Die Küken wachsen und wachsen, und langsam kommen sie in dieses Teenager-Alter, in dem dann nichts mehr zueinanderpasst. Viel zu große Füße an viel zu langen Beinen, eine Frisur zum Davonlaufen, und eine große Klappe, aber noch nicht allzuviel dahinter. Eben sind sie noch süß und herzig, im nächsten Augenblick sehen sie aus wie schlechtgelaunte und unausgeschlafene Geier. Eltern kennen das.

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Ich bin gebeten worden, für das online-Magazin Wir sind anderswo ein paar Zeilen in der Rubrik #hiergefühl über den (Überraschung!!) Odenwald beizusteuern, mache ich doch glatt. Schaun Sie mal auf den Seiten vorbei, das ist wirklich ganz spannend. Und wo wir grade dabei sind, es gibt da noch eine Seite über die Region, die toll gemacht ist, tolle Geschichten, Tipps und Fotos, das hat irgendwas mit der Metropolregion Rhein-Neckar zu tun und nennt sich Wo sonst? Die Seite braucht aus irgendwelchen Gründen ziemlich lange zum Laden, bringen Sie also ein paar Sekunden Geduld mit, es lohnt sich.

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Ich habe mich dieser Tage tief im Wald mit dem Wildtierbeauftragten des Landkreises unterhalten, das war mal wieder ein echter Odenwald-Reporterinnen-Termin. Und so richtig von Angesicht zu Angesicht, maskiert zwar, aber immerhin. Hatten wir hier ja auch ewig nicht, und ich wusste schon kaum noch, wie das geht: so ein Interview mit echten Menschen, live und dreidimensional.

Der gute Mann bekommt immer wieder Anrufe von Städtern Menschen, die an Wochenenden Wanderausflüge in den Odenwald planen und zu diesem Behufe nun wissen möchten, wann und wo genau sie bitteschön den Wolf treffen können.

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Ich habe einen Impftermin. Halleluja. Und ich muß auch nur knapp 70 Kilometer fahren. Und 70 zurück. Egal. Alles egal.

2 Kommentare zu “1.FC Huhn und so.”

  1. wie wunderbar! Herzlichen Glückwunsch – oder was sagt man da? Und zu den Teenie(hühnern): ja, mag alles sein, aber man liebt sie trotzdem.

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