Steinreich.

 

 

Viele Landwirte hier in der Region sind steinreich. Sagt man hier so, und wenn man das sagt, lachen die Leute etwas gequält.

Ha, ha, ha.

 

steinreich.

 

Genauso gequält, wie vermutlich die Bandscheiben singen, wenn man tagelang seine Felder abläuft, gebückt, Hektar um Hektar, und Stein um Stein mit den Händen aufheben, hochstemmen und wegschleppen muß.

 

Oder genauso gequält, wie das bei mir immer klang, wenn ich auf dem Klavier den Fröhlichen Landmann aus Schumanns Album für die Jugend zum Besten gab. Fröhlicher Landmann, von der Arbeit zurückkehrend, heißt das im Original. Frisch und munter, wie vom Schumann-Robbie vorgeschrieben, klang da bei mir gar nichts. Maulte mein Klavierlehrer.

 

Aber vielleicht habe ich es einfach damals schon besser gewußt.

 

 

 

 

 

 

4 Kommentare

  1. Ohja….von „steinreich“ kann auch ich ein Lied singen. Nach unsrem Anbau, der schon riesen Steine beim Ausschieben hervor brachte, haben wir in diesem Jahr unsern Garten eben gemacht. Ich konnte nur mit den Steinen, die wir unter der Erde hatten, eine kleine Trockenmauer, ein Kräuterrad ( noch nicht ganz fertig)machen. Und habe immer noch genügend Steine, mit denen ich noch nicht so genau weiß, was ich damit baue. Doch irgendetwas wird mir noch einfallen ;-)2 Sehr große Steine haben wir auch „ausgegraben“, von denen wir einen in den Vorgarten stellen möchten. Hanno sagte, das sei sein Obelix-Stein (was immer das auch sein mag)Bei jedem durchhaken, oder setzen, kommen garantiert wieder Steine ans Tageslicht. Hat aber auch einen Vorteil: wir bekamen einige Kartoffeln, die durch die Steine schöne Herzformen hatten 🙂 Schönes Wochenende

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