Menschen.

 

 

Kleine persönliche Schlaglichter aus der vermeintlichen Provinz.

Heute: Helmuth Immerz.

 

 

 

 

Geboren
bin ich als Zwillingskind im alten Kreiskrankenhaus in Buchen, da, wo jetzt das Seniorenheim Sonnengarten ist. Vlt. komme ich da auch mal irgendwann wieder hin. Hoffe doch nicht.

 

Jetzt
wohne ich in Rinschheim, obwohl es mir hier nicht so besonders gefällt, aber wo halt die Liebe hinfällt…

 

 

Meinen Lebensunterhalt
bestreite ich mit nichtselbsständiger Arbeit.

 

 

Warum ausgerechnet hier, in der vermeintlichen Provinz?
Weil ich hier geboren bin und ich doch sehr verwurzelt bin. Es ist keine Provinz. Auch hier gibt es sehr sehr viele hübsche Fleckchen Erde, die ich der Anonymität in der Stadt vorziehe. Da ich auf dem Hofgut Kudach aufgewachsen bin ist doch schon Buchen riesig für mich. Kennst du Kudach??

 

 

Logo, Kudach kennt doch jeder. Oder?

Logo, Kudach kennt doch jeder. Oder?

 

 

Kudach. Nochmal.

Kudach. Nochmal.

 

 

 

Darüber nachgedacht, in eine Großstadt zu ziehen…..
Nein, darüber habe ich schon lange nicht mehr nachgedacht. Als ich jung war, bestand schon der Wunsch, aber dann lernte ich meine Frau kennen.

 

 

An einem sonnigen Sommertag
verbringe ich gerne meine Freizeit in meinem Garten mit meiner Famile oder setze mich auf mein Motorrad, Fahrrad oder Quickly, um die Gegend zu erkunden, um liebgewonnene Plätze und Orte aufzusuchen. Zu Fuss auf Schusters Sohlen erkunde ich gerne Wälder und heimelige Orte in der näheren Umgebung.

 

 

Wohlfühloase Garten.

Wohlfühloase Garten.

 

 

 

An einem verschneiten Wintertag
sitze ich allzu gerne in meiner Wohnung ob der gemütlichen Wärme, die mein Kachelofen ausstrahlt. Wintersportler bin ich ja eh nicht.

 

 

Gut essen
kann man selten und wenn, kostet es oft ein kleines Vermögen. Da ich das Kochen einmal erlernt habe, fällt es mir nicht schwer, mein leckeres Essen selber zu kochen und es zusammen mit Freunden und meiner Famile zu genießen.

 

 

Theater, Konzerte, Museen
– da sage ich nicht nein – besonders Museen liegen mir am Herzen, aber auch bei Konzerten und Theaterstücken bin ich gerne dabei.

 

 

Wenn ich hier etwas ändern müsste/könnte
– ich vermisse eigentlich nichts. Einzig der Nahverkehr wäre für mich verbesserungswürdig. Einkaufen tue ich in der näheren Umgebung. Was ich hier nicht bekomme, besorge ich mir meist im Internet. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Und das macht mich auch ein Stück glücklich.

 

 

Zugereiste Stadtmenschen
heiße ich hier gerne willkommen. Freue mich über jeden, welcher der Alltagshektik der Großstadt entflieht und hier sein Heil, sein Glück, die Ruhe und seine Zufriedenheit sucht. Ich freue mich mit jedem Städter, dem es hier gefällt. Das ist auch eine Bestätigung für mich, hier zu bleiben.

 

 

Wenn ich alt werde
wünsche ich mir einen Lebensabend in meinen eigenen 4 Wänden oder mit Freunden in einer Alters WG. Es ist doch so schön, wenn man Freunde schon über Jahrzehnte hat, und diese Freundschaften sollten auch im Alter auch nicht aufhören. Aber ich werde auf jeden Fall hier bleiben. Was ich mir noch evtl. vorstellen könnte, wäre in die Heimat meines Herzens, meiner Ahnen zurückzukehren. In das wunderschöne Allgäu. Ich versteh heute noch meine Eltern nicht, dass sie dieses kleine Paradies verlassen haben. Aber das ist und bleibt nur eine zweite Option.