1. FC Huhn.

Ja, auf diesen Post haben viele gewartet, ich am allermeisten, das kann ich Ihnen aber flüstern. Und jetzt alle so Oooohhhh und Neiiiiiin und Ach, wie süüüüß. Kükencontent geht immer, und wer weiß, vielleicht werde ich diesen 1. FC Huhn vorübergehend in 1. FC Küken umbenennen müssen.

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Ja, die Bilder sind nicht der Brüller. Knipsen Sie mal in einen finstren Stall hinein.

Sieben Stück habe ich bislang gezählt, gestern bei dem Monster-Unwetter sind sie geschlüpft, zwischen einem starken Knaller und einem wilden Hausrüttler, zwischen Sturzbächen und herumschwimmenden Gullideckeln, das sind vielleicht sogar die besten Voraussetzungen für ein Leben ohne Angst und Sorge, was weiß denn ich, ich kenne mich hühnerpsychologisch nicht so aus, vermute es aber mal ganz stark.

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Es handelte sich ja um Fremdeier, Sie erinnern sich vielleicht, das heißt nun nicht viel anderes, als dass wir mit diesen Küken weder verwandt noch verschwägert sind, und auch Hahn und Henne haben keinerlei genetische Verbindung zu den lieben Kleinen. Gehen Sie mit diesem Thema bitte ein wenig sensibel um, keiner der Beteiligten weiß bislang davon, das ist ja eine mitunter etwas komplizierte Sache. Auch unserem JoHahn werden wir das eines Tages stecken müssen, aber wir wollen einen passenden Moment abwarten. Und was es für die Küken bedeutet, wenn sie eines Tages erfahren müssen, dass Vati und Mutti, – naja, Sie wissen schon, hühnerpsychologisch undsoweiter. 

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Jetzt sitze ich also erstmal stundenlang mit der Kamera vor dem Kükenstall, versuche herauszufinden, wieviel Nachwuchs wir denn nun tatsächlich haben, sage Oooohhh und Neiiiiiin und Ach, wie süüüüüüüß vor mich hin, wie so eine schrullige Alte, die Selbstgespräche führt, ich vergesse für einen Moment alles drumherum und glotze und glotze auf die wuselnden piepsenden Bällchen im Stall und bilde mir ein, die ganze Welt wäre ein friedlicher, wuselnder, piepsender Ort.

Das mag Ihnen nun ein bißchen bescheuert vorkommen, so eine erwachsene Frau, die den halben Tag auf Küken glotzt, aber ich glaube, es ist von Zeit zu Zeit ganz heilsam.

 

 

 

13 Kommentare

  1. oh wie süüüüüüssssss :-)

    Ich würde auch so mit mir selbst redend vor den Küken hocken und mich freuen. Warum denn auch nicht?

    Liebe Grüsse
    asty

  2. Nein, wie niiiedlich!
    Auch Kindheitserinnerungen an die Zeit bei der Großtante. Damals wurde den Küken immer ein umgedrehter Käfig hingestellt, unter den nur sie flüchten konnten, wenn der Bussard mal wieder hungrig war oder Struppi aufdringlich wurde. Und sie bekamen von der Tante kleingehäckselte Brennesseln mit gekochtem Ei serviert, keine Ahnung, ob das noch üblich ist.
    Ich hatte jedenfalls oft brennende Hände vom Helfen.

    • Aber hallo! Gehäckselte Brennnesseln, Schnittlauch, Haferflocken, Quark und gekochtes Ei, zermanscht, gehören hier zum Standard. Das mit dem Ei kommt mir selber immer ein wenig…naja,…. wie soll ich sagen… pervers? vor, aber es soll angeblich sehr gesund und lecker sein.

  3. Einfach weiter glotzen, sicher hilfreicher als teure Psychotherapien oder Selbsterkenntnisseminare.
    Merke: Das Leben hält sich selbst am Laufen :-)
    Edith

  4. Iiiirgendwo in deinem Blog steht du wolltest nie süße Tierbilder zeigen hihi…. wie schnell man einen Vorsatz doch vergisst gelle. Aber ich finds schön und ja ich hab auch darauf gewartet. Sind das schön kleine Wollknäulchen! Ich weiß nicht ob man Hühnern irgendwann die Wahrheit sagen muss – Wahrheit ist nicht immer heilsam.

    Liebe Grüße und viel Freude beim Schauen und beobachten und ach wie süüüüß sagen!!

  5. Herzlichen Glückwunsch und klar ach wie süß und niedlich und plüschig sowieso :-)
    Ich würde auch den ganzen Tag selbst bei Weltuntergangswetter schauen und vor mich hin erzählen…

  6. Das wäre dann nun die sog. Kükenmeditation. Statt des gewohnten „Ommmm“ füge man bitte wechselweise ein „Oooohhhh“ und „Neiiiiiin“ und „Ach, wie süüüüß“ ein. Bitte. Danke.
    Aber hey, sie sind es wirklich: Oooohhhh und Neiiiiiin und Ach, wie süüüüß.

  7. Frauen, die auf Küken starren. Der Welterfolg nun auch im Odenwald. :)
    Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. Und gerade die junge Dame/der junge Herr mit der goldenen Halbmaske aus Bild drei sieht ja schon sehr charakterstark aus.

  8. haaaaaaaaaaaaaaaaach….. sooooooo süüüüüß!!!!
    Herzlichen Glückwunsch zum geschlüpften Nachwuchs (wie viele auch immer) und als ausgewiesene Hühnerpsychologin darf ich Ihnen verraten:
    Wasser ist dicker als Blut, Wahlverwandschaft besser als Qualverwandschaft und für Picken wichtiger als F….. na Sie wissen schon.
    Wenigstens dürfen die Brüder und Schwestern jetzt auch Kinderchen machen. Äh…..Sie werden ja nicht die männlichen Kücken….*flüsternd: schreddern?*
    ….
    Ich könnte mich nicht satt daran sehen und würde vermutlich ebenso den ganzen Tag dort sitzen und nächtens früh mit den Hühnchen in ihrem Stall schlafen gehen :-)

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