Sorry, Martin.

Eigentlich hätte ich heute mit meinem Traktor Gülle ausfahren müssen. Oder Mist streuen, draußen auf den Feldern. Das Wetter war perfekt, am Himmel Bilderbuchwölkchen, eine laue Luft und Sonnenschein und tiefe Stille überall. Und Fronleichnam, das war zumindest früher der Tag schlechthin zum Gülle-ausfahren, für echte Evangelische.

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„Das schreit nach Gülle!“, würde Martin sagen.

Ich bin keinem Fest mehr feind als diesem, es ist das allerschändlichste Fest, soll Martin Luther gesagt haben, das und noch mehr rund um Fronleichnam können Sie hier nachlesen. Ich studiere das jedes Jahr aufs Neue,  – nicht, weil ich so begeistert anti-fronleichnams-mäßig drauf wäre, sondern weil ich in meinem Alter schlicht vergesslich bin und es alle Jahre wieder nachschlagen muß, was sich denn hinter diesem Fest verbirgt.

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Foto: Hilger.

Jedenfalls hat der Reformator mit seinem Gemaule dafür gesorgt, dass über Jahrhunderte ausgerechnet an Fronleichnam die strammen Evangelischen die Gülle ausfuhren, genau zu der Zeit, als überall die Prozessionen durch die Dörfer führten. Um den braven Katholiken mal, im olfaktorischen Sinne quasi, zu zeigen, was so Sache ist und was sie von der ganzen Prozessiererei so halten. Dass ihnen das ganz gehörig stinkt. Die Katholiken haben sich alljährlich revanchiert, an Karfreitag, mit Fensterputzen, Wäsche machen oder Güllefahren. Sie müssen sich das vorstellen wie beim Fußball, Hin- und Rückspiel, und am Ende steht es unentschieden. Oder so ähnlich jedenfalls.

Ja, das war also alles nicht einfach mit der Ökumene, schon damals nicht. Heute würde soetwas natürlich nie mehr passieren, nie und nimmer, nicht mal auf den entlegensten Dörfern, fern ab jeder Zivilisation, niemals.

Soll der alte Martin sagen, was er will, ich freue mich über den freien Tag, die Zeit, das Wetter. Gülle zum Ausfahren hätte ich eh nicht gehabt, einen Traktor ja sowieso nicht, also bin ich durch die Dörfer der Umgebung geschlichen und habe aus dem sicheren evangelischen Auto heraus die Altäre und die Blumenteppiche beguckt und vor lauter protestantischem Staunen vergessen, Fotos zu machen. Ich hätte mich auch ein bißchen geniert, so als Evangelische mit dem Fotoapparat, knipsenderweise, wie eine blöde Touristin, das gebe ich zu.

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Foto: Hilger.

Stundenlang basteln die Frauen in den Dörfern an den Blumenbildern und den Blumenteppichen, schon Tage vorher wird gesammelt und gerupft und gezupft, und am Feiertag selber kriechen sie auf allen Vieren durch die Straßen, legen ihre Bilder und beten zuallererst vermutlich mal zu Petrus, dass er ihnen nicht einen meteorologischen Strich durch die Rechnung mache. Überall stecken gelb-weiße-weiß-gelbe Wimpel und wehen riesige Fahnen, die Orte putzen sich heraus, vor den Haustüren stehen kleine Altäre mit allerlei frommen Figuren und Rosenkränzen und Vasen.

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Foto: Hilger.

Während in der Kirche Messe ist, stehen in den Straßen junge Burschen herum, in roten und grünen Uniformen des jeweiligen Musikvereins, sie sehen alle frisch gewaschen aus, die Burschen und die Uniformen, und an irgendeiner Hauswand lehnen die Instrumente, Trompeten, Posaunen und Flöten. Nachher zieht die gesamte Gemeinde durchs Ort (so sagt man das hier), vorbei an Blumenteppichen und Altären, mit Musik und Gesang.

Man könnte jetzt natürlich kritisch theologisch werden, von wegen Verwandlung und leibhaftig und wasweißichnichtalles, aber das lassen wir jetzt mal. Ich kenne mich da viel zu wenig aus. Man könnte das aber auch ganz und gar un-theologisch einfach alles nur albern finden, oder reaktionär, überholt und altmodisch, als cooler, aufgeklärter Städter muss man das vermutlich sogar blöd finden, aber vielleicht bin ich dann eben doch kein cooler Städter mehr. Ich nehme sogar an, ich bin es nie gewesen. Und mir imponiert das Ganze, fast macht es mich ein bißchen neidisch, die Frömmigkeit, das Althergebrachte, die Tradition. Das Unerschütterliche. Das Beharren. Wie ein winziger Kontrapunkt. Oder, für Musikfreunde: wie ein trotziger basso continuo, kaum zu hören, aber immer da

Wie dem auch sei. Sie müssen sich nun keine Sorgen machen, ich werde sicher nicht katholisch, ich bin viel zu gerne evangelisch. Aber mir gefällt das, irgendwie.

Sorry, Martin.

 

 

Abende wie dieser.

Sollte ich jemals daran zweifeln, dass es eine gute Idee war, aufs Land zu ziehen, ans vermeintliche Ende der Welt (was ich natürlich in Wirklichkeit nie tue, also daran zweifeln meine ich), dann versöhnen mich Abende wie dieser. Mit Freunden bei Freunden fein essen. Odenwälder Sterneküche unter den Sternen, sozusagen, und unter vergleichsweise widrigen Bedingungen, so ausstattungsmäßig. Und umso netter. Rundherum nur Weiden, Wald und Wiese, ein paar bellende Rehe und muhende Rinder und der plätschernde Bach, der den Teich speist, kein Strom und kein Klo, dafür ein smartphone, Mozart, Wagner und ein bluetooth-Lautsprecher, und über uns nur der Himmel und die dunklen Baumwipfel.

Und damit Sie auch schön neidisch werden: ein Odenwälder Abend in Handy-Bildern.

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Ausgezogen.

Ich habe dieser Tage gleich von mehreren, teilweise bis zu zehn Kilometer entfernten Seiten erfahren, daß ich offenbar aus meinem Dorf weggezogen bin. Mich außerdem von meinem Mann habe scheiden lassen. Vielleicht bin ich sogar verstorben, wer weiß das schon. Oder durchgebrannt, um mit dem Papst eine Herrenboutique in Wuppertal zu eröffnen. Möglich ist ja alles bei dene Zugezogene. 

Zugegeben: ich habe ja auch alles dafür getan, um in den Augen der Dorfbewohner unsichtbar zu werden, komplett zu verschwinden, in der Versenkung, wie unter einer Tarnkappe. Sie sollten sich das merken, wenn Sie mal abtauchen wollen, nur so als Tipp. Ich habe das auffällige Dienstauto vorübergehend nicht genutzt, über das ich offenbar definiert werde. Habe mir parallel ein neues Privatauto mit neuem Kennzeichen zugelegt (und mich schon gewundert, warum niemand mehr mein freundliches Winken beim Vorbeifahren beantwortet). Und: Ich bin nicht mehr morgens um Sechs Uhr betont munter und mit zwei Hunden durch das Dorf geeilt.

Logische Folgerung: die Frau gibt es nicht mehr. Sie ist weg. So einfach ist es, sich bei Bedarf in Luft aufzulösen.

Angeblich hat im Nachbardorf mal Christian Klar gelebt, für eine kurze Zeit und völlig unbemerkt. Vielleicht hat der das ganz ähnlich gemacht, unauffälliges Auto gefahren und bis in die Puppen (also bis gegen Acht) im Bett gelegen, fertig ist die Unsichtbarkeit. Es sei denn, die Christian-Klar-Geschichte war auch nur ein Gerücht.

Aber unter uns: An der Sache mit mir und der Wuppertaler Herrenboutique war was dran. Ich habe nur leider den Papst nicht überreden können. Er wollte nicht. Wie das halt so geht im Leben. Also bleibe ich bei meinem Mann. Und im Dorf. Vielleicht klappts ja ein andermal.

 

Ein Symbolbild.

Ein Symbolbild.

 

 

 

 

 

Heiße Ware.

Es gibt diese Momente (und sie sind gar nicht mal so selten), da stelle ich mich einen Meter neben mich und glotze mich an und denke Nee. Oder? Ich glaube aber, das ist nur normal, wenn man als Großstädter aufs Land gezogen ist und das dann auch so richtig ernst meint. Und nicht so landlust-chichi-mäßig. Naja, Sie wissen schon.

Da rase ich also wie eine gesengte Sau durch Gottes schöne Natur, ans andere Ende des Landkreises, immer mit Blick auf die Uhr, als sei der Leibhaftige hinter mir her. Aber das Angebot konnte ich nicht ausschlagen, und der Dealer Händler hatte wenig Zeit, deswegen dieser Druck. 24 Bruteier von Vorwerk-Hühnern, ich meine, das müssen Sie sich mal vorstellen.

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Da darf man schon mal 140 fahren. Wenns pressiert.

Ja, wir haben selber einen Hahn, ja, er ist sehr schön, und nun fragen Sie nicht weiter. Es ist eine Schande. Wie im richtigen Leben. Schön ist er, aber komplett untauglich. Zu nichts zu gebrauchen, außer zum Schönsein und zum Maul-aufreißen, beides kann er wirklich gut, den Rest können Sie knicken. Aber sowas von.

Nichtsdestotrotz verlieren die Hennen nicht das Vertrauen in ihn, ja, auch das wie im richtigen Leben, es ist zum Davonlaufen. Sie setzen sich auf ihre Eier und brüten und brüten, sie würden sitzen, bis sie schwarz werden, wenn sie nicht schon schwarz wären, allein: niemals kommt etwas heraus dabei. Weil JoHahn so gesehen halt ein Looser ist.

Und jedes Mal machen wir ein Riesen-Theater, laufen aufgeregt hin und her, richten Gluckenställe und Küken-Spielplätze her, schauen täglich fünfmal nach, ob sich denn was täte, und noch fast jedes Mal tat sich: nichts. Wir wollen hier die zwei Einzelkinder aber nicht unter den Tisch kehren, sie schlüpften jeweils aus einem Gelege von gefühlten 200 Eiern, es war traurig mitanzusehen, wer möchte schon gerne Einzelkind sein. Außerdem mussten wir sie beide hergeben, weil es leider Hähne waren.

Wie dem auch sei: Wir haben jetzt also die Faxen dicke und schieben der Glucke nun die Bruteier unter, die ich heute in einer Art Husarenritt vom anderen Ende des Landkreises geholt habe. Gar nicht so einfach, Vorwerkeier zu bekommen, ich kann Ihnen sagen, der Markt ist heiß umkämpft, die Ware heiß begehrt, die Preise dementsprechend. Nur der Zufall wollte es, dass wir zur rechten Zeit den richtigen Riecher hatten, eine Telefonnummer wählten und dann in einen verwinkelten Hinterhof gelotst wurden, wo man uns, konspirativ quasi, gegen Bares zwei Päckchen Eier übergab.

Einen Teil davon haben wir also nach Einbruch der Dämmerung der empört-kreischenden Dame untergeschoben. Als JoHahn schon schlief, er muss davon nichts wissen. Er wird schon früh genug merken, was da gespielt wurde.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Idyllisch.

Ich habe nach meiner kleinen beruflichen Auszeit heute viereinhalbtausend Emails gelöscht. Ungelesen. Nur im ersten meiner insgesamt drei dienstlichen Accounts. Ich sage das nur mal so, falls Sie all den Quatsch glauben, den man Ihnen hier und anderswo erzählen will, von wegen ländlicher Idylle undsoweiter.

Naja, Sie wissen schon.

 

 

 

 

 

 

1. FC Huhn.

Ich weiss ja nicht, was es bei Ihnen über Pfingsten zu essen gab, hier jedenfalls konnten wir mit einem Rote-Bete-Apfel-Knoblauch-Salat-Gemisch punkten. Macht Arbeit, ist aber gesund. Und färbt das Dotter schön orange. Offensichtlich hat es auch geschmeckt. Hier also mal wieder ein paar Bewegtbilder für die Mitglieder des 1. FC Huhn.

Im Vorbeifahren.

Einfach die Kamera aus dem Fenster halten und ziellos auf den Auslöser drücken. (ja, natürlich nur als Beifahrer, aus dem Beifahrerfenster, oder glauben Sie, ich bin lebensmüde?). So ergeben sich plötzlich ganz neue Eindrücke und Ausblicke. Die Region bekommt ein ganz neues Gesicht. Manchmal ein bißchen unscharf, manchmal auch ein bißchen schief, und manchmal mit Regentropfen auf der Scheibe. So eine Art Streetphotography aus der Provinz. Nicht in Szene gesetzt, sondern in einer Tausendstel Sekunde erfasst, spontan und ungeplant. Im Vorbeifahren eben.

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Selbstversorger.

Und täglich grüßt das Murmeltier, in Person von meinem Geo. Was kochen wir eigentlich heute abend, fragt er dann scheinbar völlig unbeteiligt in die Stille der Küche hinein, und manchmal nehme ich dann einfach wortlos das Körbchen und mache einen Spaziergang durch den Garten.

Eier aus dem Hühnerstall, Salat dazu, Kartoffeln, vielleicht eine Paprika oder Tomaten, allerlei frische Kräuter, fertig ist das Abendessen. Und ich kann Ihnen sagen: es gibt kaum ein Abendessen, dass unsereinen mehr befriedigt.

Aber noch ist es leider nicht soweit, Badisch-Sibirien undsoweiter, naja, Sie wissen schon. Aber wir arbeiten dran.

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Das wird Salat. Sieht man ja.

 

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Erbsen. Sieht man noch nicht.

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Kartoffeln.

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Lauch. Glaube ich zumindest. Vielleicht auch Knob-Lauch.

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Paprika.

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Keine Ahnung.

Rote Bete kommt noch. Ich bin ja völlig unerwartet zum Rote-Bete-Fan geworden, leider hat die Gärtnerei die entsprechenden Pflanzen nicht vorrätig, weil im Odenwald offenbar kein Mensch Rote Bete selber zieht. Oder essen will, was weiß denn ich. Aber wenn Sie mal diesen Salat hier ausprobiert haben, werden Sie auch zum Fan, versprochen.

 

 

 

12 von 12.

Zwölf Bilder, die den Zwölften eines Monats dokumentieren, dazu fordert uns regelmäßig die Nachbarin auf, bei der es Draußen nur Kännchen gibt. Früher sahen Sie dazu bei mir auch schon mal eine Computertastatur, einen (wie hieß das noch?)… einen Schreibtisch oder gar ein ganzes Büro, aber in den vergangenen Monaten hat es immer nur zu Landschaft, Grünzeug und Hunden gereicht. Viel mehr ist nicht passiert in meinem Leben seit November, also zumindest rein optisch nicht. Jetzt genieße ich noch die letzten dieser komplett unspektakulären Tage, bevor in der kommenden Woche der Ernst des Lebens wieder anfängt. Unter uns: mir waren die vergangenen Wochen durchaus ernst genug, aber man sagt das nun mal so.

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Oh. Zusammengesackt.

So begrüßten mich am Morgen die Tulpen, die gestern abend, als Gastgeschenk, noch stramm gestanden hatten. Als wollten sie mich nochmal zu einem Rückblick zwingen und mahnend daran erinnern, wies gehen kann, wenn man allzulange und mitunter gegen seinen Willen stramm gestanden hat. Wenn man immer nur rennt, anstatt mal auszuruhen zwischendurch. Wenn man sich ständig anderer Leuts Kopf zerbricht. Wenn alles mögliche in den Gedankengängen unterwegs ist, nur man selber leider nicht mehr. Grmpf. Botschaft angekommen.

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Hunderunde.

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Hunderunde.

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Ausflug ins Freilandmuseum Gottersdorf.

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Ob die damals auch schon Burnout kannten?

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Auf eine Regenpause warten.

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Noch ne Hunderunde. Nochmal Regen.

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Abendessen vorbereiten. Besser: dem Mann zugucken beim Vorbereiten.

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Bestes Feierabendgetränk ever.

Jetzt also bereite ich mich auf meine Berufliche Wiedereingliederung vor, Hamburger Modell, naja, Sie wissen schon, in meinen Ohren klingt das ein bißchen nach Resozialisierung, als sei ich eine Art Straffällige, die nun wieder in den erlesenen Kreis der Berufstätigen eingegliedert werden soll. Satte sechsundzwanzig Wochen war ich out of order sozusagen, ein komplett unproduktives Mitglied der Gesellschaft. Nix da: werktätig. Dabei habe ich durchaus etwas getan, vorallem nachgedacht. Über Lebensentwürfe und Prioritäten, über alte Gleise und neue Wege, über Ab- und Um- und Aufbrüche, lauter so existentielles Zeugs, Sie kennen das vielleicht. Das kann ja auch nicht schaden. Es ist, im Gegenteil, sogar sehr zu empfehlen. Glaube ich zumindest. Es muß ja nicht gleich 26 Wochen dauern.

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Großreinemachen. In Kopf und Körper.

Beim nächsten 12 von 12 sehen Sie dann auch mal wieder Computertastatur und Schreibtisch, ganz sicher. Mit guter Führung könnte das klappen. Dann ist hier endlich Schluß mit den ewig gleichen Landschaften, den blöden Hunden und dem Nichtstun. Das mit dem Nachdenken will ich aber gerne beibehalten.

 

 

Und weil ich jetzt eine Mission habe, hier noch ein Nach-Ruf: Leute, haut die Bremse rein! Legt mal zwischendurch die Uhr beiseite und das smartphone. Macht mal langsamer. Klinkt Euch mal aus, aus Dauerlärm und Rennerei. Hört mal auf die innere Stimme und denkt auch mal an Euch, nicht immer nur an alle anderen. Scheiß drauf, was die anderen dann sagen. Die Welt geht nicht unter, wenn Ihr mal eine Pause macht. Tragisch, aber wahr. Und heilsam. Und schämt Euch nicht, wenn Ihr irgendwann dann doch zusammenklappt. Es gibt da draußen jede Menge Menschen, denen es genauso geht. Ganz genauso. Man glaubt es nicht. Ist aber so. Die unterstützen und die stärken Euch. Hilfe kommt aus Ecken, in denen Ihr nie damit gerechnet hättet. Ihr müsst nur eines haben: den Mut, die eigene, sogenannte, Schwäche einzugestehen. Euch, und all den andern gegenüber. Und siehe da: dann wirds schon. Nicht unbeschwert und ohne Schmerzen, aber es wird. Und irgendwann merkt Ihr vielleicht sogar: Hey, es konnte mir nichts besseres passieren, als dass es mir mal richtig den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Versprochen.