicht nur so überhaupt und mit ihrer fröhlichen Art, sondern auch mit marrokanischen Süßteilchen. Rund 3.846 Kalorien pro Stück, vermute ich mal so, aber das leckere Zeug läuft unter der Bezeichnung RamadanFastenspeise. Soll mir recht sein, ich wollte ja ohnehin mal wieder fasten, fangen wir also beim Kaffee gleich damit an.

Und weil wir gerade dabei sind, gehts zum Abendessen zu Freunden ins Städtchen. Nach dem heilsam-einsamen Vormittag also eine kalorienreiche, kommunikative zweite Tageshälfte.

Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ich muss los.

Das Füchslein.

Achjeh… mit der vielzitierten Ruhe auf dem Lande ist das ja so eine Sache, man kommt zu nix, nicht mal mehr zum Bloggen. Die rasende Reporterin rast in der Gegend herum, die Privatfrau eilt mal nach Berlin, dann rasch zum Abendessen nach Köln, Freunde, Familie, alle wollen was, naja, Sie wissen schon.

Und dann wollte dieser Tage auch das kleine Füchslein was. Ich nehme an, es wollte einfach überleben. Um das Ende vorweg zu nehmen: es hat nicht funktioniert, und ich habe Rotz und Wasser geflennt. Wegen eines kleinen Fuchses. Typisch Großstädter vermutlich.

Nass und klapperdürr sitzt es an einem Morgen am Wegesrand und guckt mich aus großen Augen an. Neben dem Holzstapel, den ich vor Wochen schon als Fuchsquartier erkannt habe, in dem sich aber seit Tagen nichts mehr bewegt.

Da sitzt also eine abgemagerte Handvoll Fuchs und glotzt. So ein bisschen was weiß ich ja inzwischen, also ignoriere ich das Füchslein erstmal und inspiziere nochmal genau den Holzstapel. Ich krieche auf allen Vieren da herum, robbe bäuchlings am Holz entlang: nichts regt sich, kein Ton ist zu hören. Die Hunde sind rund um den Stapel in den vergangenen Monaten halb durchgedreht, jetzt interessiert er sie nicht mehr die Bohne.

Also trotzdem weiterlaufen und das Füchschen ignorieren. Nach zwei Stunden Hunderunde sitzt es immer noch da und guckt mich an. Ohne Murren lässt es sich aufnehmen, ab zum Tierarzt. Oh, die ist aber schon lange nicht mehr anständig versorgt worden, sagt er mit Blick auf die Waage, die gerade mal 300 Gramm anzeigt. Haut und winzige Knochen und ein viel zu großer Kopf, mehr ist das Füchslein nicht.

Also aufpäppeln und so schnell wie möglich an eine Wildtier-Auffangstation vermitteln, zu anderen verlassenen Fuchswelpen. Von solchen Stationen gibt es nicht sehr viele, also telefoniere und maile ich quer durch Deutschland, bekomme allerlei Tipps und weitere Telefonnummern, es gibt offenbar ein ganzes Fuchs-Netz da draußen, das war mir bisher unbekannt. Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Wildtiere als Wildtiere zu behandeln, sie durchzubringen, aufzupäppeln und später dann auch auszuwildern.

Natürlich hätte ich das Füchslein auch liegen lassen können, Mutter Natur hat das ja irgendwie so eingerichtet, grausam, aber evolutionstechnisch nicht unbegründet, und Mutter Fuchs wird schon gewusst haben, warum sie beim Umzug in den neuen Bau das kleine Füchslein zurückgelassen hat.

Ja, ich hätte die kleine Frau Fuchs da draußen auch krepieren lassen können. Lange hätte es wohl nicht gedauert. Ein Hühnerdieb weniger. Stattdessen rafft der Winzling nochmal all seinen Lebenswillen zusammen und stapft durchs Haus, ein bisschen humpelnd und stumm. Er folgt neugierig den Hunden, stellt sich höflich der Katze vor, Emmy, Lieselotte und das Hündchen üben sich in freundlichem Desinteresse. Ich telefoniere und telefoniere und maile und maile, bis spät in die Nacht. Die abgebrühte coole Journalistin sucht verzweifelt einen Platz für einen kleinen Fuchs. Das Leben ist schon manchmal merkwürdig.

In der Nacht bellt und mault Frau Fuchs das ganze Haus zusammen, Haut und Knochen bilden einen offenbar doch gewaltigen Resonanzkörper, an Schlaf ist nicht zu denken. Die abgebrühte Journalistin legt sich auf den harten Fußboden, um dem winzigen Tier Körperwärme anzubieten, wird aber stundenlang als Klettergerüst missbraucht, rauf und runter geht es über Beine, Bauch und Kopf, dann in die Haare als Rutschbahn und wieder von vorne.

Am nächsten Tag bin ich müde, und Frau Fuchs ist es auch. Sehr müde ist sie. Zu müde zum Weiterleben. Sie würgt am Nachmittag Blut aus ihrem kleinen klapprigen Körper und schläft noch im Wartezimmer des Tierarztes auf meinem Arm ein.

Dann begraben wir sie im Garten, und ich muss Rotz und Wasser flennen. Wegen eines dämlichen kleinen Fuchses.

Ach, und nun weiß ich auch nicht.

Tschüss, kleiner Fuchs. Machs gut.

1. FC Huhn.

Ostern hat ja was mit Eiern zu tun, und Eier was mit Hühnern. Eher weniger mit Hasen. Ja, da staunen Sie. Wie dem auch sei, es ist Zeit mal wieder für einen kleinen Beitrag für die Mitglieder des 1. FC Huhn.

Wir haben da mal wieder eine Henne, die sitzt und sitzt und sitzt. Kurz vor Ostern hat sie sich entschieden, einen auf Glucke zu machen, und nun sitzt und sitzt und sitzt sie. Und kreischt und hackt wie eine Furie, wenn man ihr zu nahe kommt, Hilfe!! Kindesentführung! kreischt sie und breitet die Flügel über dem Nest aus, macht dicke Backen und hackt und flucht. Deswegen musste ich beim Fotografieren in der Dämmerung auch einen Sicherheitsabstand einhalten und schnell sein, ganz schnell.

Jedenfalls hat mich das Gesitze und Gekreische mal wieder philosophisch werden lassen, was soll man sonst auch tun an all den vielen freien Tagen. Es ist ja nicht so, dass die Henne sich auf ihren Nachwuchs freut, nein, so wirkt das ganz und gar nicht. Eher scheint ihr das ganze über den Kopf zu wachsen, die Sorgen, die Angst, ach, die gesamte Zukunftsfrage. Das ganze Eierthema ist problembehaftet.

Und das Allerschlimmste: Die übellaunige Henne kreischt und flucht und hackt, obwohl da gar nichts ist. Unter ihr. Bloß ein Gips-Ei vom Raiffeisen. Sie macht also wegen einem einzigen dämlichen Gipsei die ganze Welt kirre mit ihrer schlechten Laune, sie grübelt über die unsichere Zukunft mit all den putzigen aber bedürftigen Küken, sie macht sich Sorgen wegen allem, was man sich so ausdenkt, wenn man Huhn ist und schlechte Laune hat, wegen Milbenbefall und Kalkbeinen, wegen Kropfverstopfung oder Durchfall, wegen zuviel Sonne oder zuviel Regen. Und nebenbei fragt sie sich bang, ob JoHahn überhaupt ein guter Vater wird.

Sie frißt nicht, sie trinkt nicht, sie sitzt im dunklen Stall und grübelt. Und geht allen auf die Nerven.

Dabei müsste sie ja nur ein einziges Mal kurz aufstehen und unter sich blicken. Da würde sie aber schön dumm aus der Wäsche gucken. Alle Sorgen umsonst gemacht, alles Gekreische und Gemaule und Gehacke, alle düsteren Vorahnungen, alles für den Popo. Kein Grund zur Aufregung, kein Anlass zur Sorge. Sie könnte dann das Gips-Ei betrachten und es als solches erkennen, als Gips-Gedöns. Das mag im ersten Moment eine Enttäuschung sein, würde die Stimmung mittel- und langfristig aber deutlich entspannen.

Du dämliches Vieh!, möchte ich ihr zurufen, nun steh doch ein einziges Mal auf, dreh Dich um, blick hinter Dich! Hör auf mit dem problemorientierten Gezeter und Gekreische. Wegen nix.

Ach, das Leben könnte so einfach und harmonisch sein. Ja, nicht nur, wenn man Huhn ist. Aber auf mich hört ja wieder niemand.

Klappern gehört zu Ostern.

Am Karfreitag und am Karsamstag stehen sie um Viertel vor Fünf auf, sagen die Teenies. Ganz lässig. Ist doch logo. Und wieso? Weil es halt Tradition ist. Ganz einfach. So dämlich fragen können halt nur Zugereiste. Und wahrscheinlich auch nur Evangelische. Und die fallen dann auch an den beiden Tagen ab halb Sechs aus dem Bett. Geweckt vom ohrenbetäubenden Krach der hölzernen Ratschen und vom stimmbrüchigen Gesang der Jugendlichen.

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Die Klapperbuben sind unterwegs. Klapperbuben und Klappermädchen. Karfreitag und Karsamstag, ab dem Morgengrauen. Nur ganz selten gibt es diesen Brauch noch hierzulande, aber in unserem Dorf lebt er noch.

Wenn schon die Kirchenglocken drüben am Kloster schweigen, muß ein anderes Geräusch her, um die Gläubigen an Andachtszeiten und Gebetsstunden zu erinnern. Morgens, mittags, abends. Seit Jahrhunderten geht das so, und seit Jahrhunderten beklagt sich vermutlich kein Teenie, daß er zu nachtschlafender Zeit durch den stillen Ort schlurfen, singen und Krach machen muß, selbst wenn die Party vom Vorabend einem noch in den Knochen steckt. Ist halt eine Tradition.

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Am Karfreitag wird nur geklappert und gesungen, am Karsamstag dann auch geklingelt und gesammelt. Geldspenden und – noch viel wichtiger – Süßkram. Abtransportiert wird die fromme Beute in einem alten Bollerwagen. Die Heiligen Drei Könige kommen vielerorts schon mit eleganten schwarzen Samsonite-Rollkoffern, die Klapperbuben bevorzugen offenbar das traditionsreiche Gefährt, das selber schon ein bißchen klapperig daherkommt.

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Die ganze Dorfjugend, sonst eher unsichtbar,  ist auf den Beinen. Und am Ostersonntag und am Ostermontag steht ein Gutteil von ihnen als Ministranten wieder in der Kirche. Ausschlafen und Ferienfeeling ist anders.

Ist halt Tradition. So blöd fragen kann wahrscheinlich wirklich nur ein Zugereister.

Dieser Beitrag ist aus dem Archiv. An der Tradition hat sich nichts geändert. Deswegen heute nochmal. 

Unterwegs.

Ich war mal wieder in der großen Stadt. So semi-privat und semi-beruflich. Falls es Sie interessiert, was ich da beruflich so mache, können Sie hier mal reinklicken und hören, das gilt insbesondere für den Freundeskreis Unterhaltsame Wissenschaftskommunikation oder wie der sich nennen mag.

Auf jeden Fall war das wieder ausgesprochen nett, die Arbeit, das Private. Das inzwischen nahezu 90jährige Tantchen schleppt mich im Affenzahn durch die Hauptstadt, dass ich kaum hinterher komme, sie führt mich durch Museen und lässt mich Rolltreppen fahren, weil sie weiß, dass ich als Landpomeranze da einen gewissen Nachholbedarf habe. Und zwischendurch hangeln wir uns für das Tantchen von einem Rauchercafé ins nächste, sodass ich bereits nach wenigen Stunden Berlin vermutlich rieche wie ein überfüllter Aschenbecher. Aber was tut mal nicht alles.

Erstaunlicherweise fühle ich mich ausgesprochen wohl in der vollen, lauten und dreckigen Stadt, die fast 25 Jahre meine Heimat war, ich wundere mich selber. Falls Sie da dieser Tage mal sind, darf ich Ihnen eine (Klick!) Fotoausstellung sehr ans Herz legen. Im ehemaligen Amerika-Haus habe ich eine weitere Fotoausstellung angeguckt, durchaus auch sehenswert, aber mit hohem schlechte-Laune-bis-Depressions-Faktor. Muss ja nicht immer alles Spaß machen.

Ansonsten ziehe ich mir genüsslich den Lärm der rastlosen Stadt rein, wohl wissend, dass ich gleich wieder in der wunderbaren endlosen Stille bin. Und denke über diese Kuhglockengeschichte nach, zwei zugezogene Städter prozessieren seit Jahren mit einer bayerischen Bäuerin wegen Kuhglockenläuten. Ja gut. Ich kenne viele solcher Geschichten. Kennt irgendwer die umgekehrte Variante: den Dörfler, der in die große Stadt zieht, mitten ins Berliner Zentrum meinetwegen, und dann rechtlich gegen Autolärm, Kneipen oder Feuerwehrsirenen vorgeht?

Hm. Es bleibt kompliziert.

Ruhestatt.

Man kommt zu nix, wenn man Urlaub macht, es ist zum Haare-raufen. Ewiges Faulenzen, in der Sonne sitzen, gut essen, den Vögelein beim Zwitschern zuhören, den Bienen beim Summen, ja – so ein Urlaub ist schon stressig. Deswegen war hier auch Ruhe satt, so blogmäßig.

Aber wie kriege ich jetzt den literarischen Bogen von Ruhe satt zu Ruhestatt?, jahahahaaa, da staunen Sie, das ist ja gar nicht schwer. Wir haben natürlich nicht nur gefaulenzt im Urlaub, wir waren auch touristisch unterwegs. Und weil wir das mitunter ein bisschen anders touristisch machen als andere Touristen, zieht es uns auch in den Vogesen und im Elsaß immer mal wieder auf Friedhöfe. Gibts genug davon, und ein Gutteil sind Soldatenfriedhöfe. 20. Jahrhundert, Geschichte undsoweiter, naja, Sie wissen schon.

In diesem Fall stießen wir durch Zufall auf einen amerikanischen Soldatenfriedhof, davon gebe es weltweit überhaupt nur 25 Stück, lese ich mit Staunen in einem kleinen Faltblättchen. Der hier, bei Epinal, wirkt so gigantisch groß auf mich, dass es mir schier den Atem nimmt. 5251 Gräber sind hier, 5251 weiße Steinkreuze für 5251 Jims und Bobs und Johns und Montgomerys und wie sie alle hießen, die jungen Männer aus Texas und aus Arkansas, aus Minnesota und New York.

Junge Burschen, die sich zwischendurch gefragt haben werden, warum sie den Kopf hinhalten müssen, weil ein Größenwahnsinniger von Deutschland aus im fernen Europa sein blutiges Unwesen trieb. Der Glanz ihrer Taten wird niemals vergessen, heißt es in dem kleinen Faltblatt pathetisch, und irgendwie möchte ich mit den Zähnen knirschen und gleichzeitig auch dankbar sein. Es ist kompliziert.

Die US-Regierung jedenfalls hegt und pflegt diesen riesigen Soldatenfriedhof mitten im Nirgendwo der Hochvogesen, vor uns, neben uns und hinter uns brummen vier Männer auf Rasentraktoren nach einer ungeschriebenen Choreographie durchs Gelände, einer harkt, einer kehrt, einer wässert mit feinem Gerät ein Stück vornehmen Rasen. Ein anderer stutzt die Rhododendronbüsche und die japanischen Kirschen, er arbeitet akkurat wie ein Friseur, er schneidet und schaut, schneidet, tritt einen Schritt zurück und nimmt Augenmaß, schneidet hier ein bisschen, korrigiert da. Alles zu Ehren der toten Soldaten. Und für die amerikanischen Angehörigen, die immer wieder hier herkommen, um ein Grab zu besuchen, ein paar Blümchen dazulassen.

Zurück zuhause, stelle ich fest, dass ich hier in der Region gar keine Soldatenfriedhöfe kenne. Was ich kenne, sind die Kriegerdenkmäler aus den vergangenen Kriegen. 1870/71, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg. Bald in jedem Dorf findet man sie, mal mehr, mal weniger aufwändig gestaltet und gemeißelt, und oft finden sich auf jedem Denkmal, für jeden Krieg, immer wieder die selben Familiennamen, wieder und wieder. Da haben Frauen ihre Väter, Männer und Söhne verloren, ihre Großväter und Onkel, über die Jahrzehnte hinweg, halbe Ahnenreihen. Ein Albtraum.

Auch auf unserem Friedhof steht ein solches Kriegerdenkmal, auch hier immer wieder die gleichen Namen, solche, die bis heute zum Dorf gehören. Ich denke darüber nach, ob es nicht sinnvoll wäre (vielleicht wird es längst gemacht), wenn Kinder oder Jugendliche einmal in ihrer Schullaufbahn eine Exkursion zu den dorf-eigenen Denkmälern unternehmen würden, mit einem Geschichtslehrer. Zu all diesen bekannten, vertrauten Namen, die da in den Stein gehauen sind. Jedes der Kinder würde jemanden kennen, der mit diesem oder jenem auf dem Stein verwandt gewesen ist. Und dann könnte man nochmal ganz neu, ganz un-theoretisch, nachdenken über Hass und Krieg und Mord, über Nationalismus im schlechtesten Sinne.

P.S. Ich käme zu einer solchen Exkursion sofort mit dazu. Nicht zuletzt, um zu erfahren, wieso eigentlich auf dem inzwischen bald übervollen Kriegerdenkmal auch die Pfarrer offenbar begraben sind. Und der Ordensfrauen gedacht wird. Was haben die mit Krieg zu tun? „Des war scho immer so“, erklärt mir eine Friedhofsbesucherin mit wissendem Kopfnicken, das ist soetwas wie die hiesige Generalantwort auf derlei Fragen. Hm. Sind die auch für Volk und Vaterland gestorben? Gotteskrieger im Heiligen Kampfe? Nein, nein, nein, es muß einen anderen Grund haben, einen, der bis heute gültig ist, denn es liegt sogar eine ganz schicke moderne Metallplatte da, die dem Besucher glänzend ins Auge sticht, zwischen all den ehrwürdigen alten Steinen, die war mir bis eben unbekannt.

Und warum kommen soviele der Dorffriedhöfe völlig baum-los daher, ohne schattige Plätze zum Sitzen, Denken und Erinnern? Wieviele Stunden habe ich schon auf Bänken unter Bäumen auf parkähnlichen Friedhöfen verbracht, in Berlin, in Köln und Freiburg. Ach, Fragen über Fragen. Und a propos Freiburg: wenn Sie da mal sind, sollten Sie den alten Friedhof in Herdern besuchen. Und besonders die schlafende Schöne, in die ich schon als Kind verliebt war. Einer der schönsten Orte der Welt, wenn Sie mich fragen. Aber mich fragt ja wieder keiner.

Allzeit gute Fahrt.

Ich habe heute im Unterholz ein Motorrad gefunden. Das heißt, in Wirklichkeit kenne ich es schon eine Weile, aber in den vergangenen Jahren lag es unfotogen auf der Erde, halb bedeckt mit Laub und Ästen. Jetzt plötzlich steht es wieder aufrecht, so weit man aufrecht stehen kann, wenn man ein Motorrad ist und seit 1945 da im Wald herummacht.

Ich habe natürlich auch geschaut, ob der Besitzer des Vehikels da auch noch irgendwo rumliegt. Den hätte ich dann ein bisschen ausfragen wollen, was es mit der Maschine auf sich hat, wo sie einst gefahren ist, und wieso sie im Wald abgestellt wurde. Habe aber nichts gefunden. Naja, vielleicht gucke ich die Tage nochmal genauer. Ähem.